Osterpredigten Bischof Ulrich: „Ostern ist der Aufstand Gottes gegen den Tod“

Bischof Gerhard Ulrich sagt: „Ostern ist der Aufstand Gottes gegen den Tod. Unser christlicher Glaube ist im Kern Osterglaube - also ein Glaube, der sich darauf verlässt, dass nicht alles beim Alten bleibt.“ Der Glaube lebe davon, dass sich neuer Aufbruch und neue Freiheit ereigneten und mache frei, anders zu leben. Er ermögliche, nach dem zu suchen, was dem Leben diene und die Wege der Liebe, nicht die Wege des Todes zu gehen. Die Bibel nenne dies „Umkehr zum Leben“.

 

Propst Bollmann predigt in Harburg

Am Ostermontag (25. April) um 10.00 Uhr predigt Propst Jürgen F. Bollmann in der St. Johannis-Kirche (Bremer Straße) in Hamburg-Harburg. Er fragt: „Wie feiern wir Ostern im Wissen um die ermordeten und missbrauchten Kinder in der Welt und in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, während der Mörder noch lebt?“

 

„Wie feiern wir Ostern, wenn in Japan noch immer die Erde bebt, die Gefahr des Tsunami keineswegs gebannt ist und der atomare GAU Luft, Wasser und Erde verseucht?“ Überall sei das Leben bedroht, doch „von Ostern nehmen wir den lebendigen Widerstand.“

 

„Von Ostern nehmen wir die lebendige Hoffnung. Von Ostern nehmen wir den Mut zum Leben angesichts der Todeszeichen“, sagt Bollmann weiter. Die Erfahrung des leeren Grabes würde die versammelten Freunde zurück in die Wirklichkeit des Lebens rufen. „Gott wird als der Überwinder des Todes erfahren.“

 

mk (www.kirche-hamburg.de)