Flüchtlinge - Bundeswehrärzte helfen bei Erstaufnahme


Hamburg - Ein Bundeswehr-Team unterstützt in Hamburg die medizinische Versorgung von Flüchtlingen. Ab heute wollen ein Arzt und ein medizinischer Fachangestellter in der Erstaufnahmeeinrichtung der Hamburger Messehallen Sprechstunden leisten.

Damit habe das Bundesverteidigungsministerium einem Amtshilfeantrag der Hansestadt auf ärztliche Unterstützung stattgegeben, wie das Landeskommando Hamburg der Bundeswehr mitteilte. Die Hilfeleistung ist bis Ende September 2015 befristet.

Das Personal wird den Angaben zufolge vom Bundeswehrkrankenhaus in Wandsbek gestellt. Schwerpunkt des Einsatzes soll voraussichtlich die Versorgung von Haut- und Infektionskrankheiten sein, bei denen insbesondere tropendermatologische Fachkenntnisse gefragt sind.

Das Krankenhaus in Wandsbek ist mit 307 Betten für Soldaten und zivile Patienten die größte militärische Behandlungseinrichtung in Norddeutschland. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Hamburger Bernhard-Nocht-Institut habe es sich zum führenden Zentrum der Streitkräfte für die Behandlung von Tropenkrankheiten entwickelt, hieß es.