Obdachlosenhilfe Hilfseinrichtungen müssen umziehen


Die beiden Hilfseinrichtungen „StützPunkt“ und „Schwerpunktpraxis“ sind ab sofort in der Norderstraße 44 untergebracht. Der Umzug ist nötig, da die Cityhochhäuser in denen die Einrichtungen bislang Räume zur Verfügung hatten abgerissen werden. Ersatzräume in der Innenstadt waren nicht verfügbar. Am neuen Standort in der Norderstraße werden Container bereitgestellt.

Der „StützPunkt“ wird seit 15 Jahren vom Caritasverband betrieben. Dort können obdachlose Männer und Frauen kostenlos ihr Gepäck in Schließfächern unterstellen, sanitäre Anlagen nutzen und sich beraten lassen. Das Projekt ist eine Initiative des Runden Tisches St. Jacobi, einem Zusammenschluss von Kirchenvertretern, Geschäftsleuten und sozialen Einrichtungen in der Hamburger Innenstadt.

 

Kostenlose medizinische Hilfe

In der „Schwerpunktpraxis“ erhalten wohnungs- und obdachlose Männer und Frauen eine medizinische Grundversorgung. Die kostenlose Behandlung wird am Dienstag und Donnerstag von niedergelassenen Hausärzten vorgenommen. Jeden Mittwoch gibt es eine psychiatrische Sprechstunde.

 

Diakonie-Zentrum für Wohnungslose

Die Diakonie betreibt in der Bundesstraße 101 ein Zentrum für Wohnungslose, das nicht vom Umzug betroffen ist. Hier gibt es praktische Hilfe für das Leben auf der Straße. Jeden Mittag kommen rund 150 Menschen zum Essen. Außerdem kann man Wäsche waschen oder das Haus als Postadresse nutzen. SozialberaterInnen helfen und begleiten, eine Ärztin hat regelmäßig ihre Sprechstunde.