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Christus-Kirche Wandsbek-Markt

Gottesdienst zum 2. Sonntag nach Epiphanias am 17.01.2021

mit Pastor Richard Hölck und Musik gespielt von Gerd Jordan


Gedanken zum 2. Sonntag nach dem Christfest, 03. Januar 2021

Diesen ersten Sonntag im neuen Jahr feiern wir in den letzten Jahren in unserer Christus-Kirche traditionellerweise immer als einen Lichtergottesdienst. So habe ich es in dieser Gemeinde kennnengelernt und wollte es gerne mit Ihnen auch in diesem Jahr halten.

Unsere ganze Kirche ist an diesem Abend um 18 Uhr erstrahlt vom Glanz der Lichter und Kerzen – eben „Lichterkirche“:

Der Kerzenbaum ist entzündet worden von den Gottesdienst-Besucher*innen, verbunden mit Gedanken und Wünschen für das neue Jahr: Dank, Hoffnungen, Ängste - alle Gefühle kommen hier zusammen.

Der große gelbe Herrnhuter Stern, benannt nach der Herrnhuter Brüdergemeinde in der Oberlausitz, leuchtet noch mindestens bis zum Dreikönigsfest unter unserer Decke.

Selbst der Adventskranz ist in diesen Tagen noch lange über den 4. Advent stehen geblieben und alle vier roten Kerzen leuchten.

Der Weihnachtsbaum, diesmal nur ganz schlicht mit elektrischen Kerzen geschmückt, steht ebenfalls immer noch. Ein Geschenk eines Ehepaares aus der Claudiusstraße – stand jahrelang im Vorgarten und konnte herrlich gleichmäßig wachsen. Vielen Dank für dieses Geschenk!

Eine kleine gläserne Weihnachtsgurke im 6 m hohen Baum – der einzig besondere Schmuck - erinnert an den Brauch in der Vereinigten Staaten, eine solche „Christmas Pickle“ zwischen den Zweigen zu verstecken. Es heißt, dass derjenige, der diese besondere Gurke als erstes entdeckt, ein zusätzliches Geschenk erhält. Die Amerikaner behaupten weiter, es handle sich dabei um eine alte deutsche Tradition – nur kennt sie bei uns niemand.

Die Krippe mit unseren großen schweren getöpferten Figuren steht vor dem Baum und vor der Krippe mit dem Jesuskind brennt ebenfalls ein kleines Licht.

Habe ich etwa noch Lichter vergessen? Ja, vor und auf dem Altar stehen zusätzlich zu unseren sechs Altarkerzen noch weitere von Jugendlichen in einer Aktion bunt beklebte Gläser mit Kerzen – auf dem Altar und Boden.

Und auf den Simsen unterhalb der Fenster befinden sich neben Tannengrün ebenfalls Lichterschalen, in denen unsere Kerzen mit dem Aufdruck „Gesegnete Weihnachten“ flackern.    

So wollte ich gerne mit Ihnen gemeinsam den Gottesdienst an diesem ersten Sonntag in diesem jungen Jahr mit Ihnen feiern. Die Küsterinnen und Kirchengemeinderäte hätten bei all diesen Vorbereitungen geholfen. Die Glocken hätten geläutet und gerufen.  Gerd Jordan hätte auf der Orgel und am Klavier gespielt, eine Trompete hätte ihn begleitet. 

Hätte - Der Kirchengemeinderat hat am 19. Dezember auf Grund der bedrohlichen Entwicklung und aktuellen Situation entschieden, dass wir vorerst bis zum Ende des vorläufigen Lockdowns am 10. Januar keine präsentischen Gottesdienste abhalten. Ich halte diesen Entschluß in dieser Zeit für klug und vernünftig und so bleibt mir nur noch die Möglichkeit Ihnen auf diesem Wege diese Zeilen zukommen zu lassen. 

Zünden Sie gerne – wie ich es zu dieser Stunde tun werde – eine Kerze an. Lesen, hören Sie folgende Worte und lassen sie ihre Botschaft einfach auf sich einwirken:

Die Losung an diesem heutigen Tage aus Jesaja 58, 10 lautet: Wenn du den Hungrigen dein Herz finden lässt und den Elenden sättigst, dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen. 

Die Lesung ist zugleich die Jahreslosung und steht bei Lukas 6, 36: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.

Der Wochenspruch für diesen Sonntag und die kommende Woche lautet: Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

 

Bleiben Sie gesund und behütet - wünscht  Ihnen

Ihr Pastor Steffen Storck


Gedanken am Altjahrsabend 2020 und für ein neues Jahr 2021

Losung: Der HERR hört mein Flehen, mein Gebet nimmt der HERR an. Psalm 6, Vers 10

Liebe Gemeinde,

Gott hat sich in diesem zu Ende gehenden Jahr 2020 nicht verändert. Das klingt beim erstem Lesen vielleicht sehr banal. Aber für mich ist dieser Satz tröstlich und hilfreich. Gerade am Ende dieses Jahres, über das ich so wenig Gutes sagen könnte. Ich meine all die Einschränkungen, Einschnitte und Verluste durch den Corona-Virus, den wir vor einem Jahr zwar schon kannten. Aber nie im Leben hätten wir gedacht, dass uns diese Pandemie so nahe kommen und unser aller Leben so stark bestimmen  und einschränken würde – wie es in den letzten Monaten und Wochen der Fall war. 

Aber auch wenn Gott selbst sich nicht ändert, so muß doch unser Reden von und über ihn immer auf die jeweilige Zeit und ihre speziellen Herausforderungen bezogen sein. Nur so kann Gottes Wort in der Zeit überhaupt wirken. Das ist unsere Aufgaben als Christen: so von Gott zu reden, dass er uns jetzt und heute etwas bedeutet, zu sagen hat. Die Kirche darf dabei nicht zu einer Projektionsfläche für zutiefst Verunsicherte werden. Wie oft haben wir das in der vergangenen Zeit gehört: Ihr müßt Euch viel stärker für Lockerungen im gottesdienstlichen und gemeindlichen Leben einsetzen. Wie kann es sein, dass die Kirchen in der Passionszeit und an Ostern geschlossen haben – und jetzt schon wieder? Oder auch: Setzt doch viel stärker für die Älteren, Pflegebedürftigen und Sterbenden ein.  Die Frage, mit der wir uns auch in der Christus-Kirche permanent auseinenadersetzen mußten, lautete: wieviel Nähe ist vertretbar, welcher Abstand gefährdet mehr als das er uns nützt?

Gleichzeitig spüren wir alle eine große Sehnsucht nach einer wahrhaften Gottesrede in diesen aufgewühlten Zeiten. Mich überzeugt die Rede von einem strafenden Gott nicht, der seiner vielfach geplünderten und ruinierten Schöpfung die rote Karte zeigt. Genauso wenig kann ich mich mit einem teilnahmslos dem Treiben der Welt zuschauenden Gott anfreunden, der uns unserem Schicksal überläßt. Er ist es doch – so sagt es unsere Losung für den heutigen Tag – der unser Flehen erhört und uns  annimmt.

Ich möchte vielmehr den biblischen Spuren folgen, die die Risse in der Schöpfung ebens ernst nehmen wie die Risse in jeder menschlichen Existenz.

Hören Sie sich einmal das Lied „Anthem“ (Hymne) des Songwriters Leonard Cohen auf seiner 1992 erschienenen Platte: The Future (Die Zukunft) an. Dort singt er die Zeile: Forget your perfect offering. There is a crack everything. That´s how the light get´s in (Vergiss deine wohlfeilen Gaben. Es ist ein Riss in allem. Durch diesen Riss fällt Licht).

Bei aller Frage nach Gotte guter Schöpfung dürfen wir ihre dunkle und chaotische Seite nicht vergessen und übersehen. Die Geschichte von der Sintflut im ersten Buch Mose macht es deutlich: Der Mensch hat durch sein Handeln eigentlich seine Zukunft verspielt. Das Licht in diesem Riss ist der Regenbogen. Gottes Versprechen an Noah, das Leben auf der Erde zu erhalten.

Später werden weitere Risse im Leben Jesu, seinem Scheitern am Kreuz durch seine Auferstehung erhellt. Gott behält doch das letzte Wort.  Und das  ist der gleiche Gott des Alten Testaments, der einen neuen Himmel und eine neue Erde versprochen hat. Durch solche Spuren, die sich bis in unser eigenes Leben hineinziehen, können wir Vertrauen in Gottes unvergessliche Güte gewinnen.

Die Schmerze über die Risse in unserem eigenen Leben und auch die Wut über die Risse in unserer Schöpfung sind damit nicht klein- oder gar weggeredet. Auch nicht die Ängste über die Ungewißheit, wie es im neuen Jahr weitergehen wird. Aber Trost in diesen krisenhaften Zeiten und Ermutigung für ein neues Leben aus der Krise und die Ermutigung für ein neues Leben aus der Krise möchte und will ich Ihnen gerne zusprechen.

Unser Gott ist und bleibt uns treu. Er hört unser Flehen. Unsere Gebete nimmt er an. Bleiben Sie gesund und behütet.

Ihr Pastor Steffen Storck        

 


Liebe Gemeinde,

leider müssen wir mitteilen, dass alle Präsenzgottesdienste vom 27. Dezember 2020 bis Ende Januar 2021 pandemiebedingt abgesagt sind. Wir
bitten Sie, sich wegen des weiteren Verlaufs auf unserer Homepage zu informieren. Texte und Lieder zu den Sonn- und Feiertagen werden ebenfalls an dieser Stelle bereitgestellt.


"Antiquariat Staubfrei“ - während Lockdown im Januar geschlossen

Das "Antiquariat Staubfrei“ ist während des allgemeinen Lockdowns Im Januar leider auch geschlossen.

Beachten Sie bitte für die Zeit danach die allgemeinen Hygienevorschriften.

  • 2 Gäste im Raum
  • Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Personalien werden erfasst
  • Händedesinfektion
  • 1,5 m Abstand halten, bitte auch im Raum

Hygienekonzept für alle Gottesdienste und Veranstaltungen in unserer Christus-Kirche

  • Wir haben den Kreis der Besucher auf maximal 75 Personen festlegen müssen.
  • Es muss beim Eintreten und Herausgehen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Desinfizieren sie bitte beim Betreten Ihre Hände.
  • Zwischen den Menschen, die am Gottesdienst teilnehmen, muß ein Abstand von zwei Meter in alle Richtungen bestehen. Mitglieder eines Haushalts sind davon ausgenommen.
  • Sitzplätze sind ausgewiesen, folgen Sie bitte der Beschilderung und den Anweisungen unserer Helfer.
  • Wir benötigen von jedem Besucher einen Zettel mit Namen und Telefonnummer, damit wir ggfs. eine Ansteckungskette melden können. Dazu können Sie entweder einen vorbereiteten Zettel mit zum Gottesdienst bringen oder aber vor Ort ausfüllen. Wir versiegeln die Listen in Umschlägen und versehen diese mit Datum. Nach vier Wochen werden wir die Umschläge ungeöffnet vernichten - so ist zumindest ein Minimum an Datenschutz gewährleistet.
  • Gottesdienst: Gesang und gemeinsamen Beten entfällt.
  • Gottesdienst: Die Dauer des Gottesdienstes wird verkürzt.
  • Veranstaltungen: Bitte verlassen sie nach der Veranstaltung zügig die Christus-Kirche durch den Ausgang in Richtung Claudius-Denkmal.




Der aktuelle Gemeindebrief

Hier finden Sie den aktuellen Gemeindebrief zum Download (PDF).

Klicken Sie dazu bitte hier​​​​


Ältere Ausgaben finden Sie hier.


Weitere Informationen

Im Gemeindehaus finden bis auf Weiteres keine Veranstaltungen statt. Alle regelmäßigen Gruppen und Kreise im Gemeindeleben sind vorerst ausgesetzt.

Zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und von Leib und Leben Einzelner sowie zur Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems ist diese Beschränkung der Religionsfreiheit erforderlich und angemessen.

Unser Kirchenbüro ist für den Publikumsverkehr geschlossen, aber weiterhin regulär besetzt und in den Öffnungszeiten per Telefon oder Mail erreichbar unter Tel.: 652 20 00.

Die seelsorgerliche Betreuung durch die beiden Pastoren bleibt davon unberührt. Beide Pastoren sind im Dienst und wie gewohnt zu erreichen unter:

Pastor Richard Hölck: Tel.: 51 04 76, Mail: hoelck@christuskirche-wandsbek.de

Pastor Dr. Steffen Storck: Tel.: 67 04 98 79, Mail: storck@christuskirche-wandsbek.de

Diese Situation bedeutet für uns alle eine vollkommen neue Herausforderung, für die auch wir keine Erfahrungswerte haben.

Wir hoffen alle miteinander, dass wir diese Zeit gemeinsam mit Besonnenheit und Gottvertrauen bestehen.

Bleiben Sie gesund und behütet

 

Ihre Christus-Kirche


Unsere Kirche

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Christus-Kirche

Öffnungszeiten:

Montags + mittwochs 17 bis 19 Uhr
Sonnabends 12 bis 14 Uhr

Ev.-Luth. Christus-Kirchengemeinde Wandsbek

Schloßstraße 78
22041 Hamburg

Tel.: +49 40 6522000
Fax: +49 40 6522007

info@christuskirche-wandsbek.de
www.christuskirche-wandsbek.de


Predigten, Musik & Texte während der Coronakrise

Lieber Besucher,

unsere Startseite ist in den letzten Wochen gut gefüllt, aber leider etwas unübersichtlich geworden. Da wir uns darüber klar sind, dass Sie gerne die Texte, Predigten lesen und weiterhin die Musik hören wollen, haben wir ein Archiv eingerichtet. Sämtliche Artikel und Beiträge finden sie, wenn sie dem folgenden Link folgen.

Zu den Predigten,Texten & Musik

 

 


Grundlegende Maßnahmen bitten wir für alle Veranstaltungen und Gottesdienste zu beachten:

Abstand – Zwischen den Menschen, die am Gottesdienst teilnehmen, muß ein Abstand von zwei Meter in alle Richtungen bestehen. Mitglieder eines Haushalts sind davon ausgenommen.

Kleine Teilnehmer- bzw. Besucherzahl – Der Kirchengemeinderat hat die Besucherzahl für die Christus-Kirche auf maximal 75 Personen begrenzt. Die zu besetzenden Plätze sind entsprechend gekennzeichnet.

Hygiene – am Eingangsbereich besteht die Möglichkeit zur Hand-Desinfektion. Die Besucher*innen sollen beim Eintreten und Herausgehen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Aufnahme von Kontaktdaten der Menschen, die am Gottesdienst teilnehmen – Diese Informationen dienen auschließlich dazu, mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Sie werden nach vier Wochen vernichtet.

 

Wir freuen uns auf das Wiedersehen

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Christus-Kirche



Mann beugt sich über offenbar leidenden Mann, der auf dem Boden liegt. - Copyright: Foto: falco/Pixabay (Montage Gerd Eisentraut)
Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Lukas 6,36

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