Fürchtet euch nicht!

Liebe Leserin, lieber Leser,

so wie auf dem Titelbild stelle ich mir Weihnachten vor. Der grün-rote Himmel über dem hell erleuchteten Zelt hat etwas Magisches und Unheimliches.
So war es wohl damals bei den Hirten auf dem Felde, als plötzlich ein helles Licht am Himmel war und der Engel des Herrn zu ihnen trat und sprach:
„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkünde euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.“ (Lukasevangelium Kapitel 2).
Bei unserem Titelbild handelt es sich um Polarlichter in der Nähe des Nordpols. Heute wissen wir, dass diese Lichterscheinungen letztlich von Sonnenwinden verursacht werden. Früher haben die Menschen im Polarlicht ein Zeichen der Götter erkannt. Polarlichter wurden auch als Begleiterscheinungen übernatürlicher Ereignisse verstanden.
Inzwischen gibt es viele wissenschaftliche Erklärungen von Naturphänomenen. Erstaunlicherweise empfinden aber gerade Naturwissenschaftler eine Ehrfurcht vor dem Unfassbaren, manchmal kommen sie sogar zu dem Schluss, dass das alles kein Zufall sein kann, sondern eine ordnende Macht (Gott) dahinter stehen müsse.
Damit sind sie ganz nah an der Freude der Weihnachtsbotschaft:
Fürchtet euch nicht. Ich bin bei euch. Ich komme zu euch. Friede sei mit euch!

Eine friedliche und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit
wünschen
                                Pastorin Bettina Schweikle und Pastor Otmar Krause

Kirche der Gemeinde

Philippuskirche


Tageslosung

Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden.

- Jesaja 54,4

Durch den Glauben verließ Mose Ägypten und fürchtete nicht den Zorn des Königs; denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.

- Hebräer 11,27

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