Unsere Engel

Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist Sommerzeit und viele Menschen verreisen in diesen Wochen. „Fahr nicht schneller, als dein Schutzengel fliegen kann“ ist ein bekanntes Motto, vor allem bei den Motorradfahrern. Der beliebteste Taufspruch, den Eltern für ihr Kind aussuchen steht in Psalm 91
„Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest“.
Auch Konfirmanden wählen diesen Spruch gerne für ihr Leben. Auf dem Friedhof kann man ebenfalls viele Engel finden. Pastorin Erler bietet gut besuchte Engelsspaziergänge auf dem Öjendorfer Friedhof an.
Wir brauchen Engel, die uns unsichtbar und oft erst im Nachhinein erkannt durchs Leben begleiten. Engel sind mehr Gehalt als Gestalt, mehr zart als hart. Sie kommen manchmal einfach so um die Ecke und verhindern Schlimmes. Man kann Gott auch um einen Engel bitten. Engel sind Boten Gottes in der Welt. Sie sind Mittler zwischen Mensch und Gott. Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel. So beginnt ein Gedicht von Rudolf Otto Wiemer. Um einen Engel als solchen zu erkennen muss man sich dafür öffnen, dass es sie gibt. Aber es gibt so viel zwischen Himmel und Erde, was wir brauchen und oft nicht verstehen. Engel sind die Gestalt Gottes in der Welt. Es ist die Liebe, die den Engel ausmacht. Es gibt Schmerzen, Schuld, Tod, Fahrlässigkeit. Das alles gibt es bei den Menschen. Und es gibt die Liebe, die das alles trägt. Auch die Liebe ist ein Rätsel. Wie kann es sein, dass es solche Gewalt, Wut und Wunder gibt und dazu auch wieder Liebe und Fürsorge? Liebe ist, was Gott von sich zeigt in einem Engel. Wir brauchen Engel. In seltsamer Gestalt kommen sie von irgendwo her und sind manchmal bald wieder weg.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommerzeit und stets einen Engel an der Seite.

Ihre Pastorin Bettina Schweikle

Kirche der Gemeinde

Philippuskirche

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Tageslosung

Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge hast du eine Macht zugerichtet.

- Psalm 8,3

Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.

- Markus 10,14

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