Kirchtürme

Liebe Leserin, lieber Leser,

schon vor sehr langer Zeit hat sich die Tradition entwickelt, den Räumen in denen Gottesdienst gefeiert wird, einen möglichst hohen Turm zur Seite zu stellen. Da berühren sich Himmel und Erde. Der Turm ragt in den Himmel. Er stellt eine größere Nähe zu Gott her. Davon waren unsere Vorfahren überzeugt. Die Glocken hoch oben im Turm laden in nah und fern zum Gebet und zum Gottesdienst ein.

Lange Zeit war die Kirchturmuhr der einzige Zeitmesser im Ort. Die Stundenschläge ersetzten den Blick auf die Armbanduhr oder aufs Handy. Bis vor 150 Jahren gab es auch noch kein Telefon. Damals waren Kirchtürme wichtige Orte, um das Leben unter dem Turm zu überwachen. Rund um die Uhr hielt sich
ein Türmer im Turm auf. Bei einem Brand wurde die Bevölkerung mit Glockenschlägen alarmiert und die herausgehängte Laterne zeigte der Feuerwehr die Richtung des Einsatzortes an. Wenn 35 Glockenschläge ertönten, war höchste Alarmstufe, wie z. B. beim Großen Brand in Hamburg vor 175 Jahren, dem ca.1750 Häuser und zwei Kirchtürme zum Opfer fielen.

Kirchtürme geben Orientierung. Sie markieren die Mitte des Ortes und das Zentrum der Stadt und des Stadtteils.

Als neues Logo der Kirchengemeinde haben wir unseren Kirchturm ausgewählt. Manche haben unseren neuen Gemeindebrief im neuen Format und mit neuem Logo nicht sofort als solchen erkannt. Deshalb präsentieren wir uns dieses Mal mit einem Foto unseres Kirchturms und grüßen Sie ganz herzlich

Pastorin Bettina Schweikle und Pastor Otmar Krause

Kirche der Gemeinde

Philippuskirche


Tageslosung

Gott, schweige doch nicht! Gott, bleib nicht so still und ruhig! Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt.

- Psalm 83,2-3

/Zacharias sprach:/ Der Gott Israels hat mit einem Eid versprochen, uns aus der Macht der Feinde zu befreien, damit wir keine Furcht mehr haben müssen und unser Leben lang ihm dienen können.

- Lukas 1,73-75

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