Gottesdienste: Bitte anmelden

Abstand halten - Hände desinifzieren - Maske tragen

Wir feiern unsere Gottesdienste mit maximal 30 Besuchern!

Bitte nutzen Sie die E-mailadresse: gemeindebuero@Kirche-Sinstorf.de, um sich anzumelden.

(sie können uns auch anrufen: Tel.: 040/ 760 03 47 - gern auf den AB sprechen)

Wir verteilen Platznummern, um das Hin- und Herlaufen im Mittelgang der Kirche zu vermeiden.

In unseren Gottesdiensten gelten folgende Regeln:

Ein Mund-Nasen-Schutz (FFP2-Maske oder medizinische Maske) ist während des gesamten Gottesdienstes zu tragen.

Die Hände sind am Eingang zu desinfizieren.

Zu allen anderen Besuchern und Mitarbeitern ist in Abstand von 1, 5 Metern zu halten.

Vollständige Kontaktdaten sind am Ausgang zu hinterlassen.

Bitte halten Sie sich an die Anweisungen des Personals.

Bleiben Sie gesund und behütet!


Quelle: Weltgebetstag Vanuatu

NEU - Weltgebetstag 2021

Alle Infos zum Weltgebetstag 2021


Booklet CD "Halleluya"
Titel

Neu: "Halleluya"

Feierliche Musik für Trompete und Orgel aus der Sinstorfer Kirche.

Die CD ist für 15 Euro im Gemeindebüro erhältlich.


Predigt am 21. Februar - Invocavit von Pastorin Antje Schwartau

von Pastorin Antje Schwartau

Predigttext: Johannes 13, 21 – 30:

Als Jesus das gesagt hatte, wurde er erregt im Geist und bezeugte und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten. 22Da sahen sich die Jünger untereinander an, und ihnen wurde bange, von wem er wohl redete. 23Es war aber einer unter seinen Jüngern, der zu Tische lag an der Brust Jesu, den hatte Jesus lieb. 24Dem winkte Simon Petrus, dass er fragen sollte, wer es wäre, von dem er redete. 25Da lehnte der sich an die Brust Jesu und fragte ihn: Herr, wer ist’s? 26Jesus antwortete: Der ist’s, dem ich den Bissen eintauche und gebe. Und er nahm den Bissen, tauchte ihn ein und gab ihn Judas, dem Sohn des Simon Iskariot. 27Und nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn. Da sprach Jesus zu ihm: Was du tust, das tue bald! 28Niemand am Tisch aber wusste, wozu er ihm das sagte. 29Denn einige meinten, weil Judas den Beutel hatte, spräche Jesus zu ihm: Kaufe, was wir zum Fest nötig haben!, oder dass er den Armen etwas geben sollte. 30Als er nun den Bissen genommen hatte, ging er alsbald hinaus. Und es war Nacht.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

Liebe Gemeinde,

ein Turm aus Bauklötzen, über einen Meter hoch, daneben ein Kind, das jauchzt vor Freude und ungeschickt aber wirksam mitten hinein haut: „Kaputt!“ Was für ein Spaß.

Was für ein Aufwand, etwas aufzubauen, aber was für eine Freude an der Zerstörung, an der eigenen Macht: Das Gefühl, mit einer Bewegung den ganz großen Knall herbeizuführen. Ha, das hab ich gemacht: Es knallt und donnert und alles liegt im Chaos nur durch mich!

Für ein Kind, das die Welt um sich herum entdeckt und die eigenen Möglichkeiten und Grenzen erst kennenlernen und verstehen lernen muss, gehört sicher auch so eine Macht-Erfahrung zu den wichtigen Erlebnissen dazu. Irgendwann natürlich auch, dass da nicht immer jemand ist, der einem geduldig immer neue Türme aufbaut, dass man das schon selbst machen muss und dass es sich dann auch anders anfühlt, etwas kaputt zu machen. Oder auch, dass man sich gründlich unbeliebt macht, wenn man rundherum Chaos und Zerstörung verbreitet. Kaputtmachen geht oft schneller und hat einen großen Effekt. Daran, dass alles heil ist, die Dinge gut funktionieren, gewöhnt man sich schnell und nimmt es für selbstverständlich.

Um eine Zerstörung geht es auch in unserem Predigtwort für heute. Zerstört wird kein Turm, keine Maschine. Zerstört wird Vertrauen, zerstört wird eine eingeschworene Gemeinschaft, zerstört wird am Ende ein Leben.

Der, der die Zerstörung heraufbeschwört, ist Judas, einer der zwölf Jünger. In unserer Kirche ist er abgebildet ganz am Rand. Eigentlich sieht er gar nicht so viel anders aus als die anderen Jünger. Er hat seinen Geldbeutel dabei und unten unter seinem Bild fehlt das „S.“ vor seinem Namen für „Sanctus“, Heiliger. Die anderen Jünger sind Heilige, aber das Attribut hat er verspielt als er Jesus ausgeliefert und verraten hat.

Es gibt Menschen, die sehen das anders, die finden, Judas wird damit zu Unrecht eine zu negative Rolle zugesprochen. Der Schriftsteller Amos Oz findet sogar, dass Judas eigentlich der einzig wahre Christ unter den Jüngern ist, der, der wirklich glaubt, der Jesus wirklich als Sohn Gottes erkennt und der ist, der dazu hilft, dass die Verheißung Wirklichkeit wird.

Jesus sagt ja im Johannesevangelium selbst: Meine Stunde kommt. Und Judas sieht auch die Stunde als gekommen an. Er sieht das Reich Gottes anbrechen mit Jesus und er ist sich sicher, dass Jesus triumphieren wird. Ja, wenn Jesus gekreuzigt werden muss, dann soll es so sein. Aber: Er wird auferstehen, er wird den Tod überwinden und dann wird endlich Schluss sein mit der Herrschaft der Unterdrücker, dann fangen endlich andere Zeiten an. Dann wird Gott offenbar in all seiner Pracht und Herrlichkeit. Judas ist mit Leib und Seele, mit seiner ganzen Leidenschaft dabei, er ist ein Eiferer, extrem, unerschrocken, er hat keine Angst vor der Gewalt, vor dem Blutvergießen. Er hat einfach keine Geduld mehr, jetzt muss es einfach mal richtig offenbar werden, mit großem Knall, wenn auch mit Kampf und Streit, aber umso klarer und eindeutiger!

Man kann es so sehen: Dass Judas sozusagen dem Reich Gottes auf die Sprünge hilft, indem er dafür sorgt, dass die Verhaftung Jesu und seine Verurteilung voranschreiten. Jesus selbst sagt ja zu Judas: Was du tust, das tue bald!

Und doch: In der Erzählung der Evangelien ist Judas nicht der strahlende Held. Er wird eindeutig als Verräter bezeichnet, Jesus stürzt die Situation, dass er verraten wird, in tiefe Trauer und innere Kämpfe.

Judas als Figur bleibt schillernd, einerseits leicht zu verurteilen, aber doch kann er nicht einfach „aussortiert“ werden. Das hätte ja auch leicht passieren können: Dass man seine Existenz und diesen Skandal einfach unter den Teppich kehrt und ihn weiter nicht erwähnt. Aber: Er gehört zu den zwölf Jüngern. Immerhin wird auch er noch mit gemalt, ist er beim letzten Abendmahl mit dabei. Jesus hat ihm die Füße gewaschen, so erzählt es das Johannesevangelium. Judas muss sehr lange so wie die anderen, ein treuer, zuverlässiger Jünger gewesen sein. Er ist nicht einfach der Feind von außen. Er kommt aus den eigenen Reihen und dass er fähig wurde zu Verrat ist Teil der Geschichte Jesu hier auf Erden – oder Teil der Geschichte Jesu mit den Menschen. Dass es unter den zwölf Jüngern den Judas gab, bleibt auch für uns eine Mahnung, dass es das unter uns Menschen gibt: Verrat, Untreue, Selbstüberschätzung.

Denn Judas überschätzt sich ja auch selbst, indem er glaubt, die Geschichte quasi an der Seite Gottes mitschreiben zu können. Die „Macher“-Haltung von Judas, mit der er das Geschehen vorantreibt, übersieht das, was zum Wesen Jesu unverbrüchlich dazugehört, nämlich, dass Jesus wirklich Mensch ist, dass Jesus liebt, leidet, trauert, dass seine Folter eine echte Qual und nicht etwa ein Spiel ist.

Jesu Tod und seine Auferstehung vollziehen sich nicht als Trick, sondern stellen einen Weg dar, auf dem Jesus keine menschliche Erfahrung auslässt oder überspringt, keine Trauer, keine Einsamkeit, keinen Schmerz, auch nicht den Schmerz, von einem Freund aus dem engsten Umkreis verraten zu werden.

Wenn man das Johannesevangelium ansieht, dann entdeckt man viele Anspielungen auf die Schöpfungsgeschichte ganz am Anfang der Bibel.

In dieser Geschichte kann man beim dem Bissen Brot, den Judas isst, an die verbotene Frucht im Paradies denken, von der Adam und Eva essen. Ihre Vertreibung aus dem Paradies ist damit besiegelt.

Hier, bei Johannes, beginnt mit dem Bissen Brot der Weg Jesu ans Kreuz und zu seiner Auferstehung. Es ist ein Weg, so wie auch die Schöpfung sich Stück für Stück vollzieht.

Jesus geht durch den Tod hindurch und besiegt den Tod schließlich. An diesem schöpferischen Weg will Jesus uns Anteil geben, aber es wird deutlich: Das ist kein einfacher Weg.

Das musste auch Judas erkennen. Über sein Lebensende gehen die Erzählungen auseinander: Beging er Selbstmord, starb er durch einen Unfall? Glücklich oder strahlend war sein Ende jedenfalls nicht. Er war kein Held, kein Heiliger. Er war ein Mensch, der sich schuldig gemacht hat.

Er hat als „Macher“ versucht, die Dinge zu kontrollieren, mit Geld zu regeln, voranzutreiben, er hat im Hintergrund Fäden gezogen, sich auf Machtspiele eingelassen, sich selbst überschätzt, nicht überblickt, wo die Spielchen aufhören sollten, er hat sich einem zerstörerischen Rausch hingegeben. Und er hat dabei überhört und übersehen, nicht mehr wahrgenommen, was die Liebe ihm eigentlich hätte sagen müssen, was Freundschaft bedeutet oder Treue. Er hat nicht mehr erkannt, was dem Leben dient.

Und damit ist Judas uns vielleicht näher als uns oft lieb ist, als wir es gern zugeben möchten.

Judas ist niemand, auf den es mit Fingern zu zeigen gilt, sondern einer, für den wir uns Gnade wünschen sollten, weil auch wir darauf angewiesen auf dem Weg, den Gott mit uns gehen will.

Ich wünsche mir: Gottes Gnade auch für Judas. Sie sei mit uns allen.

Amen.


Corona - Schutzkonzept für die Durchführung von Veranstaltungen und Gruppentreffen in unseren Gemeinderäumen (Sinstorfer Kirchweg 21)

Es gilt die „Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg“ (gültig ab 1. Juli bis 31. August + ggf. aktualisierte nachfolgende Verordnungen).  

Diese Verordnung ermöglicht es, wieder Gruppentreffen und Veranstaltungen in unseren Räumen durchzuführen.  Folgende Regeln gelten dafür bis auf Weiteres:

Vor der Veranstaltung/ Gruppentreffen:

  1. Die Leitung, d.h. ein oder zwei Personen pro Gruppe/ Veranstaltung, übernehmen die Verantwortung für die Einhaltung der Abstands- und Hygiene-Regeln. Dazu gibt es ein gesondertes Formular, das zu unterschreiben ist. Die Gruppenleitung macht sich mit den Regelungen vertraut.
  2. Der zeitliche Rahmen wird mit dem Kirchenbüro abgestimmt. Die Veranstaltung wird in den Gemeindekalender eingetragen. U. U. können Zeiten nicht mehr wie vor der Corona-Pandemie belegt werden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist und auch kleinere Gruppen die größeren Räume brauchen.
  3. Die Teilnehmerzahl ist pro Raum begrenzt:

Großer Saal:              Maximal 19 Personen (bei musikalischen Veranstaltungen 16)

Kleiner Saal:              Maximal 8 Personen

Jugendetage:             Maximal 13 Personen im mittleren Raum, jeweils 5 in den weiteren Räumen (nur von einer Gruppe gleichzeitig zu nutzen)

Gartenraum:             Maximal 5 Personen

Pfadfinderbereich Altbau: Maximal 5 Personen

 

  1. Räumliche Trennung: Die Jugendetage wird durch den Altbau betreten. Wer die Jugendetage nutzt, nutzt die Toiletten im Altbau. Der Saal wird durch die Glastür im Neubau betreten bzw. durch die Barriere-freie Tür am Weg. Wer den Saal nutzt, nutzt die Toiletten im Neubau.

  1. Die Gruppenleitung sorgt für die Vorbereitung des Raumes. Stühle sind so zu stellen, dass in jede Richtung 1,5 Meter Abstand zur nächsten Person eingehalten werden. Kein gemeinsames Stühle-Stellen!
  2. Die Dokumentation ist vorzubereiten. In einem Umschlag werden die Kontaktdaten der Teilnehmer gesammelt (Vor- und Zuname, Anschrift und Telefonnummer). Dieser Umschlag wird verschlossen und außen mit folgenden Informationen versehen: Name der Veranstaltung, Datum, Zeitraum (Anfangszeit und Ende), Raum, Name(n) der Gruppenleitung. Dieser Umschlag wird nach der Veranstaltung in den Briefkasten der Gemeinde geworfen (Altbau, Briefschlitz links in der Tür). Die Informationen werden 4 Wochen lang aufbewahrt, dann ungeöffnet vernichtet, bzw. im Infektionsfall den Behörden zur Verfügung gestellt.
  3. Die Teilnehmer*innen werden am Eingang auf die Regeln hingewiesen.
  4. Personen mit den Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung ist der Zutritt nicht gestattet.
  5. Es ist darauf zu achten, dass auch vor der Tür, d.h. vor dem Betreten und nach Ende der Veranstaltung, der Abstand von 1,5 Metern eingehalten wird (mit Abstand den Raum betreten/ verlassen)

Während der Veranstaltung:

  1. Beim Ankommen und Verlassen ist eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen.
  2. Während der gesamten Veranstaltung ist auf einen Abstand von 1, 5 Metern zu achten.
  3. Die Besucher*innen desinfizieren beim Betreten der Räume ihre Hände (Desinfektionsmittel steht bereit)
  4. Die Teilnehmer*innen nehmen ihre Plätze ein und bleiben dort nach Möglichkeit. Kein Herumlaufen im Raum!
  5. Es darf nicht gesungen oder getanzt werden. Bei Gesangsveranstaltungen (Chorproben) muss ein größerer Abstand zwischen den Anwesenden gehalten werden (2,5 Meter).
  6. Materialien, Spielgeräte etc. dürfen nur jeweils von einer Person benutzt und nicht weitergereicht werden. Wenn Material von verschiedenen Menschen genutzt wird, wird es zwischendurch desinfiziert.
  7. Toiletten: Wer die Toilette nutzt, desinfiziert sie anschließend mit dem bereitstehenden Desinfektionsmittel.
  8. Lüften: spätestens nach 60 Minuten wird der Raum gründlich gelüftet (Fenster weit öffnen, nicht kippen).

Essen und Trinken

  1. Nach Möglichkeit wird auf das gemeinsame Essen und Trinken verzichtet. Mitgebrachtes Essen und Trinken darf verzehrt werden.
  2. Wenn Speisen und Getränke gemeinsam verzehrt werden sollen: Die Speisen/ Getränke werden entweder vor der Veranstaltung an den Plätzen bereitgestellt. Oder es wird von einzelnen Personen serviert, die dabei einen Mund-Nasen-Schutz tragen und sich die Hände vorher gründlich gewaschen bzw. desinfiziert haben. Abgeräumt / aufgeräumt wird nach der Veranstaltung, um das Herumlaufen zwischen den Teilnehmern auf ein Minimum zu reduzieren. Essen/ Trinken im „Buffet-Stil“ ist nicht gestattet. Kein gemeinsames Abwaschen/ Aufräumen.

Nach der Veranstaltung/ dem Gruppentreffen

  1. Lüften.
  2. Tische werden abgeräumt und gereinigt (Desinfektionsmittel steht bereit)
  3. Der Umschlag mit den Kontaktdaten der Teilnehmer*innen wird in den Briefkasten der Gemeinde geworfen.

Toilettennutzung im Altbau für Gruppen, die das Außengelände nutzen

Gruppen, die sich bisher im Gemeindehaus getroffen haben und stattdessen das Gemeindehausgelände nutzen, können im Notfall die Toiletten im Altbau nutzen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Gemeindehaustür zwischen den Nutzungen verschlossen bleibt. Die Gruppenleitung  kontrolliert die Toiletten und desinfiziert diese (inkl. Türklinken) am Ende des Treffens. Für Toilettengänge gilt: Handdesinfektion, Maske, Abstand zu anderen (1, 5 Meter), Desinfektion der Toilette nach der Nutzung.

Gruppen, die das Außengelände nutzen und auch die Toiletten nutzen möchten, müssen ihre Treffen ebenso zeitlich abstimmen wie die Nutzer von Räumen im Gemeindehaus. Die Kontaktdaten der Teilnehmer müssen ebenfalls erhoben und im Gemeindebüro aufbewahrt werden.

 

Der Kirchengemeinderat der Ev. – luth. Kirchengemeinde Sinstorf,  Hamburg, 06.08.2020 


Predigt am 20. Dezember, 4. Advent - Musikalische Andacht

von Pastorin Antje Schwartau

Lesung:

Die Lesung für diesen Gottesdienst ist die Epistel für den 4. Advent.

Sie steht im Brief des Paulus an die Philipper, im 4. Kapitel:

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! 5Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! 6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! 7Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus

Predigt:

 

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

 

Weihnachtspost in unsere Zeit hinein, das ist die Lesung aus dem Philipperbrief. Paulus schreibt – er schreibt den Menschen in Philippi vor ungefähr 2000 Jahren. Aber die Botschaft erreicht uns wie für uns geschrieben in diesen Tagen:

Freut euch! Das sagt Paulus nicht nur einmal, gleich zweimal schärft er es uns ein.

Und ja, es versteht sich leider nicht von selbst, dass wir uns freuen. Für viele scheint Freude doch eher eine Ausnahmesituation zu sein: Wenn die Dinge auf uns einprasseln, wenn wir uns immer nur ausgeliefert fühlen all den schlechten Nachrichten, den Schwierigkeiten und Problemen, dann kann man schon mal geradezu vergessen, sich zu freuen. Manchmal geht es schnell, dass wir das Gute in unserem Leben überhaupt nicht mehr wahrnehmen, dass die Sorgen übergroß werden, die Angst und die Trauer.

Sich freuen – ja, das scheint einfach, wenn man das Leben im Griff hat, wenn man jung und gesund ist, wenn viele Möglichkeiten rundherum aufscheinen, das Leben voller Tatendrang angegangen werden kann, wenn man nicht allein ist, sondern überall Beziehungen und Gemeinschaft erleben kann, ohne, dass man überhaupt darüber nachdenken müsste. Wenn das Leben so glatt läuft, dann fällt es doch nicht schwer, sich zu freuen, oder?

 

„Das ist leicht gesagt: Freut euch!“ Möchte mancher Paulus vielleicht sagen. „Leichter gesagt als getan…“. Wo soll ich denn hin mit meinem Verdruss, meiner Enttäuschung, meiner Einsamkeit. Wie soll ich das alles einfach wegschieben – ja, Paulus, das kannst du leicht sagen „Freut euch!“

 

Aber: Paulus selbst hat alles andere als „leicht Lächeln“. Denn Paulus schreibt diesen Brief hinter Gefängnismauern und er muss damit rechnen, zum Tode verurteilt zu werden.

 

Freut euch! Die Botschaft der Freude hat ihn trotzdem nicht verlassen. Seinem Beharren an der Freude, seinem unbedingten Willen zur Freude, seiner Überzeugung, dass Gott es mit ihm gut meint, können noch so dicke Gefängnismauern nichts anhaben.

 

„Der Herr ist nahe!“, sagt Paulus und er hat wohl ganz real damit gerechnet, dass Christus als Weltenrichter am Ende der Zeit kommt, womöglich noch zu seinen Zeiten. Aber auch in einem anderen Sinn ist Christus ihm nahe: Er ist verbunden mit Christus, ist Teil des Leibes Christi, der großen Gemeinschaft, und ist auch verbunden mit dem Weg, den Christus gegangen ist.

Und dieser Weg war alles andere als glatt uns sorglos. Die Geburt in der Krippe ist schon das erste Zeichen: Hier beginnt ein besonderer Lebensweg – abseits der Stadtmauern, nicht da, wo das rege Leben und Treiben sich abspielt, ein bisschen versteckt, anders als erwartet, provisorisch, arm – und doch, breitet sich von hier eine Freudenbotschaft aus, die die Hirten, springen, singen und loslaufen lässt.

Am unerwarteten Ort, in einer Krippe oder bei Paulus im Gefängnis, nimmt die Freude ihren

Ausgang.

 

Die Freude lässt sich nicht aufhalten von Begrenzungen und Beschränkungen. Gottes Friede Gottes will unsere Herzen und Sinne bewahren, in allem, was das Leben und was unsere Zeit mit sich bringt. Gott will uns nahe sein in aller Einsamkeit, in allem, was uns gefangen nimmt und uns Sorgenfalten auf die Stirn treibt.

 

Freut euch! Gott hat uns seine Gnade geschenkt – und wir sollen dieses Geschenk weitergeben: als Freundlichkeit, als Güte, als Frieden.

 

Amen.

Aktuelle Situation aufgrund von Corona
Gottesdienste möglich - unter Einhaltung der Regeln!

Gottesdienste und Andachten in unserer Kirche unter Corona-Bedingungen

Für die Gottesdienste in unserer Kirche gilt ab 1. September folgendes Schutzkonzept:

 

Schutzkonzept für die Durchführung von Gottesdiensten in unserer Kirchengemeinde

Es gilt die „Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg“ (gültig ab 1. Juli bis 31. August + ggf. aktualisierte nachfolgende Verordnungen).

Diese Verordnung ermöglicht uns das Feiern von Andachten und Gottesdienste in unserer Kirche. Auch Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen sind in der Kirche wieder möglich.

Folgende Regeln gelten dafür bis auf Weiteres:

  1. Abstand: Wir schaffen die Möglichkeit, dass die Besucher*innen beim Hereinkommen, während des Gottesdienstes und beim Verlassen der Kirche 1, 5 Meter Abstand voneinander halten können. Wir markieren Plätze, die maximal von 2 Personen (Angehörige desselben Haushaltes) besetzt werden können. Sitzplätze sind markiert.

  2. Ein*e Küster*in empfängt die Besucher*innen am Eingang und weist auf die Maßnahmen hin.

  3. Begrenzung der Besucher*innenzahl: Die Besucher*innenzahl ist begrenzt:

  • Maximal 30 Personen dürfen in die Kirche, wenn auf der Empore nur ein*e Musiker*in die Veranstaltung an der Orgel begleitet.

  • Maximal 25 Personen dürfen in die Kirche, wenn auf der Empore der hintere Bereich an der Orgel von Musiker*innen mit genutzt wird (kleine Ensembles).

  • Maximal 17 Personen dürfen in die Kirche, wenn die gesamte Empore von Musiker*innen mit genutzt wird.

  1. Am Eingang gibt es die Möglichkeit zur Handdesinfektion.

  2. Die Besucher sind aufgefordert, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

  3. Ein- und Ausgang sind getrennt („Einbahnstraße“): Die Kirche soll durch den Haupteingang betreten und durch den Seitenausgang an der Südseite verlassen werden.

  4. Wir achten auf eine gute Belüftung des Kirchraumes.

  5. Gottesdienste und Konzerte sind zeitlich begrenzt und sollen nur ca. 35 – 45 Minuten dauern.

  6. Abendmahl: Wir feiern Abendmahl nur mit Einzelkelchen und kleinen Tellern für das Brot.

  7. Gemeindegesang: Es darf hinter der Maske leise mitgesungen bzw. gesummt werden.

  8. Die Toilette kann benutzt werden, wenn im Anschluss an den Toilettengang die Flächen desinfiziert werden.

  9. Menschen mit Symptomen einer Erkältungs- bzw. Grippeerkrankung sind von Gottesdiensten und Konzerten ausgeschlossen.

  10. Bei Gottesdiensten werden keine Kontaktdaten mehr erhoben.

  11. Bei Konzerten und anderen kulturellen Veranstaltungen werden die Kontaktdaten erhoben und 4 Wochen aufbewahrt. Die Daten werden in einem verschlossenen Umschlag sicher verwahrt und nur für den Fall genutzt, dass Ansteckungen nachverfolgt werden müssen. Wenn sie für diesen Zweck nicht gebraucht werden, werden sie unbesehen nach 4 Wochen zerstört.

 

Dieses Schutzkonzept gilt ab dem 1. September 2020

Der Kirchengemeinderat der Ev. – luth. Kirchengemeinde Sinstorf, Hamburg, 06.08.2020

 

Änderungen zum oben genannten Vorgehen werden wir hier veröffentlichen.

Für Fragen, weitergehende Informationen oder seelsorgerliche Anliegen wenden Sie sich bitte per Mail oder Telefon an unser Büro oder an Pastorin Schwartau.

Gemeindebüro: gemeindebuero@kirche-sinstorf.de; Tel. 040 76 03 47

Pastorin Schwartau: antje-schwartau@kirche-sinstorf.de; Tel. 040 32849592

Bleiben Sie achtsam und gesund!

Ihr Kirchengemeinderat

Wir möchten auch hinweisen auf die Veröffentlichungen der Nordkirche:

www.nordkirche.de/nachrichten/nachrichten-detail/nachricht/nordkirche-veroeffentlicht-handlungsempfehlungen-fuer-kirchliches-leben/

 


Hoffnungsläuten - Wir machen mit!

Wir machen mit bei der Aktion "#Hoffnungsläuten".

Jeden Mittag um 12Uhr läuten die Glocken unserer Sinstorfer Kirche.

Machen Sie mit!

Innehalten & Beten am Mittag.


Gottesdienst für zuhause

Als Vorschlag hier Angebote für zuhause:

Playlist der Nordkirche mit unterschiedlichen Gottesdiensten & Andachten:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLks8wp5k7ZnhpSvXjSNMAttk94hku9h4t

 


Herzlich willkommen...

... auf den Internetseiten der Kirchengemeinde Sinstorf!

Hier finden Sie Ansprechpartner, Angaben zu Gottesdiensten und Veranstaltungen und "dies und das".

Wir hoffen, Ihnen damit einen kleinen Einblick in unser Gemeindeleben geben zu können. Noch mehr hoffen wir, dass Sie bei uns vorbeikommen und sich alles in echt und von Mensch zu Mensch anschauen.


Tageslosung

Siehe: Der die Berge gemacht und den Wind geschaffen hat, der dem Menschen sagt, was er im Sinne hat – er heißt »HERR, Gott Zebaoth«.

- Amos 4,13

/Jesus betet:/ Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. Nun wissen sie, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt.

- Johannes 17,6-7

© Ev. Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine

Unsere Kirche

Sinstorfer Kirche

Ev.-luth. Kirchengemeinde Sinstorf

Sinstorfer Kirchweg 21
21077 Hamburg

Tel.: +49 40 7600347
Fax: +49 40 70011053

Gemeindebuero@Kirche-Sinstorf.de
www.kirche-sinstorf.de

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Für Spenden, die uns für die vielfältigen Arbeitsbereiche unserer Gemeinde zugewendet werden, stellen wir gerne Spendenbescheinigungen aus.

Kontoverbindung der Kirchengemeinde:
IBAN: DE46 2005 0550 1380 1232 55   BIC: HASPDEHHXXX
1380 123 255 Hamburger Sparkasse Blz: 200 505 50