Gottesdienste: Bitte anmelden

Abstand halten - Hände desinifzieren - Maske tragen

Wir feiern unsere Gottesdienste mit maximal 30 Besuchern!

Bitte nutzen Sie die E-mailadresse: gemeindebuero@Kirche-Sinstorf.de, um sich anzumelden.

(sie können uns auch anrufen: Tel.: 040/ 760 03 47 - gern auf den AB sprechen)

Wir verteilen Platznummern, um das Hin- und Herlaufen im Mittelgang der Kirche zu vermeiden.

In unseren Gottesdiensten gelten folgende Regeln:

Ein Mund-Nasen-Schutz (FFP2-Maske oder medizinische Maske) ist während des gesamten Gottesdienstes zu tragen.

Die Hände sind am Eingang zu desinfizieren.

Zu allen anderen Besuchern und Mitarbeitern ist in Abstand von 1, 5 Metern zu halten.

Vollständige Kontaktdaten sind am Ausgang zu hinterlassen.

Bitte halten Sie sich an die Anweisungen des Personals.

Bleiben Sie gesund und behütet!



Booklet CD "Halleluya"
Titel

Neu: "Halleluya"

Feierliche Musik für Trompete und Orgel aus der Sinstorfer Kirche.

Die CD ist für 15 Euro im Gemeindebüro erhältlich.


Predigt am 28. März - Palmsonntag - Verabschiedung von Pastorin Antje Schwartau

von Pastorin Antje Schwartau

Predigttext: Hebräer 11/ 12:

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. 2 In diesem Glauben haben die Alten Gottes Zeugnis empfangen.

Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns umstrickt. Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, 2 und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. 3 Gedenkt an den, der so viel Widerspruch gegen sich von den Sündern erduldet hat, dass ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst.

(Hebräer 11, 1- 2/ 12, 1 – 3)

 

Evangelium: Johannesevangelium, Kapitel 12, Verse 12 - 19

 

12 Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem kommen werde, 13 nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel! 14 Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, wie geschrieben steht: 15 »Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.« 16 Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so an ihm getan hatte. 17 Die Menge aber, die bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, bezeugte die Tat. 18 Darum ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörte, er habe dieses Zeichen getan. 19 Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt läuft ihm nach.

 

 

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

Ein Popsong aus dem letzten Jahr heißt „Love to go“ – Liebe zum Mitnehmen. Und obwohl das Musik ist, die auch ein bisschen an Einweggeschirr erinnert, haben sich mir die Worte eingeprägt, die so passend waren und immer noch sind für unsere Zeit.

Vieles geht nicht mehr wie gewohnt, aber einiges geht „to go“, provisorisch, ohne die gewohnte Geselligkeit oder gar Gemütlichkeit. Seit dem letzten Jahr bestimmt uns dieses Provisorische: Vieles geht nicht – aber doch einiges zum Mitnehmen, im Vorbeigehen: Hier bei uns gab es Kinderkirchenwerkstatt zum Mitnehmen oder eben Weltgebetstag „to go“. Kleiner, einfacher, abgespeckt – aber immerhin, wenigstens das: Kleine Zeichen, Wegzehrung.

Bei dem Geschehen, das dem Palmsonntag seinen Namen gibt, bin ich immer wieder fasziniert vom Sieg des Einfachen, Provisorischen, von der Spontaneität, mit der auf einfache Weise von einfachen Menschen etwas Großartiges inszeniert wird. Wie für einen Moment die geballte Macht der Machtlosen eine andere Wirklichkeit aufscheinen lässt: Jesus zieht ein als König. Der, der Lazarus aufgeweckt hat, der die Gesetze der Alternativlosigkeiten aus den Angeln gehoben hat, kommt zu den Menschen und sie kommen ins Laufen, lassen die Erstarrung hinter sich, legen ab, was sie beschwert, fassen Mut, schmecken die Freiheit und greifen… nicht zur Waffe!, sondern zum Palmwedel: Symbol für den Sieg und neu aufbrechendes Leben. Zweige der Dattelpalme, die auf Griechisch „Phönix“ heißt, werden ergriffen von denen, die sich aus dem Staub erheben. Sie schreien „Hosianna“ – „Hilf doch!“, halb Jubel- halb Sehnsuchtsruf.

Jesus geht ein auf dieses freudige und gleichzeitig unendlich ernsthafte Spiel: Auf einem Esel reitet er auf die Menge und auf die Stadt zu und zitiert damit den Propheten Sacharja: „Fürchte dich nicht, Tochter Zion, dein König kommt!“ Fürchte dich nicht – die Furchtlosigkeit ist ansteckend und die Menschenmenge wird zu einer großen, warmen  Wolke, durchwogt von Lebensfreude.

Ich stelle mir vor, wie sie im Flimmern und Flirren der fingrigen Palmwedel wie im Stroboskoplicht anfangen, anders zu sehen:

„Da, wenn ich nur ein bisschen die Augen zukneife, dann ist das da nicht ein einfacher Esel, sondern ein Prachtwagen für den König. Und ja, wir stehen hier nicht verschwitzt in unseren Lumpen, sondern edel gekleidet und mit Respekt angesehen. Sieh hin, es rücken die vom Rand in die Mitte des Bildes. Keiner wird mehr ausgelacht, wir alle jubeln gemeinsam.“

Ja, könnten wir nur immer so sehen - mit so einem Blick.

Mit einem Blick, der aus Krankenhäusern, aus Gefängnissen , aus Notunterkünften Paläste macht, der uns in Sterbebetten Sänften erkennen lässt, der Rollstühle zu Königsthronen macht, Krücken zu Zeptern!

Könnten wir nur immer sehen mit dem Blick hinter den Vorhang der kommenden Welt. Mit dem Blick, der uns gewiss macht, der uns lieben lässt, der uns hoffen lässt, uns glauben lässt, dass wir alle gemeinsam geliebte Königskinder sind!

Ja, manchmal, in wertvollen Momenten, können wir das – aber auf Dauer fällt das schwer. Jesus zwischen den Palmzweigen, das ist ein kurzes Aufscheinen davon, ein Bild, das sich eingeprägt hat und an das sich die Jünger erinnert haben, obwohl sie selbst offensichtlich gar nicht vorn mit dabei waren und mal wieder nicht richtig verstanden hatten.

Es ist ein Hoffnungsbild „to go“ – es ist eingepackt und nicht durchgängig da. Die Begeisterung und Freude war ein kurzes Aufblitzen – die Menge ist nicht bei Jesus geblieben. Viele schreien nur wenig später „Lass ihn kreuzigen!“. Die Menschenmasse mit ihren Palmzweigen, die Menge, in der man sich wohlig geborgen und aufgehoben fühlen konnte, wird sehr dünn unter dem Kreuz.

Jesus geht den Weg bis zu Ende. Der König mit dem Esel erleidet den Tod, um ihn zu überwinden. Keine Dunkelheit, kein Leiden bleibt ihm fremd, er geht zu den Rändern und bis zum bitteren Ende.

Er selbst ist Anfänger und Vollender des Glaubens, im Glauben sind wir mit ihm verbunden, gerade auch in unseren Leidensgeschichten, in unserer Dunkelheit, in unserer Einsamkeit.

Die Wolke der Zeugen geht noch weiter als unsere Massen-Events, sie löst sich nicht auf ab, auch wenn die Begeisterungsstürme, die rauschenden Wellen des Gemeinschaftserlebnisses uns verlassen haben.

Glaube, Hoffnung und Liebe sind „to go“, sie wollen im Herzen getragen werden, nähren sich von inneren Bildern, lassen uns weiter gehen auch in Zeiten, in denen wir vor unseren Augen nicht sehen, wonach wir uns sehnen. Die Wolke der Zeugen begleitet uns, auch wenn der Sturm uns hart ins Gesicht bläst.

Wir selbst sind mit unserer noch so kleinen Kraft aufgerufen, Teil dieser Wolke zu sein, können Zeugen sein auch für andere.

Auf dass wir alle immer mehr ablegen, was uns beschwert,

dass wir laufen mit Geduld,

dass wir aufsehen zu Jesus,

nicht matt werden

und dass wir den Mut nicht sinken lassen.

Amen.


Corona - Schutzkonzept für die Durchführung von Veranstaltungen und Gruppentreffen in unseren Gemeinderäumen (Sinstorfer Kirchweg 21)

Es gilt die „Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg“ (gültig ab 1. Juli bis 31. August + ggf. aktualisierte nachfolgende Verordnungen).  

Diese Verordnung ermöglicht es, wieder Gruppentreffen und Veranstaltungen in unseren Räumen durchzuführen.  Folgende Regeln gelten dafür bis auf Weiteres:

Vor der Veranstaltung/ Gruppentreffen:

  1. Die Leitung, d.h. ein oder zwei Personen pro Gruppe/ Veranstaltung, übernehmen die Verantwortung für die Einhaltung der Abstands- und Hygiene-Regeln. Dazu gibt es ein gesondertes Formular, das zu unterschreiben ist. Die Gruppenleitung macht sich mit den Regelungen vertraut.
  2. Der zeitliche Rahmen wird mit dem Kirchenbüro abgestimmt. Die Veranstaltung wird in den Gemeindekalender eingetragen. U. U. können Zeiten nicht mehr wie vor der Corona-Pandemie belegt werden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist und auch kleinere Gruppen die größeren Räume brauchen.
  3. Die Teilnehmerzahl ist pro Raum begrenzt:

Großer Saal:              Maximal 19 Personen (bei musikalischen Veranstaltungen 16)

Kleiner Saal:              Maximal 8 Personen

Jugendetage:             Maximal 13 Personen im mittleren Raum, jeweils 5 in den weiteren Räumen (nur von einer Gruppe gleichzeitig zu nutzen)

Gartenraum:             Maximal 5 Personen

Pfadfinderbereich Altbau: Maximal 5 Personen

 

  1. Räumliche Trennung: Die Jugendetage wird durch den Altbau betreten. Wer die Jugendetage nutzt, nutzt die Toiletten im Altbau. Der Saal wird durch die Glastür im Neubau betreten bzw. durch die Barriere-freie Tür am Weg. Wer den Saal nutzt, nutzt die Toiletten im Neubau.

  1. Die Gruppenleitung sorgt für die Vorbereitung des Raumes. Stühle sind so zu stellen, dass in jede Richtung 1,5 Meter Abstand zur nächsten Person eingehalten werden. Kein gemeinsames Stühle-Stellen!
  2. Die Dokumentation ist vorzubereiten. In einem Umschlag werden die Kontaktdaten der Teilnehmer gesammelt (Vor- und Zuname, Anschrift und Telefonnummer). Dieser Umschlag wird verschlossen und außen mit folgenden Informationen versehen: Name der Veranstaltung, Datum, Zeitraum (Anfangszeit und Ende), Raum, Name(n) der Gruppenleitung. Dieser Umschlag wird nach der Veranstaltung in den Briefkasten der Gemeinde geworfen (Altbau, Briefschlitz links in der Tür). Die Informationen werden 4 Wochen lang aufbewahrt, dann ungeöffnet vernichtet, bzw. im Infektionsfall den Behörden zur Verfügung gestellt.
  3. Die Teilnehmer*innen werden am Eingang auf die Regeln hingewiesen.
  4. Personen mit den Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung ist der Zutritt nicht gestattet.
  5. Es ist darauf zu achten, dass auch vor der Tür, d.h. vor dem Betreten und nach Ende der Veranstaltung, der Abstand von 1,5 Metern eingehalten wird (mit Abstand den Raum betreten/ verlassen)

Während der Veranstaltung:

  1. Beim Ankommen und Verlassen ist eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen.
  2. Während der gesamten Veranstaltung ist auf einen Abstand von 1, 5 Metern zu achten.
  3. Die Besucher*innen desinfizieren beim Betreten der Räume ihre Hände (Desinfektionsmittel steht bereit)
  4. Die Teilnehmer*innen nehmen ihre Plätze ein und bleiben dort nach Möglichkeit. Kein Herumlaufen im Raum!
  5. Es darf nicht gesungen oder getanzt werden. Bei Gesangsveranstaltungen (Chorproben) muss ein größerer Abstand zwischen den Anwesenden gehalten werden (2,5 Meter).
  6. Materialien, Spielgeräte etc. dürfen nur jeweils von einer Person benutzt und nicht weitergereicht werden. Wenn Material von verschiedenen Menschen genutzt wird, wird es zwischendurch desinfiziert.
  7. Toiletten: Wer die Toilette nutzt, desinfiziert sie anschließend mit dem bereitstehenden Desinfektionsmittel.
  8. Lüften: spätestens nach 60 Minuten wird der Raum gründlich gelüftet (Fenster weit öffnen, nicht kippen).

Essen und Trinken

  1. Nach Möglichkeit wird auf das gemeinsame Essen und Trinken verzichtet. Mitgebrachtes Essen und Trinken darf verzehrt werden.
  2. Wenn Speisen und Getränke gemeinsam verzehrt werden sollen: Die Speisen/ Getränke werden entweder vor der Veranstaltung an den Plätzen bereitgestellt. Oder es wird von einzelnen Personen serviert, die dabei einen Mund-Nasen-Schutz tragen und sich die Hände vorher gründlich gewaschen bzw. desinfiziert haben. Abgeräumt / aufgeräumt wird nach der Veranstaltung, um das Herumlaufen zwischen den Teilnehmern auf ein Minimum zu reduzieren. Essen/ Trinken im „Buffet-Stil“ ist nicht gestattet. Kein gemeinsames Abwaschen/ Aufräumen.

Nach der Veranstaltung/ dem Gruppentreffen

  1. Lüften.
  2. Tische werden abgeräumt und gereinigt (Desinfektionsmittel steht bereit)
  3. Der Umschlag mit den Kontaktdaten der Teilnehmer*innen wird in den Briefkasten der Gemeinde geworfen.

Toilettennutzung im Altbau für Gruppen, die das Außengelände nutzen

Gruppen, die sich bisher im Gemeindehaus getroffen haben und stattdessen das Gemeindehausgelände nutzen, können im Notfall die Toiletten im Altbau nutzen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Gemeindehaustür zwischen den Nutzungen verschlossen bleibt. Die Gruppenleitung  kontrolliert die Toiletten und desinfiziert diese (inkl. Türklinken) am Ende des Treffens. Für Toilettengänge gilt: Handdesinfektion, Maske, Abstand zu anderen (1, 5 Meter), Desinfektion der Toilette nach der Nutzung.

Gruppen, die das Außengelände nutzen und auch die Toiletten nutzen möchten, müssen ihre Treffen ebenso zeitlich abstimmen wie die Nutzer von Räumen im Gemeindehaus. Die Kontaktdaten der Teilnehmer müssen ebenfalls erhoben und im Gemeindebüro aufbewahrt werden.

 

Der Kirchengemeinderat der Ev. – luth. Kirchengemeinde Sinstorf,  Hamburg, 06.08.2020 


Predigt am 20. Dezember, 4. Advent - Musikalische Andacht

von Pastorin Antje Schwartau

Lesung:

Die Lesung für diesen Gottesdienst ist die Epistel für den 4. Advent.

Sie steht im Brief des Paulus an die Philipper, im 4. Kapitel:

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! 5Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! 6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! 7Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus

Predigt:

 

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

 

Weihnachtspost in unsere Zeit hinein, das ist die Lesung aus dem Philipperbrief. Paulus schreibt – er schreibt den Menschen in Philippi vor ungefähr 2000 Jahren. Aber die Botschaft erreicht uns wie für uns geschrieben in diesen Tagen:

Freut euch! Das sagt Paulus nicht nur einmal, gleich zweimal schärft er es uns ein.

Und ja, es versteht sich leider nicht von selbst, dass wir uns freuen. Für viele scheint Freude doch eher eine Ausnahmesituation zu sein: Wenn die Dinge auf uns einprasseln, wenn wir uns immer nur ausgeliefert fühlen all den schlechten Nachrichten, den Schwierigkeiten und Problemen, dann kann man schon mal geradezu vergessen, sich zu freuen. Manchmal geht es schnell, dass wir das Gute in unserem Leben überhaupt nicht mehr wahrnehmen, dass die Sorgen übergroß werden, die Angst und die Trauer.

Sich freuen – ja, das scheint einfach, wenn man das Leben im Griff hat, wenn man jung und gesund ist, wenn viele Möglichkeiten rundherum aufscheinen, das Leben voller Tatendrang angegangen werden kann, wenn man nicht allein ist, sondern überall Beziehungen und Gemeinschaft erleben kann, ohne, dass man überhaupt darüber nachdenken müsste. Wenn das Leben so glatt läuft, dann fällt es doch nicht schwer, sich zu freuen, oder?

 

„Das ist leicht gesagt: Freut euch!“ Möchte mancher Paulus vielleicht sagen. „Leichter gesagt als getan…“. Wo soll ich denn hin mit meinem Verdruss, meiner Enttäuschung, meiner Einsamkeit. Wie soll ich das alles einfach wegschieben – ja, Paulus, das kannst du leicht sagen „Freut euch!“

 

Aber: Paulus selbst hat alles andere als „leicht Lächeln“. Denn Paulus schreibt diesen Brief hinter Gefängnismauern und er muss damit rechnen, zum Tode verurteilt zu werden.

 

Freut euch! Die Botschaft der Freude hat ihn trotzdem nicht verlassen. Seinem Beharren an der Freude, seinem unbedingten Willen zur Freude, seiner Überzeugung, dass Gott es mit ihm gut meint, können noch so dicke Gefängnismauern nichts anhaben.

 

„Der Herr ist nahe!“, sagt Paulus und er hat wohl ganz real damit gerechnet, dass Christus als Weltenrichter am Ende der Zeit kommt, womöglich noch zu seinen Zeiten. Aber auch in einem anderen Sinn ist Christus ihm nahe: Er ist verbunden mit Christus, ist Teil des Leibes Christi, der großen Gemeinschaft, und ist auch verbunden mit dem Weg, den Christus gegangen ist.

Und dieser Weg war alles andere als glatt uns sorglos. Die Geburt in der Krippe ist schon das erste Zeichen: Hier beginnt ein besonderer Lebensweg – abseits der Stadtmauern, nicht da, wo das rege Leben und Treiben sich abspielt, ein bisschen versteckt, anders als erwartet, provisorisch, arm – und doch, breitet sich von hier eine Freudenbotschaft aus, die die Hirten, springen, singen und loslaufen lässt.

Am unerwarteten Ort, in einer Krippe oder bei Paulus im Gefängnis, nimmt die Freude ihren

Ausgang.

 

Die Freude lässt sich nicht aufhalten von Begrenzungen und Beschränkungen. Gottes Friede Gottes will unsere Herzen und Sinne bewahren, in allem, was das Leben und was unsere Zeit mit sich bringt. Gott will uns nahe sein in aller Einsamkeit, in allem, was uns gefangen nimmt und uns Sorgenfalten auf die Stirn treibt.

 

Freut euch! Gott hat uns seine Gnade geschenkt – und wir sollen dieses Geschenk weitergeben: als Freundlichkeit, als Güte, als Frieden.

 

Amen.

Aktuelle Situation aufgrund von Corona
Gottesdienste möglich - unter Einhaltung der Regeln!

Gottesdienste und Andachten in unserer Kirche unter Corona-Bedingungen

Für die Gottesdienste in unserer Kirche gilt ab 1. September folgendes Schutzkonzept:

 

Schutzkonzept für die Durchführung von Gottesdiensten in unserer Kirchengemeinde

Es gilt die „Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg“ (gültig ab 1. Juli bis 31. August + ggf. aktualisierte nachfolgende Verordnungen).

Diese Verordnung ermöglicht uns das Feiern von Andachten und Gottesdienste in unserer Kirche. Auch Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen sind in der Kirche wieder möglich.

Folgende Regeln gelten dafür bis auf Weiteres:

  1. Abstand: Wir schaffen die Möglichkeit, dass die Besucher*innen beim Hereinkommen, während des Gottesdienstes und beim Verlassen der Kirche 1, 5 Meter Abstand voneinander halten können. Wir markieren Plätze, die maximal von 2 Personen (Angehörige desselben Haushaltes) besetzt werden können. Sitzplätze sind markiert.

  2. Ein*e Küster*in empfängt die Besucher*innen am Eingang und weist auf die Maßnahmen hin.

  3. Begrenzung der Besucher*innenzahl: Die Besucher*innenzahl ist begrenzt:

  • Maximal 30 Personen dürfen in die Kirche, wenn auf der Empore nur ein*e Musiker*in die Veranstaltung an der Orgel begleitet.

  • Maximal 25 Personen dürfen in die Kirche, wenn auf der Empore der hintere Bereich an der Orgel von Musiker*innen mit genutzt wird (kleine Ensembles).

  • Maximal 17 Personen dürfen in die Kirche, wenn die gesamte Empore von Musiker*innen mit genutzt wird.

  1. Am Eingang gibt es die Möglichkeit zur Handdesinfektion.

  2. Die Besucher sind aufgefordert, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

  3. Ein- und Ausgang sind getrennt („Einbahnstraße“): Die Kirche soll durch den Haupteingang betreten und durch den Seitenausgang an der Südseite verlassen werden.

  4. Wir achten auf eine gute Belüftung des Kirchraumes.

  5. Gottesdienste und Konzerte sind zeitlich begrenzt und sollen nur ca. 35 – 45 Minuten dauern.

  6. Abendmahl: entfällt

  7. Gemeindegesang: entfällt

  8. Die Toilette kann benutzt werden, wenn im Anschluss an den Toilettengang die Flächen desinfiziert werden.

  9. Menschen mit Symptomen einer Erkältungs- bzw. Grippeerkrankung sind von Gottesdiensten und Konzerten ausgeschlossen.

  10. Bei Gottesdiensten werden Kontaktdaten erhoben.

 

Dieses Schutzkonzept gilt ab dem 1. September 2020

Der Kirchengemeinderat der Ev. – luth. Kirchengemeinde Sinstorf, Hamburg, 06.08.2020

 

Änderungen zum oben genannten Vorgehen werden wir hier veröffentlichen.

Für Fragen, weitergehende Informationen oder seelsorgerliche Anliegen wenden Sie sich bitte per Mail oder Telefon an unser Büro oder an Pastorin Schwartau.

Gemeindebüro: gemeindebuero@kirche-sinstorf.de; Tel. 040 76 03 47

Pastorin Schwartau: antje-schwartau@kirche-sinstorf.de; Tel. 040 32849592

Bleiben Sie achtsam und gesund!

Ihr Kirchengemeinderat

Wir möchten auch hinweisen auf die Veröffentlichungen der Nordkirche:

www.nordkirche.de/nachrichten/nachrichten-detail/nachricht/nordkirche-veroeffentlicht-handlungsempfehlungen-fuer-kirchliches-leben/

 


Hoffnungsläuten - Wir machen mit!

Wir machen mit bei der Aktion "#Hoffnungsläuten".

Jeden Mittag um 12Uhr läuten die Glocken unserer Sinstorfer Kirche.

Machen Sie mit!

Innehalten & Beten am Mittag.


Gottesdienst für zuhause

Als Vorschlag hier Angebote für zuhause:

Playlist der Nordkirche mit unterschiedlichen Gottesdiensten & Andachten:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLks8wp5k7ZnhpSvXjSNMAttk94hku9h4t

 


Herzlich willkommen...

... auf den Internetseiten der Kirchengemeinde Sinstorf!

Hier finden Sie Ansprechpartner, Angaben zu Gottesdiensten und Veranstaltungen und "dies und das".

Wir hoffen, Ihnen damit einen kleinen Einblick in unser Gemeindeleben geben zu können. Noch mehr hoffen wir, dass Sie bei uns vorbeikommen und sich alles in echt und von Mensch zu Mensch anschauen.


Tageslosung

Fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran.

- Psalm 62,11

Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

- Matthäus 6,21

© Ev. Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine

Unsere Kirche

Sinstorfer Kirche

Ev.-luth. Kirchengemeinde Sinstorf

Sinstorfer Kirchweg 21
21077 Hamburg

Tel.: +49 40 7600347
Fax: +49 40 70011053

Gemeindebuero@Kirche-Sinstorf.de
www.kirche-sinstorf.de

Veranstaltungen


Spenden

Für Spenden, die uns für die vielfältigen Arbeitsbereiche unserer Gemeinde zugewendet werden, stellen wir gerne Spendenbescheinigungen aus.

Kontoverbindung der Kirchengemeinde:
IBAN: DE46 2005 0550 1380 1232 55   BIC: HASPDEHHXXX
1380 123 255 Hamburger Sparkasse Blz: 200 505 50