Gottesdienste: Bitte anmelden

Abstand halten - Hände desinifzieren - Maske tragen

Wir feiern unsere Gottesdienste mit maximal 30 Besuchern!

Bitte nutzen Sie die E-mailadresse: gemeindebuero@Kirche-Sinstorf.de, um sich anzumelden.

(sie können uns auch anrufen: Tel.: 040/ 760 03 47 - gern auf den AB sprechen)

Wir verteilen Platznummern, um das Hin- und Herlaufen im Mittelgang der Kirche zu vermeiden.

In unseren Gottesdiensten gelten folgende Regeln:

Ein Mund-Nasen-Schutz (FFP2-Maske oder medizinische Maske) ist während des gesamten Gottesdienstes zu tragen.

Die Hände sind am Eingang zu desinfizieren.

Zu allen anderen Besuchern und Mitarbeitern ist in Abstand von 1, 5 Metern zu halten.

Vollständige Kontaktdaten sind am Ausgang zu hinterlassen.

Bitte halten Sie sich an die Anweisungen des Personals.

Bleiben Sie gesund und behütet!

Predigt am 24. Januar - 3. Sonntag nach Epiphanias

von Pastorin Antje Schwartau

Predigttext: Rut 1, 1 – 19a

11Zu der Zeit, als die Richter richteten, entstand eine Hungersnot im Lande. Und ein Mann von Bethlehem in Juda zog aus ins Land der Moabiter, um dort als Fremdling zu wohnen, mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen. 2Der hieß Elimelech und seine Frau Noomi und seine beiden Söhne Machlon und Kiljon; die waren Efratiter aus Bethlehem in Juda. Und als sie ins Land der Moabiter gekommen waren, blieben sie dort. 3
Und Elimelech, Noomis Mann, starb, und sie blieb übrig mit ihren beiden Söhnen. 4Die nahmen sich moabitische Frauen; die eine hieß Orpa, die andere Rut. Und als sie ungefähr zehn Jahre dort gewohnt hatten, 5starben auch die beiden, Machlon und Kiljon. Und die Frau blieb zurück ohne ihre beiden Söhne und ohne ihren Mann.

6Da machte sie sich auf mit ihren beiden Schwiegertöchtern und zog aus dem Land der Moabiter wieder zurück; denn sie hatte erfahren im Moabiterland, dass der Herr sich seines Volkes angenommen und ihnen Brot gegeben hatte. 7Und sie ging aus von dem Ort, wo sie gewesen war, und ihre beiden Schwiegertöchter mit ihr. Und als sie unterwegs waren, um ins Land Juda zurückzukehren, 8sprach sie zu ihren beiden Schwiegertöchtern: Geht hin und kehrt um, eine jede ins Haus ihrer Mutter! Der Herr tue an euch Barmherzigkeit, wie ihr an den Toten und an mir getan habt. 9Der Herr gebe euch, dass ihr Ruhe findet, eine jede in ihres Mannes Hause! Und sie küsste sie. Da erhoben sie ihre Stimme und weinten 10und sprachen zu ihr: Wir wollen mit dir zu deinem Volk gehen. 11Aber Noomi sprach: Kehrt um, meine Töchter! Warum wollt ihr mit mir gehen? Wie kann ich noch einmal Kinder in meinem Schoße haben, die eure Männer werden könnten? 12Kehrt um, meine Töchter, und geht hin; denn ich bin nun zu alt, um wieder einem Mann zu gehören. Und wenn ich dächte: Ich habe noch Hoffnung!, und diese Nacht einem Mann gehörte und Söhne gebären würde, 13wolltet ihr warten, bis sie groß würden? Wolltet ihr euch einschließen und keinem Mann gehören? Nicht doch, meine Töchter! Mein Los ist zu bitter für euch, denn des Herrn Hand hat mich getroffen.

14Da erhoben sie ihre Stimme und weinten noch mehr. Und Orpa küsste ihre Schwiegermutter, Rut aber ließ nicht von ihr. 15Sie aber sprach: Siehe, deine Schwägerin ist umgekehrt zu ihrem Volk und zu ihrem Gott; kehre auch du um, deiner Schwägerin nach. 16Rut antwortete: Bedränge mich nicht, dass ich dich verlassen und von dir umkehren sollte. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. 17Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch begraben werden. Der Herr tue mir dies und das, nur der Tod wird mich und dich scheiden.

18Als sie nun sah, dass sie festen Sinnes war, mit ihr zu gehen, ließ sie ab, ihr zuzureden. 19So gingen die beiden miteinander, bis sie nach Bethlehem kamen.

 

 

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

Liebe Gemeinde,

noch sind wir in der weihnachtlichen Freudenzeit – auch wenn unser Alltag im Moment, mit den täglich neuen hohen Infektionszahlen, dem trüben Wetter und den Kontaktbeschränkungen vielen wie eine lang ausgedehnte Passions-, also Leidenszeit, vorkommt.

Doch Weihnachten ist mit uns geduldiger als viele von uns Geduld mit Weihnachten haben.

Die Frage steht immer noch über dieser Zeit: Wie kommen wir nach Bethlehem? Wie finden wir den Weg hin zur Krippe, zum Licht der Welt – wie kommt das Licht in unsere Herzen, heute, in diesen Tagen, in diesen besonderen Zeiten – Januar 2021. Gerade jetzt, wo viele genau das sicher so viel dringender herbeisehnen als in anderen Jahren: Trost, Zuversicht, Herzensfrieden.

Unser Predigtwort für heute aus dem Alten Testament hört sich zunächst überhaupt nicht weihnachtlich an. Erst im letzten Satz sind wir an Weihnachten erinnert: „So gingen die beiden miteinander, bis sie nach Bethlehem kamen.“

Von den 3 Weisen, von den Sterndeutern aus dem Osten haben wir gehört, die in unserer Tradition ja immer etwas verspätet in Bethlehem ankommen.

Hier sind es zwei Frauen, die sich auf den Weg nach Bethlehem machen. Sie folgen allerdings keinem Stern, sondern sehen einer schwierigen persönlichen Zukunft entgegen.

Zwei Witwen, ohne großes Netzwerk, ohne Einkommen oder Absicherung – sie sind ganz unten, sind geschlagen vom Schicksal. Zerrüttete Existenzen, die sich hinten anstellen können und nicht viel zu erwarten haben. Bitterkeit und Trauer umgibt sie: Für Noomi haben sich alle Hoffnungen zerschlagen, ihr Mann und ihre beiden Söhne sind gestorben. Ihren Schwiegertöchtern konnte sie nur raten, sich wieder in den Schutz ihrer Herkunftsfamilien zu begeben.

Und sie selbst will sich auf den Weg machen, zurück nach Bethlehem, ihre alte Heimat, an den Ort glücklicherer Tage. Das Besondere ist, dass sie nicht allein ist: Ihre Schwiegertochter Rut zeichnet sich aus durch eine erstaunliche Loyalität zu ihrer Schwiegermutter, die ihr nichts bieten kann, außer ihrer Gesellschaft. Ich gehe mit dir, ich lasse dich nicht allein, sagt Rut.

Ihre Worte sind ein beliebter Trauspruch: „Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch begraben werden. Der Herr tue mir dies und das, nur der Tod wird dich und mich scheiden.“

Hier, im Zusammenhang der Erzählung von Ruth, ist es kein verliebtes Bekenntnis einer jungen Braut, sondern ein Treue-Versprechen gegen jede gesellschaftliche Erwartung.

Es ist eine besondere Beziehung zwischen Schwiegermutter und Schwiegertochter – auch ganz entgegen jedem Klischee. Ruth lässt sich ein auf etwas völlig Neues, sie verbindet sich mit Noomi, obwohl sie eine Generation trennt, obwohl sie keine Sicherheit von ihr erwarten kann. Rut gestaltet ihre eigene Zukunft und durchbricht damit alle Erwartungen – die Erwartung an eine Frau, dass sie sich möglichst schnell wieder männlicher Fürsorge unterstellt und in den Schoß ihrer Familie zurückkehrt. Der Erwartung, dass sie brav zuhause bleibt, an dem Ort, den sie kennt.

Sie lässt alle Bindungen der Blutsverwandtschaft hinter sich und verbindet ihr Schicksal mit dem einer alten, traurigen Witwe. Sie setzt trotz aller äußeren Widrigkeiten auf ihr Vertrauen in die Zukunft an der Seite dieser älteren Freundin.

Ruth ist eine besondere Heldin, die der Kraft des Vertrauens und ihrem eigenen Gespür vertraut. Auch gegen unsere Erwartungen, wenn wir das hören: Würden wir, wenn wir uns diese Geschichte anhören, nicht auch Ruth raten, sich möglichst in Sicherheit zu begeben. Was hat sie als Ausländerin zu erwarten? Als Witwe, nicht mehr ganz jung.

Ist der Impuls nicht richtig, nicht das gewohnte Netzwerk zu verlassen, gerade dann, wenn man verletzlich ist, nicht abgesichert, ausgeliefert der Fremde.

Sich in Rut hineinzuversetzen hilft uns zu begreifen, was es bedeutet, fremd zu sein – ohne Sicherheiten, ohne die gewohnte Umgebung.

Noomi und Ruth mussten schwere Schicksalsschläge erleiden, den Verlust geliebter Menschen, mit denen zusammen sie ein starkes Netz gebildet haben und ohne die sie so unendlich viel einsamer und verlassener sind.

So ein Verlust bringt Menschen ins Straucheln – selbst dann, wenn es nicht gleich drei nahe Verwandte sind, selbst dann, wenn da noch viel Netzwerk ist, Freunde und Familie. Wer einen Verlust erlebt, kann sich trotz all dem so einsam fühlen, als wäre er allein in menschenleerer Wüste.

Aus dieser Trauer und Bitterkeit herauszukommen, ist für viele eine Wüstenwanderung, die andere manchmal nicht mal nachvollziehen können. Wer trauert, fühlt sich oft elend – und dieses Wort „Elend“ bedeutet ursprünglich ja auch das Ausland, die Verbannung, die Fremde. Wer das durchmacht, ist verletzlich. Mancher kommt ins Straucheln, landet in einer Sucht, in einer Depression – mancher verliert nach einem Schicksalsschlag Arbeit, Wohnung, Kontakt zur Familie, so dass zum inneren Elend sich das äußere gesellt.

Gerade in diesen Tagen sind viele ja auf den allerengsten Kreis zurückgeworfen. Jeder ist doch dankbar für die Menschen, die zum Netzwerk gehören – und wie viel grausamer die Vorstellung, das nicht zu haben – gerade in diesen Tagen.

Rut setzt sich sehenden Auges der Unsicherheit aus. Sie hat, ganz offensichtlich, eine große Sicherheit in sich selbst, ein Gespür, eine Ahnung, dass sie sich zu zweit der Zukunft stellen können, dass sie irgendwie einen Weg finden werden – dass in der Fremde, d.h. in der alten Heimat ihrer Schwiegerfamilie, im gelobten Land, sich ein Leben wird gestalten lassen wird. Dass der Weg sich lohnen wird. Oder vielleicht auch nur: Dass es gut ist, eine alte Frau nicht allein gehen zu lassen. Dass es in aller Trauer noch schlimmer ist, einander auch noch allein zu lassen.

Und so gehen sie gemeinsam, machen sich auf den Weg: Noomi und Rut. Sie gehen an den allerersten Anfang. An den Ursprungsort der Familie, dorthin, wo einmal größere Hoffnung sie hat aufbrechen lassen, an diesen Ausgangspunkt, von dem aus dann neuer Segen sich entfaltet.

Ruth ist einerseits treu. Sie weiß: Zu zweit sein ist besser als allein. Und sie ist auch mutig und vertraut sich der Zukunft an, der Ungewissheit, der Fremde, in die sie nichts weiter mitbringt als eben sich selbst mit ihrer Kraft, ihrer Treue, ihre Liebe zu ihrer Freundin und Schwiegermutter, ihren guten Willen.

Bethlehem wird für sie zum Wendepunkt – zu dem Punkt, an dem das Leben wieder besser wird, sie neuen Segen erleben darf, eine neue Familie gründet, wieder Zugehörigkeit erlebt und schließlich nicht mehr fremd ist.

Bethlehem, d.h. Weihnachten, die Krippe, das helle Licht der Welt in dem kleinen Kind, lädt auch uns immer wieder dazu ein, das Leben zu ändern, Wendepunkte wahrzunehmen und dem Segen zu trauen, der in der Zukunft für uns liegt.

Weihnachten lädt uns ein, darüber nachzudenken, wo wir neu und anders werden wollen und müssen, was an Altem wir gern hinter uns lassen möchten, welche Trauer, welche Bitterkeit – und zu welchen Ufern wir aufbrechen möchten.

Rut ist ein Vorbild an Mut – ein Beispiel, das zeigt, wir müssen keine strahlenden, weisen Könige sein, um schwierige Wanderungen und Wege zu bestehen.

Rut lehrt uns den Wert der Freundschaft, des Vertrauens – sie lehrt uns, dass wir Schritte wagen können in eine neue Zukunft. Und wenn wir offen sind, nicht nur auf strahlende Superhelden zu setzen, erkennen wir sehr schnell:

Wir sind nicht allein auf dem Weg.

Amen.


Corona - Schutzkonzept für die Durchführung von Veranstaltungen und Gruppentreffen in unseren Gemeinderäumen (Sinstorfer Kirchweg 21)

Es gilt die „Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg“ (gültig ab 1. Juli bis 31. August + ggf. aktualisierte nachfolgende Verordnungen).  

Diese Verordnung ermöglicht es, wieder Gruppentreffen und Veranstaltungen in unseren Räumen durchzuführen.  Folgende Regeln gelten dafür bis auf Weiteres:

Vor der Veranstaltung/ Gruppentreffen:

  1. Die Leitung, d.h. ein oder zwei Personen pro Gruppe/ Veranstaltung, übernehmen die Verantwortung für die Einhaltung der Abstands- und Hygiene-Regeln. Dazu gibt es ein gesondertes Formular, das zu unterschreiben ist. Die Gruppenleitung macht sich mit den Regelungen vertraut.
  2. Der zeitliche Rahmen wird mit dem Kirchenbüro abgestimmt. Die Veranstaltung wird in den Gemeindekalender eingetragen. U. U. können Zeiten nicht mehr wie vor der Corona-Pandemie belegt werden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist und auch kleinere Gruppen die größeren Räume brauchen.
  3. Die Teilnehmerzahl ist pro Raum begrenzt:

Großer Saal:              Maximal 19 Personen (bei musikalischen Veranstaltungen 16)

Kleiner Saal:              Maximal 8 Personen

Jugendetage:             Maximal 13 Personen im mittleren Raum, jeweils 5 in den weiteren Räumen (nur von einer Gruppe gleichzeitig zu nutzen)

Gartenraum:             Maximal 5 Personen

Pfadfinderbereich Altbau: Maximal 5 Personen

 

  1. Räumliche Trennung: Die Jugendetage wird durch den Altbau betreten. Wer die Jugendetage nutzt, nutzt die Toiletten im Altbau. Der Saal wird durch die Glastür im Neubau betreten bzw. durch die Barriere-freie Tür am Weg. Wer den Saal nutzt, nutzt die Toiletten im Neubau.

  1. Die Gruppenleitung sorgt für die Vorbereitung des Raumes. Stühle sind so zu stellen, dass in jede Richtung 1,5 Meter Abstand zur nächsten Person eingehalten werden. Kein gemeinsames Stühle-Stellen!
  2. Die Dokumentation ist vorzubereiten. In einem Umschlag werden die Kontaktdaten der Teilnehmer gesammelt (Vor- und Zuname, Anschrift und Telefonnummer). Dieser Umschlag wird verschlossen und außen mit folgenden Informationen versehen: Name der Veranstaltung, Datum, Zeitraum (Anfangszeit und Ende), Raum, Name(n) der Gruppenleitung. Dieser Umschlag wird nach der Veranstaltung in den Briefkasten der Gemeinde geworfen (Altbau, Briefschlitz links in der Tür). Die Informationen werden 4 Wochen lang aufbewahrt, dann ungeöffnet vernichtet, bzw. im Infektionsfall den Behörden zur Verfügung gestellt.
  3. Die Teilnehmer*innen werden am Eingang auf die Regeln hingewiesen.
  4. Personen mit den Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung ist der Zutritt nicht gestattet.
  5. Es ist darauf zu achten, dass auch vor der Tür, d.h. vor dem Betreten und nach Ende der Veranstaltung, der Abstand von 1,5 Metern eingehalten wird (mit Abstand den Raum betreten/ verlassen)

Während der Veranstaltung:

  1. Beim Ankommen und Verlassen ist eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen.
  2. Während der gesamten Veranstaltung ist auf einen Abstand von 1, 5 Metern zu achten.
  3. Die Besucher*innen desinfizieren beim Betreten der Räume ihre Hände (Desinfektionsmittel steht bereit)
  4. Die Teilnehmer*innen nehmen ihre Plätze ein und bleiben dort nach Möglichkeit. Kein Herumlaufen im Raum!
  5. Es darf nicht gesungen oder getanzt werden. Bei Gesangsveranstaltungen (Chorproben) muss ein größerer Abstand zwischen den Anwesenden gehalten werden (2,5 Meter).
  6. Materialien, Spielgeräte etc. dürfen nur jeweils von einer Person benutzt und nicht weitergereicht werden. Wenn Material von verschiedenen Menschen genutzt wird, wird es zwischendurch desinfiziert.
  7. Toiletten: Wer die Toilette nutzt, desinfiziert sie anschließend mit dem bereitstehenden Desinfektionsmittel.
  8. Lüften: spätestens nach 60 Minuten wird der Raum gründlich gelüftet (Fenster weit öffnen, nicht kippen).

Essen und Trinken

  1. Nach Möglichkeit wird auf das gemeinsame Essen und Trinken verzichtet. Mitgebrachtes Essen und Trinken darf verzehrt werden.
  2. Wenn Speisen und Getränke gemeinsam verzehrt werden sollen: Die Speisen/ Getränke werden entweder vor der Veranstaltung an den Plätzen bereitgestellt. Oder es wird von einzelnen Personen serviert, die dabei einen Mund-Nasen-Schutz tragen und sich die Hände vorher gründlich gewaschen bzw. desinfiziert haben. Abgeräumt / aufgeräumt wird nach der Veranstaltung, um das Herumlaufen zwischen den Teilnehmern auf ein Minimum zu reduzieren. Essen/ Trinken im „Buffet-Stil“ ist nicht gestattet. Kein gemeinsames Abwaschen/ Aufräumen.

Nach der Veranstaltung/ dem Gruppentreffen

  1. Lüften.
  2. Tische werden abgeräumt und gereinigt (Desinfektionsmittel steht bereit)
  3. Der Umschlag mit den Kontaktdaten der Teilnehmer*innen wird in den Briefkasten der Gemeinde geworfen.

Toilettennutzung im Altbau für Gruppen, die das Außengelände nutzen

Gruppen, die sich bisher im Gemeindehaus getroffen haben und stattdessen das Gemeindehausgelände nutzen, können im Notfall die Toiletten im Altbau nutzen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Gemeindehaustür zwischen den Nutzungen verschlossen bleibt. Die Gruppenleitung  kontrolliert die Toiletten und desinfiziert diese (inkl. Türklinken) am Ende des Treffens. Für Toilettengänge gilt: Handdesinfektion, Maske, Abstand zu anderen (1, 5 Meter), Desinfektion der Toilette nach der Nutzung.

Gruppen, die das Außengelände nutzen und auch die Toiletten nutzen möchten, müssen ihre Treffen ebenso zeitlich abstimmen wie die Nutzer von Räumen im Gemeindehaus. Die Kontaktdaten der Teilnehmer müssen ebenfalls erhoben und im Gemeindebüro aufbewahrt werden.

 

Der Kirchengemeinderat der Ev. – luth. Kirchengemeinde Sinstorf,  Hamburg, 06.08.2020 


Predigt am 20. Dezember, 4. Advent - Musikalische Andacht

von Pastorin Antje Schwartau

Lesung:

Die Lesung für diesen Gottesdienst ist die Epistel für den 4. Advent.

Sie steht im Brief des Paulus an die Philipper, im 4. Kapitel:

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! 5Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! 6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! 7Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus

Predigt:

 

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

 

Weihnachtspost in unsere Zeit hinein, das ist die Lesung aus dem Philipperbrief. Paulus schreibt – er schreibt den Menschen in Philippi vor ungefähr 2000 Jahren. Aber die Botschaft erreicht uns wie für uns geschrieben in diesen Tagen:

Freut euch! Das sagt Paulus nicht nur einmal, gleich zweimal schärft er es uns ein.

Und ja, es versteht sich leider nicht von selbst, dass wir uns freuen. Für viele scheint Freude doch eher eine Ausnahmesituation zu sein: Wenn die Dinge auf uns einprasseln, wenn wir uns immer nur ausgeliefert fühlen all den schlechten Nachrichten, den Schwierigkeiten und Problemen, dann kann man schon mal geradezu vergessen, sich zu freuen. Manchmal geht es schnell, dass wir das Gute in unserem Leben überhaupt nicht mehr wahrnehmen, dass die Sorgen übergroß werden, die Angst und die Trauer.

Sich freuen – ja, das scheint einfach, wenn man das Leben im Griff hat, wenn man jung und gesund ist, wenn viele Möglichkeiten rundherum aufscheinen, das Leben voller Tatendrang angegangen werden kann, wenn man nicht allein ist, sondern überall Beziehungen und Gemeinschaft erleben kann, ohne, dass man überhaupt darüber nachdenken müsste. Wenn das Leben so glatt läuft, dann fällt es doch nicht schwer, sich zu freuen, oder?

 

„Das ist leicht gesagt: Freut euch!“ Möchte mancher Paulus vielleicht sagen. „Leichter gesagt als getan…“. Wo soll ich denn hin mit meinem Verdruss, meiner Enttäuschung, meiner Einsamkeit. Wie soll ich das alles einfach wegschieben – ja, Paulus, das kannst du leicht sagen „Freut euch!“

 

Aber: Paulus selbst hat alles andere als „leicht Lächeln“. Denn Paulus schreibt diesen Brief hinter Gefängnismauern und er muss damit rechnen, zum Tode verurteilt zu werden.

 

Freut euch! Die Botschaft der Freude hat ihn trotzdem nicht verlassen. Seinem Beharren an der Freude, seinem unbedingten Willen zur Freude, seiner Überzeugung, dass Gott es mit ihm gut meint, können noch so dicke Gefängnismauern nichts anhaben.

 

„Der Herr ist nahe!“, sagt Paulus und er hat wohl ganz real damit gerechnet, dass Christus als Weltenrichter am Ende der Zeit kommt, womöglich noch zu seinen Zeiten. Aber auch in einem anderen Sinn ist Christus ihm nahe: Er ist verbunden mit Christus, ist Teil des Leibes Christi, der großen Gemeinschaft, und ist auch verbunden mit dem Weg, den Christus gegangen ist.

Und dieser Weg war alles andere als glatt uns sorglos. Die Geburt in der Krippe ist schon das erste Zeichen: Hier beginnt ein besonderer Lebensweg – abseits der Stadtmauern, nicht da, wo das rege Leben und Treiben sich abspielt, ein bisschen versteckt, anders als erwartet, provisorisch, arm – und doch, breitet sich von hier eine Freudenbotschaft aus, die die Hirten, springen, singen und loslaufen lässt.

Am unerwarteten Ort, in einer Krippe oder bei Paulus im Gefängnis, nimmt die Freude ihren

Ausgang.

 

Die Freude lässt sich nicht aufhalten von Begrenzungen und Beschränkungen. Gottes Friede Gottes will unsere Herzen und Sinne bewahren, in allem, was das Leben und was unsere Zeit mit sich bringt. Gott will uns nahe sein in aller Einsamkeit, in allem, was uns gefangen nimmt und uns Sorgenfalten auf die Stirn treibt.

 

Freut euch! Gott hat uns seine Gnade geschenkt – und wir sollen dieses Geschenk weitergeben: als Freundlichkeit, als Güte, als Frieden.

 

Amen.


Aktuelle Situation aufgrund von Corona
Gottesdienste möglich - unter Einhaltung der Regeln!

Gottesdienste und Andachten in unserer Kirche unter Corona-Bedingungen

Für die Gottesdienste in unserer Kirche gilt ab 1. September folgendes Schutzkonzept:

 

Schutzkonzept für die Durchführung von Gottesdiensten in unserer Kirchengemeinde

Es gilt die „Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg“ (gültig ab 1. Juli bis 31. August + ggf. aktualisierte nachfolgende Verordnungen).

Diese Verordnung ermöglicht uns das Feiern von Andachten und Gottesdienste in unserer Kirche. Auch Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen sind in der Kirche wieder möglich.

Folgende Regeln gelten dafür bis auf Weiteres:

  1. Abstand: Wir schaffen die Möglichkeit, dass die Besucher*innen beim Hereinkommen, während des Gottesdienstes und beim Verlassen der Kirche 1, 5 Meter Abstand voneinander halten können. Wir markieren Plätze, die maximal von 2 Personen (Angehörige desselben Haushaltes) besetzt werden können. Sitzplätze sind markiert.

  2. Ein*e Küster*in empfängt die Besucher*innen am Eingang und weist auf die Maßnahmen hin.

  3. Begrenzung der Besucher*innenzahl: Die Besucher*innenzahl ist begrenzt:

  • Maximal 30 Personen dürfen in die Kirche, wenn auf der Empore nur ein*e Musiker*in die Veranstaltung an der Orgel begleitet.

  • Maximal 25 Personen dürfen in die Kirche, wenn auf der Empore der hintere Bereich an der Orgel von Musiker*innen mit genutzt wird (kleine Ensembles).

  • Maximal 17 Personen dürfen in die Kirche, wenn die gesamte Empore von Musiker*innen mit genutzt wird.

  1. Am Eingang gibt es die Möglichkeit zur Handdesinfektion.

  2. Die Besucher sind aufgefordert, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

  3. Ein- und Ausgang sind getrennt („Einbahnstraße“): Die Kirche soll durch den Haupteingang betreten und durch den Seitenausgang an der Südseite verlassen werden.

  4. Wir achten auf eine gute Belüftung des Kirchraumes.

  5. Gottesdienste und Konzerte sind zeitlich begrenzt und sollen nur ca. 35 – 45 Minuten dauern.

  6. Abendmahl: Wir feiern Abendmahl nur mit Einzelkelchen und kleinen Tellern für das Brot.

  7. Gemeindegesang: Es darf hinter der Maske leise mitgesungen bzw. gesummt werden.

  8. Die Toilette kann benutzt werden, wenn im Anschluss an den Toilettengang die Flächen desinfiziert werden.

  9. Menschen mit Symptomen einer Erkältungs- bzw. Grippeerkrankung sind von Gottesdiensten und Konzerten ausgeschlossen.

  10. Bei Gottesdiensten werden keine Kontaktdaten mehr erhoben.

  11. Bei Konzerten und anderen kulturellen Veranstaltungen werden die Kontaktdaten erhoben und 4 Wochen aufbewahrt. Die Daten werden in einem verschlossenen Umschlag sicher verwahrt und nur für den Fall genutzt, dass Ansteckungen nachverfolgt werden müssen. Wenn sie für diesen Zweck nicht gebraucht werden, werden sie unbesehen nach 4 Wochen zerstört.

 

Dieses Schutzkonzept gilt ab dem 1. September 2020

Der Kirchengemeinderat der Ev. – luth. Kirchengemeinde Sinstorf, Hamburg, 06.08.2020

 

Änderungen zum oben genannten Vorgehen werden wir hier veröffentlichen.

Für Fragen, weitergehende Informationen oder seelsorgerliche Anliegen wenden Sie sich bitte per Mail oder Telefon an unser Büro oder an Pastorin Schwartau.

Gemeindebüro: gemeindebuero@kirche-sinstorf.de; Tel. 040 76 03 47

Pastorin Schwartau: antje-schwartau@kirche-sinstorf.de; Tel. 040 32849592

Bleiben Sie achtsam und gesund!

Ihr Kirchengemeinderat

Wir möchten auch hinweisen auf die Veröffentlichungen der Nordkirche:

www.nordkirche.de/nachrichten/nachrichten-detail/nachricht/nordkirche-veroeffentlicht-handlungsempfehlungen-fuer-kirchliches-leben/

 


Hoffnungsläuten - Wir machen mit!

Wir machen mit bei der Aktion "#Hoffnungsläuten".

Jeden Mittag um 12Uhr läuten die Glocken unserer Sinstorfer Kirche.

Machen Sie mit!

Innehalten & Beten am Mittag.


Gottesdienst für zuhause

Als Vorschlag hier Angebote für zuhause:

Playlist der Nordkirche mit unterschiedlichen Gottesdiensten & Andachten:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLks8wp5k7ZnhpSvXjSNMAttk94hku9h4t

 


Herzlich willkommen...

... auf den Internetseiten der Kirchengemeinde Sinstorf!

Hier finden Sie Ansprechpartner, Angaben zu Gottesdiensten und Veranstaltungen und "dies und das".

Wir hoffen, Ihnen damit einen kleinen Einblick in unser Gemeindeleben geben zu können. Noch mehr hoffen wir, dass Sie bei uns vorbeikommen und sich alles in echt und von Mensch zu Mensch anschauen.


Tageslosung

Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?

- Jeremia 23,29

/Jesus spricht:/ Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte!

- Lukas 12,49

© Ev. Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine

Unsere Kirche

Sinstorfer Kirche

Ev.-luth. Kirchengemeinde Sinstorf

Sinstorfer Kirchweg 21
21077 Hamburg

Tel.: +49 40 7600347
Fax: +49 40 70011053

Gemeindebuero@Kirche-Sinstorf.de
www.kirche-sinstorf.de

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Für Spenden, die uns für die vielfältigen Arbeitsbereiche unserer Gemeinde zugewendet werden, stellen wir gerne Spendenbescheinigungen aus.

Kontoverbindung der Kirchengemeinde:
IBAN: DE46 2005 0550 1380 1232 55   BIC: HASPDEHHXXX
1380 123 255 Hamburger Sparkasse Blz: 200 505 50