Gottesdienste: Bitte anmelden

Abstand halten - Hände desinifzieren - Maske tragen

Wir feiern unsere Gottesdienste mit maximal 30 Besuchern!

Bitte nutzen Sie die E-mailadresse: gemeindebuero@Kirche-Sinstorf.de, um sich anzumelden.

(sie können uns auch anrufen: Tel.: 040/ 760 03 47 - gern auf den AB sprechen)

Wir verteilen Platznummern, um das Hin- und Herlaufen im Mittelgang der Kirche zu vermeiden.

In unseren Gottesdiensten gelten folgende Regeln:

Ein Mund-Nasen-Schutz ist während des gesamten Gottesdienstes zu tragen.

Die Hände sind am Eingang zu desinfizieren.

Zu allen anderen Besuchern und Mitarbeitern ist in Abstand von 1, 5 Metern zu halten.

Vollständige Kontaktdaten sind am Ausgang zu hinterlassen.

Bitte halten Sie sich an die Anweisungen des Personals.

Wir wünschen allen gesegnete Advents- und Weihnachtstage!

Ein gesegnetes Jahr 2021

 

Predigt am 10. Januar - 1. Sonntag nach Epiphanias

von Prädikant Prof. Dr. Enno Stöver

1.Sonntag nach Epiphanias – Predigt in Sinstorf

Predigttext: Römerbrief 12, 1-8

Das Leben als Gottesdienst

1 Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.

2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Die Gnadengaben im Dienst der Gemeinde

3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt, sondern dass er maßvoll von sich halte, wie Gott einem jeden zugeteilt hat das Maß des Glaubens.

4 Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben,

5 so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied.

6 Wir haben mancherlei Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Hat jemand prophetische Rede, so übe er sie dem Glauben gemäß.

7 Hat jemand ein Amt, so versehe er dies Amt. Ist jemand Lehrer, so lehre er.

8 Hat jemand die Gabe, zu ermahnen und zu trösten, so ermahne und tröste er. Wer gibt, gebe mit lauterem Sinn. Wer leitet, tue es mit Eifer. Wer Barmherzigkeit übt, tue es mit Freude.

 

„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2.Kor. 13,13) Amen.

Liebe Gemeinde,

ich mag Paulus, diesen leidenschaftlichen Streiter und Missionar. Ich mag diesen Paulus, der in seinem Leben viele Brüche erleben musste und doch immer wieder einen Weg gefunden hat, mit seinem Leben und mit Gott klar zu kommen. Ich mag diesen Paulus, der als hochgebildeter Jude sich den ganz praktischen Fragen von neu gegründeten Gemeinden außerhalb des jüdischen Erfahrungsraumes gewidmet hat. Ja, ich mag diesen Paulus, der vor fast 2000 Jahren ein wahrer Influencer war und auf den damaligen Informationskanälen spielte, immer beseelt davon, die gute Nachricht zu verbreiten. Und damit musste er viel erleiden und landete mehr als einmal in Gefangenschaft. Wir kennen Paulus heute zumeist aus der Bibel – in der Apostelgeschichte lesen wir von seinen Reisen und im Gottesdienst hören wir aus seinen Briefen, bruchstückhaft setzt sich da ein Bild zusammen.

Im letzten Jahr, das für mich ein herausforderndes Jahr war, weil ich mich sowohl privat wie beruflich und in Ehrenämtern mit den Maßnahmen der Corona-Pandemie beschäftigen musste, im letzten Jahr hatte ich noch das Glück, Anfang November an einer Schulung teilzunehmen – es war eine Fortbildung für Prädikanten zum Römerbrief mit dem schönen Titel „Das Evangelium ist eine Kraft Gottes, die selig macht“. Die Veranstaltung fand am Ratzeburger See statt, im Christophorus-Haus auf der Bäk. Wir waren – ein Ausbilder und sechs Teilnehmer – die einzigen Anwesenden in diesem Haus an dem Wochenende, das mit der herbstlichen Stimmung an trockenen, sonnigen Tagen fast ein bisschen Urlaub bot. Es war ein Abschalten vom Alltag, ein „Raus“ aus der Pandemie. Es bot nach den hektischen Wochen im Beruf zuvor die Chance zum Durchatmen, Luftholen und Innehalten. Denn ehrlich gesagt, bewegte mich die gesamte Zeit seit Beginn der Pandemie die Frage, was mit den Kirchen wird. Wie gehen wir Christen mit der Pandemie um? Wie lässt man uns Christen mit der Pandemie umgehen? Wofür streiten wir? Und wie verhalten wir uns richtig – gerade als Glaubende?

Ich hatte im letzten Jahr begonnen, das Neue Testament zu lesen – vom Matthäus-Evangelium bis zur Offenbarung, jeden Tag ein Stück. Und gerade im letzten Jahr habe ich festgestellt, wie gut es mir tut, jeden Tag ein kleines bisschen Auszeit zu nehmen, und einen kleinen Moment in stiller Zeit zu verbringen – mit dem Text, im Gebet – und danach frisch gestärkt in den Alltag gehen zu können. Bei der täglichen Bibellese ist mir dann auch eines nochmal klar geworden – die Briefe des Paulus muss man mal ganz lesen. Natürlich ist es nicht immer leichte Kost, und einige – insbesondere gesellschaftliche Themen – betrachten wir heute sicherlich anders. Aber es ist schön, sich von der Sprache Luthers mal einnehmen zu lassen und die Formulierungen zu geniessen. Liest man mal den gesamten Zusammenhang, wird viel deutlicher, was den Apostel Paulus so umgetrieben hat. Denn die Briefe des Paulus hatten ja auch Empfänger, nämlich die ersten christlichen Gemeinden, vielfach von ihm gegründet, in denen praktische Fragen und Konflikte auftraten, die Paulus dann versuchte aus der Ferne zu lösen, häufig mit einem Brief, den er von einem Mitarbeiter überbringen ließ. Da wird in den Briefen, die wir heute im Gottesdienst als Epistel lesen, das Evangelium in aller Prägnanz ins praktische Leben übertragen. Wahre Schätze, zum Teil sehr poetisch, sind die Briefe. Den Römerbrief hatte ich im Sommer letzten Jahres durchgelesen und mit diesem Schatz im Gepäck fuhr ich nun im November nach Ratzeburg. „Das Evangelium ist eine Kraft Gottes, die selig macht.“

Ich bin an dem Wochenende dem Apostel Paulus noch näher gekommen, so dass ich ihn inzwischen wirklich mag. Ich betone das, weil ich viele Menschen, viele Freunde kenne, die Paulus immer ein wenig sperrig finden, aber auch bei ihm gilt, dass wir ihn in seiner Zeit beurteilen müssen und nicht mit den Maßstäben unserer Zeit messen können. Und trotzdem ist da vieles aktueller denn je. Der Römerbrief gilt als der Lehrbrief des Apostels schlechthin – in diesem Brief an die Gemeinde in Rom, die Paulus noch gar nicht kennengelernt hatte, breitet er sein gesamtes theologisches Verständnis aus. Und an dem Wochenende in Ratzeburg haben wir viel an beispielhaften Texten diskutiert und den Paulus mit seinen Worten in unsere Mitte genommen. Und ich verstehe den heutigen Predigttext auch anders, vielleicht viel besser als früher, weil ich inzwischen weiß, was Paulus in den elf Kapiteln davor ausgebreitet hat. Denn Paulus überbringt die gute Nachricht, dass Gott in Person Jesus Christus auf die Welt gekommen ist und sich geopfert hat, um die Welt zu erlösen. Der Tod ist besiegt. Er ist für uns gestorben und hat damit alles für uns getan. Es gibt keine Vorschriften mehr, die einzuhalten wären, um in den Himmel zu kommen, denn Jesus Christus hat durch seinen Tod am Kreuz schon alle Schuld auf sich genommen.

Und Paulus wird dann noch ganz praktisch. Er beschreibt, dass wir mit dem Bekenntnis zu Jesus Christus, mit der Taufe und der Aufnahme in der christlichen Gemeinschaft den Startpunkt schon genommen haben. Wir folgen Jesus nach, wir leben und leiden mit ihm und werden dann später auch mit ihm auferstehen. Wir sind „schon jetzt“ mit ihm verbunden, aber „noch nicht“ mit ihm auferstanden. Diese Spannung des „schon jetzt“, aber „noch nicht“ hat uns durch die ganze Fortbildung getragen. Für mich war das sehr eindrucksvoll, weil mir durch diesen Römerbrief nochmal sehr deutlich vor Augen geführt wurde, dass dieser Übergangszustand, dieser Schwebezustand für die Menschen damals sehr real war. Da waren noch Menschen, die Jesus gesehen und erlebt hatten. Da waren die ersten Christen, die beseelt waren, die prophetisch redeten und eindrucksvoll Zeugnis gaben. Es war vollkommen verständlich, dass mit Jesus eine neue Zeit angebrochen war und man jetzt nur noch auf seine Wiederkehr warten musste. Übergangszustand im wahrsten Sinne des Wortes.

Und genau aus diesem Gefühl heraus berührt mich der heutige Predigttext auch in der heutigen Zeit sehr. Denn in dem dann 12.Kapitel seines Briefes kommt Paulus zu der spannenden Frage, wie wir als Christen leben sollen. Was bleibt denn, wenn wir eigentlich nichts mehr tun müssen? Wie verhält man sich in diesem Schwebezustand? Und das waren dann doch auch meine Fragen im Jahr 2020: Wie verhalten wir uns als Christen in dieser Welt mit ihren aktuellen Problemen, Konflikten und der Pandemie?

Paulus spricht zunächst von Hingabe – wir sollen unseren Leib opfern. Das ist sicherlich ein schwieriger Begriff in der heutigen Zeit, aber es meint, dass wir uns ganz hineingeben in den Glauben, weil Gott barmherzig mit uns war. Wir brauchen nichts mehr zu leisten, keine Kennzahlen des Glaubens mehr zu erfüllen, aber wir sollen uns ganz hineingeben. Wir sollen erkennbar als Christen sein, wir dürfen im Glauben ruhen. Wenn die Taufe, das Bekenntnis zu Jesus Christus, zu seinem Tod und seiner Auferstehung uns durchdrungen hat, dann kann ich mich nur ganz reingeben – ich kann nicht nur stundenweise Christ sein. Ich kann nicht nur am Sonntag zwischen 10 und 11 Uhr Christ sein. Ich bin es die ganze Woche – 24 Stunden, sieben Tage – immer. Und wenn ich das verinnerliche, ist das Leben Gottesdienst, bin ich immer im Kontakt und nie allein. Das habe ich in den letzten Monaten als sehr tröstlich empfunden.

Paulus geht einen weiteren Schritt, der diesen Zwischenzustand von uns Christen, ein wenig raus aus der Welt unterstreicht. Wir sollen uns nicht der Welt anpassen, nicht einfach dem Zeitgeist folgen. Wir sind eingeladen, uns verwandeln zu lassen, wir sollen unseren Geist erneuern. Wir sollen die Welt in den Blick nehmen, prüfen, was gut, was Gott wohlgefällig, was vollkommen ist. Wir sollen unser Handeln und Tun überprüfen – gerade in dieser Woche mit dem Sturm auf das Kapitol in Washington hätte ich mir gewünscht, dass mehr Menschen dieses wirklich täten. Was ist gut? Was gefällt Gott? Was dient den Menschen und dem Leben? Was ist vollkommen? Und zwar nicht im Sinne von perfekt in Gestalt und Funktion, sondern im Sinne von Fülle und Diversität, Vielfältigkeit, Differenziertheit, Meinungsvielfalt. Wie kann ich also die verschiedenen Gedanken und Emotionen auch in mir selbst akzeptieren und einfach mal existieren lassen? Auch da habe ich in den letzten Monaten viel dran gearbeitet. Häufig habe ich versucht, Entscheidungen klug abzuwägen. Ich habe versucht, nicht der ersten Emotion zu folgen, sondern auch kleineren Gedanken Raum und Entfaltungsmöglichkeit zu geben. Und häufig war ich dann nicht im Meinungsmainstream, sondern in sehr differenzierten Diskussionen mit anderen und am Ende guten, praktikablen Lösungen für viele. Ich habe mich gerade nicht immer angepasst, sondern habe im Alltag meinem Glauben den Raum gelassen. Ich habe mich auch dazu bekannt und dadurch viele zum Teil sehr tiefe Gespräche über Glauben und Alltag gehabt. Gerade in den letzten Wochen habe ich mich stark engagiert und versucht, meinen Glaubensbrüdern und Glaubensschwestern auf verschiedenste Arten und Weisen zur Seite zu stehen. Beim Feiern von Adventsandachten, Weihnachtsgottesdiensten in Präsenz, einem biblischen Adventskalender, wöchentlichen Feierabendgebeten per Whatsapp lag ich nicht immer auf einer Welle mit dem Rest der Welt, musste aber feststellen, dass es vielen geholfen hat, dass es wohl im besten Sinne Gottesdienst war und wohl geprüftes Handeln.

Und Paulus hat einen dritten Punkt, der eine wahre Befreiung ist. Keiner von uns braucht alles zu tun. Ein Leib hat viele Glieder, eine Gemeinde, eine Gemeinschaft hat viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Talenten, Stärken und Möglichkeiten. Diese klug im Sinne aller einzusetzen, bedeutet auch, dass keiner alleine alles erledigen muss, sondern dort, wo er oder sie schwächer ist, es anderen überlassen kann. Jeder versehe den Dienst, der zu ihm passt. Das hilft gegen Überlastung – auch und gerade in diesen Zeiten. Und es zeigt, dass Christen eine starke Gemeinschaft sind. Gerade in diesen Zeiten kommt viel auf die Gesellschaft zu. Viele große Themen scheinen die Menschen zu erdrücken, Nachrichtensendungen mag kaum noch einer sehen und hören. Da ist es gut, sich von einer starken Gemeinschaft getragen zu wissen, sich einordnen zu können. Außerdem ist es viel leichter, Dinge mit Freude zu tun, weil ich weiß, dass ich es kann.

Ich bin also letztes Jahr aus Ratzeburg gut gestärkt wieder nach Hause gefahren. Ich habe Kraft getankt und konnte mit Zuversicht in die nächsten Wochen gehen. Ich bin mir noch viel stärker bewusst, dass nichts mich von Gottes Liebe trennen kann und ich mich getragen fühlen darf. Und ich weiß, dass ich mit den Dingen, die mir Freude machen, in denen ich stark bin, ich mich für die Gesellschaft einsetzen kann und sollte. Ich habe meinen Platz im Alltag so richtig gefunden und das ist ein unglaublich gutes Gefühl.

Davon möchte ich im kommenden Jahr mehr Menschen erzählen, einfach nur sagen, was mir guttut, so dass sie prüfen können, ob diese starke Gemeinschaft auch einen Platz für sie bereithält. Deshalb ist es auch so wichtig, auch heute Gottesdienst zu feiern, weil es noch genug Menschen gibt, die darauf hoffen, dass in den Kirchen gebetet wird, dass Friede werde, dass der Glaube stark bleibt und die Gesellschaft trägt und kluges, umsichtiges Handeln befördere. Dass wir Gläubigen den Kern bilden, den Sicherungshaken in der Wand, wo man sich einhaken kann. Dass die Glocken Hoffnung läuten zum Lobe Gottes, weil er die Welt gerettet hat.

Vielleicht ist diese Pandemie auch in diesem Punkt eine echte Chance, als Kirche mit ihren Stärken wieder sichtbarer zu werden, wieder mehr in Kontakt zu kommen – gestern Nachmittag läutete es an der Tür, meine Nachbarin aus der katholischen Gemeinde stand dort auf Abstand und brachte mir ein Sternensingertütchen. „Wir bringen eine frohe Botschaft“ steht darauf – das hat Paulus auch gesagt. Und vielleicht ist das für jeden von uns hier auch ein guter Gesprächsanfang mit anderen in unserem Umfeld. „Ich bringe dir eine gute Botschaft.“ Versuchen Sie es – aber Vorsicht, meistens dauern diese Gespräche länger als man erwartet. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei!

Amen.

© 2020 Prädikant Prof. Dr. Enno Stöver

 


Corona - Schutzkonzept für die Durchführung von Veranstaltungen und Gruppentreffen in unseren Gemeinderäumen (Sinstorfer Kirchweg 21)

Es gilt die „Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg“ (gültig ab 1. Juli bis 31. August + ggf. aktualisierte nachfolgende Verordnungen).  

Diese Verordnung ermöglicht es, wieder Gruppentreffen und Veranstaltungen in unseren Räumen durchzuführen.  Folgende Regeln gelten dafür bis auf Weiteres:

Vor der Veranstaltung/ Gruppentreffen:

  1. Die Leitung, d.h. ein oder zwei Personen pro Gruppe/ Veranstaltung, übernehmen die Verantwortung für die Einhaltung der Abstands- und Hygiene-Regeln. Dazu gibt es ein gesondertes Formular, das zu unterschreiben ist. Die Gruppenleitung macht sich mit den Regelungen vertraut.
  2. Der zeitliche Rahmen wird mit dem Kirchenbüro abgestimmt. Die Veranstaltung wird in den Gemeindekalender eingetragen. U. U. können Zeiten nicht mehr wie vor der Corona-Pandemie belegt werden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist und auch kleinere Gruppen die größeren Räume brauchen.
  3. Die Teilnehmerzahl ist pro Raum begrenzt:

Großer Saal:              Maximal 19 Personen (bei musikalischen Veranstaltungen 16)

Kleiner Saal:              Maximal 8 Personen

Jugendetage:             Maximal 13 Personen im mittleren Raum, jeweils 5 in den weiteren Räumen (nur von einer Gruppe gleichzeitig zu nutzen)

Gartenraum:             Maximal 5 Personen

Pfadfinderbereich Altbau: Maximal 5 Personen

 

  1. Räumliche Trennung: Die Jugendetage wird durch den Altbau betreten. Wer die Jugendetage nutzt, nutzt die Toiletten im Altbau. Der Saal wird durch die Glastür im Neubau betreten bzw. durch die Barriere-freie Tür am Weg. Wer den Saal nutzt, nutzt die Toiletten im Neubau.

  1. Die Gruppenleitung sorgt für die Vorbereitung des Raumes. Stühle sind so zu stellen, dass in jede Richtung 1,5 Meter Abstand zur nächsten Person eingehalten werden. Kein gemeinsames Stühle-Stellen!
  2. Die Dokumentation ist vorzubereiten. In einem Umschlag werden die Kontaktdaten der Teilnehmer gesammelt (Vor- und Zuname, Anschrift und Telefonnummer). Dieser Umschlag wird verschlossen und außen mit folgenden Informationen versehen: Name der Veranstaltung, Datum, Zeitraum (Anfangszeit und Ende), Raum, Name(n) der Gruppenleitung. Dieser Umschlag wird nach der Veranstaltung in den Briefkasten der Gemeinde geworfen (Altbau, Briefschlitz links in der Tür). Die Informationen werden 4 Wochen lang aufbewahrt, dann ungeöffnet vernichtet, bzw. im Infektionsfall den Behörden zur Verfügung gestellt.
  3. Die Teilnehmer*innen werden am Eingang auf die Regeln hingewiesen.
  4. Personen mit den Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung ist der Zutritt nicht gestattet.
  5. Es ist darauf zu achten, dass auch vor der Tür, d.h. vor dem Betreten und nach Ende der Veranstaltung, der Abstand von 1,5 Metern eingehalten wird (mit Abstand den Raum betreten/ verlassen)

Während der Veranstaltung:

  1. Beim Ankommen und Verlassen ist eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen.
  2. Während der gesamten Veranstaltung ist auf einen Abstand von 1, 5 Metern zu achten.
  3. Die Besucher*innen desinfizieren beim Betreten der Räume ihre Hände (Desinfektionsmittel steht bereit)
  4. Die Teilnehmer*innen nehmen ihre Plätze ein und bleiben dort nach Möglichkeit. Kein Herumlaufen im Raum!
  5. Es darf nicht gesungen oder getanzt werden. Bei Gesangsveranstaltungen (Chorproben) muss ein größerer Abstand zwischen den Anwesenden gehalten werden (2,5 Meter).
  6. Materialien, Spielgeräte etc. dürfen nur jeweils von einer Person benutzt und nicht weitergereicht werden. Wenn Material von verschiedenen Menschen genutzt wird, wird es zwischendurch desinfiziert.
  7. Toiletten: Wer die Toilette nutzt, desinfiziert sie anschließend mit dem bereitstehenden Desinfektionsmittel.
  8. Lüften: spätestens nach 60 Minuten wird der Raum gründlich gelüftet (Fenster weit öffnen, nicht kippen).

Essen und Trinken

  1. Nach Möglichkeit wird auf das gemeinsame Essen und Trinken verzichtet. Mitgebrachtes Essen und Trinken darf verzehrt werden.
  2. Wenn Speisen und Getränke gemeinsam verzehrt werden sollen: Die Speisen/ Getränke werden entweder vor der Veranstaltung an den Plätzen bereitgestellt. Oder es wird von einzelnen Personen serviert, die dabei einen Mund-Nasen-Schutz tragen und sich die Hände vorher gründlich gewaschen bzw. desinfiziert haben. Abgeräumt / aufgeräumt wird nach der Veranstaltung, um das Herumlaufen zwischen den Teilnehmern auf ein Minimum zu reduzieren. Essen/ Trinken im „Buffet-Stil“ ist nicht gestattet. Kein gemeinsames Abwaschen/ Aufräumen.

Nach der Veranstaltung/ dem Gruppentreffen

  1. Lüften.
  2. Tische werden abgeräumt und gereinigt (Desinfektionsmittel steht bereit)
  3. Der Umschlag mit den Kontaktdaten der Teilnehmer*innen wird in den Briefkasten der Gemeinde geworfen.

Toilettennutzung im Altbau für Gruppen, die das Außengelände nutzen

Gruppen, die sich bisher im Gemeindehaus getroffen haben und stattdessen das Gemeindehausgelände nutzen, können im Notfall die Toiletten im Altbau nutzen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Gemeindehaustür zwischen den Nutzungen verschlossen bleibt. Die Gruppenleitung  kontrolliert die Toiletten und desinfiziert diese (inkl. Türklinken) am Ende des Treffens. Für Toilettengänge gilt: Handdesinfektion, Maske, Abstand zu anderen (1, 5 Meter), Desinfektion der Toilette nach der Nutzung.

Gruppen, die das Außengelände nutzen und auch die Toiletten nutzen möchten, müssen ihre Treffen ebenso zeitlich abstimmen wie die Nutzer von Räumen im Gemeindehaus. Die Kontaktdaten der Teilnehmer müssen ebenfalls erhoben und im Gemeindebüro aufbewahrt werden.

 

Der Kirchengemeinderat der Ev. – luth. Kirchengemeinde Sinstorf,  Hamburg, 06.08.2020 


Predigt am 20. Dezember, 4. Advent - Musikalische Andacht

von Pastorin Antje Schwartau

Lesung:

Die Lesung für diesen Gottesdienst ist die Epistel für den 4. Advent.

Sie steht im Brief des Paulus an die Philipper, im 4. Kapitel:

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! 5Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! 6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! 7Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus

Predigt:

 

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

 

Weihnachtspost in unsere Zeit hinein, das ist die Lesung aus dem Philipperbrief. Paulus schreibt – er schreibt den Menschen in Philippi vor ungefähr 2000 Jahren. Aber die Botschaft erreicht uns wie für uns geschrieben in diesen Tagen:

Freut euch! Das sagt Paulus nicht nur einmal, gleich zweimal schärft er es uns ein.

Und ja, es versteht sich leider nicht von selbst, dass wir uns freuen. Für viele scheint Freude doch eher eine Ausnahmesituation zu sein: Wenn die Dinge auf uns einprasseln, wenn wir uns immer nur ausgeliefert fühlen all den schlechten Nachrichten, den Schwierigkeiten und Problemen, dann kann man schon mal geradezu vergessen, sich zu freuen. Manchmal geht es schnell, dass wir das Gute in unserem Leben überhaupt nicht mehr wahrnehmen, dass die Sorgen übergroß werden, die Angst und die Trauer.

Sich freuen – ja, das scheint einfach, wenn man das Leben im Griff hat, wenn man jung und gesund ist, wenn viele Möglichkeiten rundherum aufscheinen, das Leben voller Tatendrang angegangen werden kann, wenn man nicht allein ist, sondern überall Beziehungen und Gemeinschaft erleben kann, ohne, dass man überhaupt darüber nachdenken müsste. Wenn das Leben so glatt läuft, dann fällt es doch nicht schwer, sich zu freuen, oder?

 

„Das ist leicht gesagt: Freut euch!“ Möchte mancher Paulus vielleicht sagen. „Leichter gesagt als getan…“. Wo soll ich denn hin mit meinem Verdruss, meiner Enttäuschung, meiner Einsamkeit. Wie soll ich das alles einfach wegschieben – ja, Paulus, das kannst du leicht sagen „Freut euch!“

 

Aber: Paulus selbst hat alles andere als „leicht Lächeln“. Denn Paulus schreibt diesen Brief hinter Gefängnismauern und er muss damit rechnen, zum Tode verurteilt zu werden.

 

Freut euch! Die Botschaft der Freude hat ihn trotzdem nicht verlassen. Seinem Beharren an der Freude, seinem unbedingten Willen zur Freude, seiner Überzeugung, dass Gott es mit ihm gut meint, können noch so dicke Gefängnismauern nichts anhaben.

 

„Der Herr ist nahe!“, sagt Paulus und er hat wohl ganz real damit gerechnet, dass Christus als Weltenrichter am Ende der Zeit kommt, womöglich noch zu seinen Zeiten. Aber auch in einem anderen Sinn ist Christus ihm nahe: Er ist verbunden mit Christus, ist Teil des Leibes Christi, der großen Gemeinschaft, und ist auch verbunden mit dem Weg, den Christus gegangen ist.

Und dieser Weg war alles andere als glatt uns sorglos. Die Geburt in der Krippe ist schon das erste Zeichen: Hier beginnt ein besonderer Lebensweg – abseits der Stadtmauern, nicht da, wo das rege Leben und Treiben sich abspielt, ein bisschen versteckt, anders als erwartet, provisorisch, arm – und doch, breitet sich von hier eine Freudenbotschaft aus, die die Hirten, springen, singen und loslaufen lässt.

Am unerwarteten Ort, in einer Krippe oder bei Paulus im Gefängnis, nimmt die Freude ihren

Ausgang.

 

Die Freude lässt sich nicht aufhalten von Begrenzungen und Beschränkungen. Gottes Friede Gottes will unsere Herzen und Sinne bewahren, in allem, was das Leben und was unsere Zeit mit sich bringt. Gott will uns nahe sein in aller Einsamkeit, in allem, was uns gefangen nimmt und uns Sorgenfalten auf die Stirn treibt.

 

Freut euch! Gott hat uns seine Gnade geschenkt – und wir sollen dieses Geschenk weitergeben: als Freundlichkeit, als Güte, als Frieden.

 

Amen.


Aktuelle Situation aufgrund von Corona
Gottesdienste möglich - unter Einhaltung der Regeln!

Gottesdienste und Andachten in unserer Kirche unter Corona-Bedingungen

Für die Gottesdienste in unserer Kirche gilt ab 1. September folgendes Schutzkonzept:

 

Schutzkonzept für die Durchführung von Gottesdiensten in unserer Kirchengemeinde

Es gilt die „Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg“ (gültig ab 1. Juli bis 31. August + ggf. aktualisierte nachfolgende Verordnungen).

Diese Verordnung ermöglicht uns das Feiern von Andachten und Gottesdienste in unserer Kirche. Auch Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen sind in der Kirche wieder möglich.

Folgende Regeln gelten dafür bis auf Weiteres:

  1. Abstand: Wir schaffen die Möglichkeit, dass die Besucher*innen beim Hereinkommen, während des Gottesdienstes und beim Verlassen der Kirche 1, 5 Meter Abstand voneinander halten können. Wir markieren Plätze, die maximal von 2 Personen (Angehörige desselben Haushaltes) besetzt werden können. Sitzplätze sind markiert.

  2. Ein*e Küster*in empfängt die Besucher*innen am Eingang und weist auf die Maßnahmen hin.

  3. Begrenzung der Besucher*innenzahl: Die Besucher*innenzahl ist begrenzt:

  • Maximal 30 Personen dürfen in die Kirche, wenn auf der Empore nur ein*e Musiker*in die Veranstaltung an der Orgel begleitet.

  • Maximal 25 Personen dürfen in die Kirche, wenn auf der Empore der hintere Bereich an der Orgel von Musiker*innen mit genutzt wird (kleine Ensembles).

  • Maximal 17 Personen dürfen in die Kirche, wenn die gesamte Empore von Musiker*innen mit genutzt wird.

  1. Am Eingang gibt es die Möglichkeit zur Handdesinfektion.

  2. Die Besucher sind aufgefordert, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

  3. Ein- und Ausgang sind getrennt („Einbahnstraße“): Die Kirche soll durch den Haupteingang betreten und durch den Seitenausgang an der Südseite verlassen werden.

  4. Wir achten auf eine gute Belüftung des Kirchraumes.

  5. Gottesdienste und Konzerte sind zeitlich begrenzt und sollen nur ca. 35 – 45 Minuten dauern.

  6. Abendmahl: Wir feiern Abendmahl nur mit Einzelkelchen und kleinen Tellern für das Brot.

  7. Gemeindegesang: Es darf hinter der Maske leise mitgesungen bzw. gesummt werden.

  8. Die Toilette kann benutzt werden, wenn im Anschluss an den Toilettengang die Flächen desinfiziert werden.

  9. Menschen mit Symptomen einer Erkältungs- bzw. Grippeerkrankung sind von Gottesdiensten und Konzerten ausgeschlossen.

  10. Bei Gottesdiensten werden keine Kontaktdaten mehr erhoben.

  11. Bei Konzerten und anderen kulturellen Veranstaltungen werden die Kontaktdaten erhoben und 4 Wochen aufbewahrt. Die Daten werden in einem verschlossenen Umschlag sicher verwahrt und nur für den Fall genutzt, dass Ansteckungen nachverfolgt werden müssen. Wenn sie für diesen Zweck nicht gebraucht werden, werden sie unbesehen nach 4 Wochen zerstört.

 

Dieses Schutzkonzept gilt ab dem 1. September 2020

Der Kirchengemeinderat der Ev. – luth. Kirchengemeinde Sinstorf, Hamburg, 06.08.2020

 

Änderungen zum oben genannten Vorgehen werden wir hier veröffentlichen.

Für Fragen, weitergehende Informationen oder seelsorgerliche Anliegen wenden Sie sich bitte per Mail oder Telefon an unser Büro oder an Pastorin Schwartau.

Gemeindebüro: gemeindebuero@kirche-sinstorf.de; Tel. 040 76 03 47

Pastorin Schwartau: antje-schwartau@kirche-sinstorf.de; Tel. 040 32849592

Bleiben Sie achtsam und gesund!

Ihr Kirchengemeinderat

Wir möchten auch hinweisen auf die Veröffentlichungen der Nordkirche:

www.nordkirche.de/nachrichten/nachrichten-detail/nachricht/nordkirche-veroeffentlicht-handlungsempfehlungen-fuer-kirchliches-leben/

 


Hoffnungsläuten - Wir machen mit!

Wir machen mit bei der Aktion "#Hoffnungsläuten".

Jeden Mittag um 12Uhr läuten die Glocken unserer Sinstorfer Kirche.

Machen Sie mit!

Innehalten & Beten am Mittag.


Gottesdienst für zuhause

Als Vorschlag hier Angebote für zuhause:

Playlist der Nordkirche mit unterschiedlichen Gottesdiensten & Andachten:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLks8wp5k7ZnhpSvXjSNMAttk94hku9h4t

 


Herzlich willkommen...

... auf den Internetseiten der Kirchengemeinde Sinstorf!

Hier finden Sie Ansprechpartner, Angaben zu Gottesdiensten und Veranstaltungen und "dies und das".

Wir hoffen, Ihnen damit einen kleinen Einblick in unser Gemeindeleben geben zu können. Noch mehr hoffen wir, dass Sie bei uns vorbeikommen und sich alles in echt und von Mensch zu Mensch anschauen.


Tageslosung

Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.

- Psalm 121,5-6

/Jesus betet:/ Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.

- Johannes 17,15

© Ev. Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine

Unsere Kirche

Sinstorfer Kirche

Ev.-luth. Kirchengemeinde Sinstorf

Sinstorfer Kirchweg 21
21077 Hamburg

Tel.: +49 40 7600347
Fax: +49 40 70011053

Gemeindebuero@Kirche-Sinstorf.de
www.kirche-sinstorf.de

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Spenden

Für Spenden, die uns für die vielfältigen Arbeitsbereiche unserer Gemeinde zugewendet werden, stellen wir gerne Spendenbescheinigungen aus.

Kontoverbindung der Kirchengemeinde:
IBAN: DE46 2005 0550 1380 1232 55   BIC: HASPDEHHXXX
1380 123 255 Hamburger Sparkasse Blz: 200 505 50