Ausstellung in der Jugendkirche #Gott

Carlotta Gemkow führt zusammen mit anderen Mitgliedern der Jugendkirche durch die Ausstellung.

Sprechblasen, bunte Farben, Pop-Art-Stil: Die Jugendkirche in Groß Flottbek hat sich seit dieser Woche mit knalligem Gewand ausgekleidet. Die Ausstellung #Gott lädt dazu ein, sich mit der Frage nach Gott und verschiedenen Glaubensvorstellungen auseinanderzusetzen. Sie läuft noch bis zum 14. September.

Den Einfall zu der Ausstellung hatte Robert Zeidler, Pastor an der Jugendkirche. „Morgens noch im Bett liegend kam mir plötzlich die Idee“, sagt er. Zusammen mit Mitwirkenden der Jugendkirche dachte er sich 15 Stationen für eine interaktive Ausstellung aus. Allesamt nehmen die BesucherInnen mit auf eine Reise zu Gott und den Vorstellungen, die wir mit ihm verbinden.

„Die Ausstellung gliedert sich in drei Bereiche“, erklärt Carlotta Gemkow von der Jugendkirche. „Die Frage nach Gott, dem Verhältnis von Gott und Mensch und seine Bedeutung in den abrahamitischen Weltreligionen.“

Kontrastreiche Farben und multimediale Inhalte

Das Besondere an der Ausstellung ist nicht nur ihr Inhalt, sondern auch ihr Aussehen. Die Designerin Ika Gerrad entwarf die poppigen Plakate, die die einzelnen Stationen markieren. Sprechblasen und Farben erinnern an Werke Andy Warhols, an Comics, an Popkultur. Die satten Farben bilden einen Kontrast zueinander und im Gesamtbild zum Kirchraum. Die Ausstellung #Gott wirkt wie ein riesengroßer Instagram-Beitrag, wie ein Youtube-Video und schafft so Nähe zu den AdressatInnen.

Die Ausstellung richtet sich an Schulklassen der Jahrgänge 6 bis 10 und KonfirmandInnengruppen, aber auch Einzelpersonen können sich für den Besuch anmelden. Im Idealfall schließen sie sich einer Gruppenführung an. Junge Mitarbeitende der Jugendkirche begleiten die BesucherInnen durch die Stationen: Da ist das Wimmelbild, auf dem es nach dem Wirken Gottes zu suchen gilt, die optische Täuschung, die das Unbegreifliche beschreibt oder das Puzzle, das Christentum, Judentum und Islam zu einem großen Ganzen verbindet.

Bedeutsame Fragen zugänglicher machen

Mithilfe von verschiedenen Medien und Methoden soll das Gezeigte möglichst viele BesucherInnen erreichen. Die Religionspädagogin Tina Jachomowski koordiniert bei der Jugendkirche die Arbeit mit Schulen. Nicht selten komme es vor, erzählt sie, dass sonst stille Schüler ins Reden über tiefgehende Fragen kommen. Die Ausstellung #Gott ist eine Einladung zum Denken. „Und außerdem sich mit einer Frage auseinanderzusetzen, auf die es keine endgültige Antwort gibt“, sagt Jachomowski.

#Gott ist noch bis zum 14. September zu erleben.  Die Kosten belaufen sich auf 1 Euro pro Person. Ein Besuch dauert circa 90 Minuten. Anmeldung unter: 040-89807724 oder sekretariat@die-jugendkirche.de. Am 5. September hat die Jugendkirche für alle Menschen von 19 bis 22 Uhr geöffnet. An diesem Tag kann die Ausstellung kostenlos besucht werden.

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