Kita-Projekt „Corona hat Haare und Punkte“

Ihre Vorstellung vom Corona-Virus malten und bastelten die Kinder in Ateliers nach.

„Corona hat Haare und Punkte“, „Da man es nicht riechen kann, müssen die Großen Masken tragen“ oder „Gott bewirf uns mit Glitzerpuder, Desinfektionsmittel und starker Sonne, das hilft“. Diese und mehr Beiträge sind Teil eines Kita-Projektes.

In ihren Atelierwerkstätten setzten sich die 2 bis 10-jährigen Kinder aus Einrichtungen von Sasel bis Geesthacht künstlerisch und philosophisch mit ihren Vorstellungen vom Corona-Virus, den Erfahrungen im Lockdown und den Herausforderungen der Pandemie-Zeit auseinander. 

Buntes Bild mit Zitaten. - Copyright: © Britta Sell
Das Bastel- und Malprojekt begleiteten die ErzieherInnen durch Gespräche. Einige Beiträge der Kinder sind ebenfalls in der Ausstellung zu lesen.

Die Anstöße gab ein Team aus Religionspädagoginnen. Insgesamt sieben Kitas nahmen teil. „Nach dem ersten großen Lockdown kamen die Kinder zurück in die Kitas und sie sollten über diese belastende und zum Teil auch traumatisierende Zeit ins Gespräch kommen“, sagt Annetta Meißner-Jarasch vom Fachreferat Religiöse Bildung, „Wir wollten die Kinder auffangen, aber ihre Erfahrungen auch nach außen sichtbar machen.“

Die Ausstellung „Corona hat auch einen Nachnamen…“  dokumentiert das Ergebnis. Bis zum 31. Dezember 2020 werden die Kunstwerke und Kinderstimmen in der Bücherhalle Harburg zu sehen sein. Aus den Beiträgen der Kinder ist außerdem ein Video entstanden.


Ausstellung „Corona hat auch einen Nachnamen…“
Wo: Bücherhalle Harburg, Eddelbüttelstr. 47 a
Wann: Di. bis Fr. von 10 bis 19 und Sa. von 10 bis 14 Uhr.
Wie viel: Eintritt frei