Wege in die Behandlung

Der Weg in die Entwöhnungsbehandlung führt in der Regel über eine Suchtberatungsstelle. Dort werden alle notwendigen Antragsunterlagen erstellt und an den zuständigen Kostenträger weitergeleitet. Bei der Kontaktvermittlung zu einer geeigneten Beratungsstelle in Ihrer Nähe sind wir Ihnen gerne behilflich.

Sie können sich auch gerne als erstes an uns wenden, um das genaue Antragsprozedere mit uns zu besprechen. Wir finden gemeinsam mit Ihnen den einfachsten Weg in die Behandlung.

Für den Aufenthalt im Therapeutischen Hof Toppenstedt benötigen Sie:

  • die Mitgliedskarte Ihrer Krankenkasse
  • Befundberichte (z. B. von Krankenhaus, Hausarzt, Fachärzten, falls vorhanden) der letzten drei Jahre bzw. aktuelle Laborwerte und EKG-Befund.
  • Röntgenpass (falls vorhanden)
  • Kopie der Geburtsurkunde des jüngsten Kindes (erforderlich für die Beantragung von Übergangsgeld)
  • Wäsche (Waschmaschinen, Trockner und Bügeleisen sind vorhanden)
  • Waschutensilien (Handtücher und Bettwäsche werden von uns gestellt)
  • Sportschuhe für Outdoor und mit weißer Sohle für die Halle sowie Sportkleidung
  • Badekleidung und Badetuch
  • Hausschuhe, festes Schuhwerk sowie regenfeste Kleidung
  • Außerdem empfehlen wir Ihnen, alle Unterlagen zu Angelegenheiten mitzubringen, bei welchen während des Klinikaufenthaltes Klärungsbedarf besteht.

Sollten Sie nicht alles mitbringen können, sind wir Ihnen behilflich, sie zu besorgen.

Wenn Sie am Anreisetag von Ihren Angehörigen bzw. Ihrem Sozialberater begleitet werden, sind diese selbstverständlich unsere Gäste. Reisekosten für Ihre Angehörigen werden von vielen Kostenträgern erstattet. Diesbezüglich informieren wir Sie gerne.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an unser Aufnahmebüro (Aufnahme) wenden.


Der erste Tag

Wir freuen uns auf Sie!

Wenn Sie aus der Entgiftung oder JVA von uns abgeholt werden, lernen Sie einen unserer Mitarbeiter bereits während der Fahrt kennen. Bei Ankunft in der Klinik erwartet Sie ein Mitarbeiter des Sozialdienstes. Von ihm erhalten Sie nach der Begrüßung einige Unterlagen aus, die Sie im weiteren Verlauf des Tages bzw. Ihres Aufenthaltes benötigen, u.a. Ihren Therapiewochenplan. Im Anschluss beziehen Sie Ihr Zimmer. Sie werden von Ihrem „Paten“ begrüßt, einem Patienten oder einer Patientin, die schon länger in der Klinik ist und Ihre Fragen beantwortet. Bei einem gemeinsamen Rundgang lernen Sie die Klinik kennen.

Auch die ärztliche Aufnahmeuntersuchung findet am ersten Tag statt. Wenn Sie nicht erst am Nachmittag ankommen, haben Sie auch bereits Ihr psychotherapeutisches Erstgespräch.


Wie lange dauert die Rehabilitation?

Die Behandlung besteht aus zwei Modulen, einer Kernphase und einer Adaptionsbehandlung. Die Kernphase dauert in der Regel sechs Monate. Die im Anschluss mögliche Adaptionsbehandlung dauert ca. vier Monate.

Wenn eine Verlängerung notwendig und sinnvoll sein sollte, muss dies mit dem jeweiligen Kostenträger vereinbart werden.

Auch Kurzzeitbehandlungen, meistens für Menschen, die nach einer Rehabilitation rückfällig geworden sind, sind möglich. Die Dauer ist dann abhängig von der Schwere der Rückfälligkeit.