Orgel in Quickborn 

Seit 1983 hat die Marienkirche eine Orgel der Firma Peter aus Köln. Einzelheiten hierzu siehe weiter unten.

Die Orgelkonzerte unseres Kirchenmusikers Michael Schmult erfreuen sich großer Beliebtheit.

Bereits 1754 erhielt die damalige Quickborner Kirche, eine Fachwerkkirche mit bunten Fenstern und einem gedrungenen Holzturm von 1589, ihre erste Orgel. Sie stammte von der Firma H. Klapmeier aus Glückstadt und umfasste 7 Register. Diese Orgel wurde 1809 in die Marienkirche übernommen.

Ostern 1898 wurde für die heutige Marienkirche eine neue Orgel der Orgelbaufirma Marcussen & Son aus Aabenraa / Dänemark eingeweiht. Sie umfasste 15 Stimmen und 1.000 Pfeifen. Diese wesentlich größere Orgel führte dazu, dass die West-Empore in den Kirchenraum erweitert werden musste.

Im Dezember 1960 wurde eine Orgel der Lübecker Orgelbau-Werkstatt Kemper & Sohn übernommen. Sie hatte 21 Klangregister, 1 Hauptwerk mit 7 Registern, Rückpositiv mit 8 Registern und 1 Pedalwerk mit 6 Registern. Von den 1.950 Pfeifen  war die größte 2,80 m und die kleinste 6 mm lang.

 Seit 1983 (Einweihung am 8.9.1983) haben wir eine Orgel der Orgelbauwerkstätten Willi Peter GmbH & Co KG aus Köln mit 20 Registern und 1.458 Pfeifen.

Sie ist als Schleifladenorgel mit mechanischer Traktur erstellt, hat eine elektrische Registratur als vierfacher Setzer. Das Hauptwerk steht im Schweller – bis auf Principal 8’. Es bestehen Koppeln; I/II, P/II, I/P und II/P

Die Disposition der Orgel umfasst (nach einer Änderung in 2002)

ein Rückpositiv (I. Manual) C – g ’’’ = 56 Tasten mit 7 Regalen:

1. Singend Gedeckt 8’, 2. Praestant 4’, 3. Rohrflöte 4’, 4. Gemshorn 2’, 5. Sifflöte 1 1/3’,

6. Scharf 4 fach 1’, 7. Rohrkrummhorn 8’ - Tremulant

das Hauptwerk (II. Manual) C – g ’’’ = 56 Tasten mit 8 Regalen:

8. Principal 8’, 9. Spitzgedeckt 8’, 10. Octave 4’, 11. Koppelflöte 4’, 12. Quinte 2 2/3’,

13. Oktave 2’, 14. Mixtur 4-5 fach 2’, 15. Trompete 8’ - Tremulant

ein Pedal C – f ‘ = 30 Tasten mit 5 Regalen:

16. Subbaß 16’, 17. Flötenprincipal 8’, 18. Choralbaß 4’, 19. Hintersatz 4 fach 2 2/3’

20. Fagott 16’

 

Außerdem besitzt die Kirchengemeinde seit 1988 eine kleine Pfeifen- oder Truhen-Orgel der Orgelbaufirma Klaus Becker aus Kupfermühle bei Hamburg, Baujahr 1983, mit 4 Registern.

Die Disposition umfasst: 1. Gedackt 8’, 2. Rohrflöte 4’, 3. Prinzipal 2’, 4. Zimbel 2f

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In der Friedhofskapelle steht seit 1973 eine Orgel der Orgelbaufirma Hinrich Otto Paschen aus Kiel mit 8 ½ Registern.

Die Disposition dieser Orgel umfasst

Ein Manual C – c’’’’
Ein Pedal C – f’

1.      Bordun 16’, 2. Holzgedackt 8’, 3. Prinzipal 4’, 4. Rohrflöte 4’, 5. Nasat  2 2/3’,       

6.  Gemshorn 2’, 7. Mixtur 3-4fach 2’    

8. Subbaß 16’, 9. Gedacktbaß 8’