Bibel feministisch gelesen - Online-Gesprächskreis


Aus feministischer Perspektive lesen sich viele biblische Texte anders. An jedem Abend steht eine Bibelstelle im Zentrum. Ausgehend von einer kurzen Einführung in das jeweilige biblische Buch und kurzen Impulsen werden die biblischen Texte gemeinsam gelesen und diskutiert. Erkenntnisse aus feministischer Theologie, Sozialgeschichte und jüdisch-feministischer Auslegung werden hinzugezogen. Interreligiöse, transkulturelle und ökologische Perspektiven weiten den Blick. In diesem Halbjahr sind unter anderem Texte aus den fünf Megillot (Festrollen) dabei, die eine zentrale Rolle an den jüdischen Feiertagen einnehmen.

Mittwoch, 10. April, 19 – 20.30 Uhr

Nennt mich nicht Noomi, die „Liebliche“ (Rut 1)


Zwei Frauen - Noomi und Rut – kehren zurück in ihr Heimatland. Beide haben ihre Männer im Ausland verloren. Noomi, die Schwiegerrmutter, fühlt sich von Gott verlassen. Doch sie wird in ihrem Dorf herzlich willkommen geheißen. Noomi kann diesen freundlichen Empfang nicht annehmen, sie ist zu verbittert. Deswegen bittet sie darum „Mara –die Bittere“ genannt zu werden. Über Gottverlassenheit und Verbitterung, aber auch über Verbundenheit und Trennungsschmerz wollen wir an diesem Abend reden.

Leitung: Astrid Faehling, Ev. Frauenwerk Ostholstein, Julia Jünemann, Ev. Bildungswerk Kirchenkreis Plön-Segeberg – Frauen, Nachhaltigkeit & Engagement, Pastorin Dr. Michaela Will, Ev.-Luth. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein
Veranstalterin: Ev.-Luth. Frauenwerk Ostholstein
Unterstützt von: Ev. Bildungswerk Kirchenkreis Plön-Segeberg – Frauen, Nachhaltigkeit & Engagement und Ev.-Luth. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein
Ort: Zoom-Videokonferenz

Anmeldung: ev.frauenwerk@kk-oh.de, Tel. 04521 8005-211