Projekte im Kirchenkreis


Bugenhagenhaus

  • Das Bugenhagenhaus ist eines der ersten fertiggestellten Gebäude, bei dem der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein als Investor und auch als Bauherr auftrat.

    Es besteht aus zwei Gebäudeteilen: einem vorderen Teil an der Osdorfer Landstraße mit Seniorenpflegeheim und einem hinteren Teil nahe der Jugendkirche, mit Seniorenwohnungen und Kita.


    Bugenhagen-Campus - gute Nachbarschaft fördern


    2011 war das Gebäude bezugsfertig und vervollständigte den Bugenhagen-Campus. Seitdem leben Jung und Alt gemeinsam auf dem 20.000 Quadratmeter großen Areal in den Elbvororten. „Wir rücken über die Jahre zusammen“, stellt Barbara Matties fest. Sie ist zuständig für das Servicewohnen und kümmert sich um die Bedürfnisse der 76 Senioreninnen und Senioren, die eigenständig in ihren Wohnungen leben und bei Bedarf Unterstützung bekommen. Die Architekten planten die Wohnungen so, dass sie für Einzelpersonen, aber auch für Ehepaare geeignet sind. Mit ca. 60 Quadratmetern haben sie einen großzügigen Wohn-Essbereich, ein Schlafzimmer und ein Bad. In einem Gemeinschaftsraum mit dem Charakter eines Wohnzimmers kann man sich treffen, feiern, zusammen basteln; hier trifft sich auch der Literaturkreis.

    Neben den Seniorenwohnungen gibt es das Pflegeheim mit 118 Plätzen. Wenn Bewohner nicht mehr in der Lage sind in ihren eigenen vier Wänden zu leben, können sie ins Pflegeheim nebenan wechseln. Das erleben viele als Vorteil, denn sie bleiben in ihrer bekannten Umgebung und behalten Kontakte.

    Auch die Kinder aus der Integrations-Kita sind auf dem Bugenhagen-Campus unterwegs. Ziehen neue Mieter in die Seniorenwohnungen ein, kommt eine kleine Gruppe, singt und bringt selbstgebackenes Brot und Salz. – In der Kita werden 80 Kinder in vier Gruppen betreut.


Christuskirche Garstedt

  • Die modernen Gebäude an der Kirchenstraße rund um die Christuskirche Garstedt sind in mehreren Bauabschnitten entstanden.

    2008 war das erste Haus fertig: für die Kindertagesstätte „Unter der Eiche“ mit drei Krippen- und Elementargruppen, die Frühförderung Norderstedt und für 24 Wohnungen für Menschen mit Betreuungsbedarf. Bei den Norderstedtern erhält das sogenannte Integrationszentrum neben der Christuskirche wegen seiner auffälligen Farbgebung nach kurzer Zeit den Namen „Villa Kunterbunt“. Das Gemeindebüro fand Platz im Vorraum der Kirche, weitere Gemeinderäume in einem neuen, kleinen Gebäudeteil an der rückwärtigen Seite der Kirche; der Zugang zu allen Gemeinderäumen führt durch die Kirchentür und hat Blickbezug zum Altar.

    Im Jahr 2010 war der zweite Gebäudekomplex bezugsfertig mit Seniorenwohnungen, einem stationären Bereich für demenziell Erkrankte sowie Möglichkeiten für ambulante Pflege. Dieses Haus ist für die Bedürfnisse von Senioren gebaut, bietet ihnen unterschiedliche Services und ist barrierefrei. Die Bewohner und Bewohnerinnen sind in eine soziale und christliche Gemeinschaft rund um die Christuskirche eingebettet.

    Schließlich entstand mittendrin das Café Plitsch und damit ein Treffpunkt auch für die Nachbarschaft und den Stadtteil.


Rumond-Walther-Haus

  • Die Architektur

    Entworfen wurde das Rumond-Walther-Haus von Dinse Feest Zurl Architekten, die 2010 den vom Kirchenkreis-Hamburg/Südholstein ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen hatten. Der große Gebäudekomplex wurde von ihnen so geplant, dass er sich gut in seine Umgebung eingliedert. Die Farbgestaltung ist zurückhaltend. Prägend für die Staffelung der unterschiedlichen Gebäudehöhen sind die Sichtbezüge zur angrenzenden Christianskirche.

    Die Nutzung

    Das Rumond-Walther-Haus hat 93 Pflegezimmer, davon 90 Einzelzimmer und drei große Doppelzimmer, sowie 13 Sozialwohnungen für Senioren über 60 Jahre. Zusätzlich gibt es Räume für die Gemeindearbeit der Christianskirchengemeinde und für den Weltladen. Nicht nur räumlich ist das Rumond-Walther-Haus eng mit der Gemeinde verknüpft: Neben den Pastoren und Pastorinnen, die seelsorgerische Begleitung bieten, engagieren sich Ehrenamtliche aus der Kirchengemeinde im Seniorenheim.

    Das Besondere

    In unmittelbarer Nähe zur Elbe und mitten in Ottensen gelegen, sieht Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer, das Rumond-Walther-Haus auch als sozialpolitisches Statement, „denn es ist ein Gegenbeispiel zur fortschreitenden Gentrifizierung des Viertels. Es wurden keine teuren Wohnungen gebaut, sondern ein Haus für diakonische Zwecke und Sozialwohnungen. Auch für alte und pflegebedürftige Menschen, die ihre Heimat bisher in Ottensen hatten, muss dieser Stadtteil erschwinglich bleiben.“


Arche Noah

  • In Halstenbek, auf einem Areal hinter dem Gemeindezentrum Arche Noah, liegt gut geschützt und am Rand von Wiesen und Feldern der dreigeteilte, u-förmige Neubau Arche Noah, eine Wohnanlage für gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnen. Die Eingänge sind mit Holz verkleidet, Teile der Fassade leuchten in warmem Rot. In der Mitte des zu einer Seite hin offenen Gebäudes liegt ein Innenhof, bewusst angelegt für Begegnungen der Bewohnerinnen und Bewohner, mit Grünfläche, Sitzmöglichkeiten und Sandkiste. Unterschiedlichste Menschen haben in der Arche Noah ein Zuhause gefunden. In den drei Gebäudeteilen gibt es  sieben Wohneinheiten für Familien, elf barrierefreie Wohnungen für ältere Menschen und Apartments für Menschen mit Assistenzbedarf.

    Ein ungewöhnlicher Weg für eine Gemeinde

    Schon 2006 hatte der Vorstand der Halstenbeker Kirchengemeinde begonnen, ein Wohnprojekt zu planen. Er suchte nach guten Ideen, um die Bewirtschaftung und Instandhaltung des Gemeindezentrums über die nächsten Jahre abzusichern.

    Ende 2012 zogen die ersten Mieter ein. Ein langer Weg, der sich aus Sicht von Pastor Norbert Dierks gelohnt hat. „Denn wir haben die Nutzung eines kirchlichen Gemeindezentrums und mit einem guten Wohnprojekt verknüpft. Wir wollten etwas Sinnvolles tun – und das hat geklappt.“ Die Immobilienverwaltung von bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN verwaltet die Gebäude.


Ökumenisches Forum HafenCity

  • Das Ökumenische Forum HafenCity wurde vom Kirchenkreis geplant (von der damaligen EvaBau-West) und im Juni 2012 eröffnet. Es ist gebaut als ein Haus für einen Ökumenische Hausgemeinschaft, mit Büros für verschiedene kirchliche Einrichtungen, mit einem Café, Veranstaltungsräumen und einer Kapelle. Sein geistliches Leben strahlt in den neu entstandenen und entstehenden Stadtteil aus.

    Die Saarbrücker Architekten Wandel Hoefer Lorch + Hirsch haben das Gebäude entworfen. Sie sind bekannt für ihre Sakralbauten, wie etwa die Neue Synagoge Dresden, und auch für ihren sensiblen Umgang mit Material. In diesem Fall entschieden sie sich für rote Ziegel, typisch für Hamburg und die Speicherstadt

    Die Fassade ist an zwei Stellen eingedrückt: Fließend weicht die Hauswand zurück und schwingt nach ein paar Metern wieder vor. Das lässt Raum für Assoziationen, etwa die einer schützenden Bucht oder eines Ortes mit einem inneren Anziehungspunkt. Die eine Mulde öffnet sich unten am Sockel des Gebäudes. Auf die Fassade ist hier ein schmales Kreuz aus grün lasiertem Klinker aufgebracht. Ganz oben, rechts versetzt davon, hängt im Scheitelpunkt der oberen Mulde eine Glocke.


St. Trinitatis Quartier

  • Rund um die Hauptkirche St. Trinitatis Altona entsteht ein großes sozial-diakonisches Zentrum – an einem Standort, dessen ursprünglich dichte Bebauung im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Mit dem Neubau wird die Gegend neu belebt und der Grünzug aufgewertet.

    Die Architektur

    Die geplante Neubebauung ist das Ergebnis eines hochbaulich-städtebaulichen Realisierungswettbewerbes mit landschaftsplanerischem Teil, den die Arbeitsgemeinschaft KBNK Architekten (Hamburg) und Landschafts.Architektur Birgit Hammer (Berlin) gewonnen haben. Diesem vorangegangen war eine Bürgerbeteiligung, deren Ergebnisse in die Wettbewerbsauslobung eingeflossen sind.

    Fünf freistehende, drei- bis fünfgeschossige Gebäudekörper bilden zusammen mit der Kirche ein Ensemble, das sich als eigenständiges Quartier im Grünzug Neu-Altona abzeichnet. Der Entwurf bezieht sich in den Proportionen der einzelnen Baukörper auf die Dominanz der Kirche. Sie stehen nicht in Konkurrenz zum bestehenden Kirchenbauwerk. Die entstehenden Platzfolgen, Sichtachsen und Höfe bieten die Möglichkeit für die Entwicklung eines lebendigen Ortes.

    Die Nutzung

    In den fünf Häusern werden vielfältige soziale und diakonische Angebote für Menschen im Stadtteil sowie für Menschen am Rande der Gesellschaft untergebracht. Neben einem neuen Gemeindehaus sind eine Pilgerherberge, eine Anlaufstelle für Obdachlose, ein Café oder Bistro, acht Verwaltungseinheiten, elf Wohnungen und eine Kita geplant. Weiter sind eine Wohngemeinschaft für acht Personen sowie 18 Kompaktwohnungen für Obdachlose vorgesehen. Alle diese Nutzungen machen deutlich, welche Vielfalt kirchliches Handeln heute beinhalten kann.


Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Altona

  • Auch das Bauprojekt bei der Paul-Gerhardt-Kirche Altona steht unter dem Motto „Leben unterm Kirchturm“: Kirchengemeinden als Bauherren entwickeln zusammen mit bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN auf ihrem Gelände Gebäude mit unterschiedlichen Nutzungen, durch die neues Leben und neue Gemeinschaft rund um die Kirche entsteht.

    Die Architektur

    Das als Sieger aus dem Architektenwettbewerb hervorgegangene Architekturbüro Schaltraum schreibt auf seiner Homepage: „Auf dem Grundstück der 1956 erbauten Paul-Gerhardt-Kirche in Hamburg Altona wird der Bau zweier Pastorate einschließlich Gemeinderäumen sowie Wohnungen geplant. Der vorgeschlagene U-förmige Baukörper öffnet sich mit seinem zentralen Erschließungshof klar zum denkmalgeschützten Kirchengebäude. Der Altbau mit seinem markanten Kirchturm ist für den neuen Gemeindehof ein prägender visueller Bezugspunkt voller Identität. Die offene, einladende und empfangende Geste ist bewusst gewählt um den besonderen Geist der Gemeinschaft und des Miteinanders herauszuarbeiten. Aus den vielfältigen Anforderungen des Ortes und des Raumprogramms wird eine sehr eigenständige Form entwickelt, die eine klare Adresse hat und sich sehr harmonisch und rücksichtsvoll in die umliegende Bebauungsstruktur einfügt.“


Zu den 12 Aposteln in Hamburg-Lurup

  • Das Projekt in Lurup besteht aus zwei Teilen: einem Forum um das Ensemble Kirche, Gemeindesaal und Pastorat, bestehend aus einer Kita und einer Wohngruppe für Jugendliche, sowie aus einem neuen Wohnquartier mit geförderten und frei finanzierten Wohnungen für Familien.

    Planung rund um die Kirche

    Es ist geplant, auf dem Grundstück Elbgaustraße 136/138 ein dreigeschossiges Gebäude mit einer Kita in den unteren beiden Etagen und einer Wohngruppe im zweiten Stock zu realisieren. Die Nutzung des heute an dieser Stelle vorhandenen, freistehenden Bungalow-Pastorates aus den 70er Jahren musste bereits vor Jahren aufgrund seiner bauphysikalisch problematischen Bauweise und den daraus resultierenden unverhältnismäßig hohen Unterhalts- und Instandhaltungskosten aufgegeben werden. Nur der denkmalgeschützte Konfirmandensaal bleibt erhalten und wird in den Neubau integriert.

    Der zweite Stock soll so gebaut werden, dass hier betreute Kinder und Jugendliche wohnen können. Derzeit sind die Jugendlichen in dem an die Kirche angeschlossenen ehemaligen Pastorat untergebracht. Dieses soll wieder seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt werden.

    Mit dem Bau der neuen Kita direkt neben der Kirche soll der kirchliche Standort belegt und gestärkt werden. Gleichzeitig wird der bisherige Standort der Kita in der Boberstraße frei und kann überplant werden.

    Neues Wohnquartier für Familien

    In der Boberstraße werden 52 Wohneinheiten verteilt auf drei Baukörper entstehen. Die drei Gebäude sammeln sich um eine gemeinsame Freifläche und werden durch das Grün der Umgebung gerahmt.

    An dieser Stelle schafft Kirche dringend benötigten Wohnraum. Ein Drittel der Wohnungen wird sozial gefördert. Die Erdgeschosswohnungen werden barrierefrei gestaltet. Und es werden Wohnungen für Familien mit mehreren Kindern vorgesehen. Mit den Wohnungen werden Einnahmen erzielt, mit denen die Kirchengemeinde zum Beispiel einen neuen Turm oder einen Glockenträger für die vier Glocken finanziert kann.


bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN

Max-Zelck-Straße 1
22459 Hamburg