Die Osterkirche Bramfeld

Daten und Fakten

Erbaut:

Der Kirchenbau entstand 1913-14 nach Plänen von Wilhelm Voigt. Das Pastorat schuf 1908 C.W. Gundlach.

Baustil:

Neobarock*; die Kirche ist ein achteckiger Rundbau (Oktogon)

* Die Kirche wurde in einer Zeit gebaut, als man in Ermangelung neuer Baustile sich an den alten orientierte, vornehmlich Romanik, Gotik und Barock. Daher also Neobarock

Renovierungen:

1963/1964, 1996, 2006

Turm:

32 Meter

Wie die Osterkirche zu ihrem Namen kam:
Als unsere Kirche am 29.3.1914 geweiht wurde, hieß sie ganz einfach Evangelische Kirche zu Bramfeld. Damals war es wohl nicht so üblich, einer Dorfkirche einen Namen zu geben. Das änderte sich später.
Die Chronik unserer Gemeinde berichtet: „Am 1. Ostertag 1938 erhielt unsere Bramfelder Kirche die große Glocke, sie hat den Ton „es“ und wiegt 1350 Kilogramm. Wir gaben unserer Kirche mit der Glockenweihe den Namen Osterkirche.“ Man kann wohl davon ausgehen, dass dies auf Vorschlag des damaligen Pastors Siegfried Seeler geschah.
Später und bis in unsere Zeit hinein entstand die irrtümliche Meinung, die Osterkirche sei an Ostern geweiht worden und trage deshalb diesen Namen. Das stimmt nicht! Der 29.3.1914 war der Sonntag Judika, das ist zwei Sonntage vor Ostern!


Impressionen aus der Osterkirche

Osterkirche Bramfeld - © Lydia Gerber
Osterkirche Bramfeld - © Lydia Gerber
Osterkirche Bramfeld - © Lydia Gerber
Innenraum der Osterkirche - © Lydia Gerber
Altarkreuz der Osterkirche - © Lydia Gerber
Pieta - © Lydia Gerber
Kronleuchter und Kuppel - © Lydia Gerber
Informationstafel an der Außenseite der Osterkirche - © Lydia Gerber