Kirchenfenster und Deckengewölbe

Fenster

Die heute vorhandenen 21 Kirchenfenster sind bei der umfassenden Sanierung in den 1950er Jahren entstanden. Bauliche Instandsetzung und der Wunsch, der Kirche einen lichten, hellen, freien Innenraum zu geben, führte zu der Form und der Glasart, die diesen Eindruck ermöglicht. Gebrochenes, leicht verfärbtes Tageslicht erhellt besonders den Altarraum und taucht den gesamten Raum in eine festlich-frohe Stimmung. Bis dahin hatte die Ochsenwerder Kirche Buntglasscheiben.


Ausbau des neuen Kirchengewölbes 1959/60

Das Deckengewölbe

1674 wurde die Decke als hölzerne Tonne gestaltet. Die Bretter waren bemalt. Diese Decke wurde im Zuge der Sanierung 1910 ersetzt. Das von dem Baumeister Faulwasser verwendete Material, ein Leichtbaustoff (Rabitz) erlitt bei Bombenabwürfen 1945 starke Schäden. Es wurde 1958/59 entfernt. Die jetzt vorhandene Gewölbebekleidung aus Tannenholz mit Leimfarbe wirkt im Vergleich zu dem vorherigen „Sternenhimmel“ eher nüchtern, schadet dem hellen Gesamteindruck des Kirchenraumes jedoch nicht. Ob die anerkannt gute Akustik des Kirchenraumes, die von Musikern geschätzt wird, hauptsächlich auf Material und Form des Gewölbes zurückgeführt wird, bleibt unbeantwortet.