Nachhaltigkeit in unserer Gemeinde

Wir in der Osterkirche sind nicht nur ein Hort des Glaubens und der Gemeinschaft, auch die Bewahrung der Schöpfung liegt unserer Gemeinde sehr am Herzen. Schon bei dem Neubau unseres Gemeindezentrums wurden viele Maßnahmen ergriffen, um den Verbrauch von Wasser und Strom zu reduzieren, sparsamer zu wirtschaften und die Ressourcen, die uns gegeben wurden, besser zu nutzen.

  • Regenwassergewinnungsanlage für Verbrauchswasser
  • Ressourcensparende Pellet-Heizung
  • Wenig Versiegelung der Böden (Rasengittersteine, spezielle Wegplatten)
  • Obstbäume auf dem Gemeindegrundstück, naturbelassene Wiesen- und Rasenflächen für Insekten
  • Insektenhotel
  • Naturprojekte in der KiTa
  • FairTrade, bzw. Bio-Produkte bei Abendmahl und Gemeindeveranstaltungen
  • Begrünte Dächer von KiTa und Gemeindezentrum

 

Begrüntes Dach des Gemeindezentrums - © Dorothea Neddermeyer

Begrüntes Dach des Gemeindezentrums

Begrüntes Dach der Kita - © Dorothea Neddermeyer

Begrüntes Dach der Kita


Beten für die Bewahrung der Schöpfung

Die Schöpfung, also Mensch, Tier und Natur, zu bewahren ist eine Aufgabe, die allen Menschen auferlegt wurde. Gleich welchem Glauben, welcher Nationalität, welchem Geschlecht und welcher Sexualität ein Mensch angehört. Ob als einzelner Mensch oder wir als eine Gemeinde, die Schöpfung und ihr Erhalt geht uns alle an.

Im ersten Schöpfungsbericht (1. Mose 1, 28-29) heißt es: „und machet sie [die Erde] euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.“

Gott hat uns Menschen beauftragt, uns um diese Erde und alles auf ihr zu kümmern, und das heißt mit ihr verantwortungsvoll umzugehen. Sie zu pflegen und dafür zu sorgen, dass sie auch noch weiter lange Zeit da ist. Und dafür dürfen wir das, was sie uns gibt, nehmen zum Leben. Dies sollten wir aber nur in Maßen tun.

Aber auch wir müssen uns gegenseitig bewahren. So sagt es Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland: “Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Dies gilt nicht nur für Menschen, die einen deutschen Pass besitzen und somit Deutsche sind, sondern auch für alle anderen Menschen, die hier oder anderswo auf der Welt leben. Wir haben tolerant miteinander umzugehen. Wir müssen einander zuhören und Ängste vor dem Fremden, dem Anderen abbauen, Ängste vor dem Ungewissen entschlossen entgegentreten und etwas tun, dass es unserer Erde insgesamt besser gehen kann.

Die Oster-Kirchengemeinde tut bereits einiges, so wurde beim Bau des Gemeindehauses auf Nachhaltigkeit und Energieersparnis geachtet und seit neustem haben wir eine Wildblumenwiese für Bienen. Doch wir wollen in den nächsten Jahren noch mehr tun und unser Leben miteinander nachhaltiger gestalten.

Den Anfang macht eine "Freitagsandacht zur Bewahrung der Schöpfung" an jedem Freitag um 12 Uhr. Wir wollen jeweils mit einem fünf minütigen Glockengeläut starten, in der jede*r zu sich finden kann und danach feiern wir gemeinsam eine Andacht von ungefähr zehn Minuten.

Alle Menschen sind herzlich eingeladen mit uns zu feiern und auch gerne mit uns, dem Andachtsteam bzw. der leitenden Person ins Gespräch zu kommen.