Foto: Andy Dean

Erntedank - Zeit, "Danke zu sagen"

Wenn die Arbeit auf dem Feld beendet ist und die Früchte geerntet sind, ist es ein uralter Brauch, Gott Dank zu sagen für die Gaben, die er uns geschenkt hat. Gott lässt wachsen, wovon wir uns ernähren können. Seine Schöpfung ist unsere Lebensgrundlage, die Lebensgrundlage von Milliarden von Menschen auf der Erde.

Dabei gibt es noch so viel mehr, wofür wir Gott danken können. Es sind die Dinge, die uns über die Ernährung hinaus lebensnotwendig sind: Liebe Menschen an unserer Seite, die in diesem Jahr, diesem Sommer bei uns waren, als wir Hilfe brauchten; wir können danken für all die Menschen, die sich für die Gemeinschaft einsetzen beim Ernten, in der Alten- und Krankenpflege, bei Feuerwehr und Rettungskräften, überall da, wo Menschen in Not gekommen sind; danken wir für besondere Begegnungen und Erlebnisse, durch die wir erkannt haben, wie gut Gottes Schöpfung geschaffen ist, und durch die wir Gottes Liebe und Nähe erlebt haben; danken wir persönlich, worauf wir unser Leben gründen und dass es in dem allen Gott ist, der uns versorgt.

Der Erntedankgottesdienst ist ein guter Ort, seinen Dank vor Gott zu bringen.

Schon die Kleinsten in der Kita lernen spielerisch, wie schön und wertvoll Gottes Schöpfung ist und wie wichtig eben dieses „Danke Sagen“ ist. Und so feiern wir mit der Kita und allen zusammen am 30. September 18 um 9.30 Uhr einen Erntedankgottesdienst in unserer Kirche.

Wir wollen im Gottesdienst einen Erntealtar mit vielen guten Gaben füllen.

Wir hoffen, dass da viel Gutes und Leckeres zusammen kommt, das wir im Anschluss an den Gottesdienst verkaufen wollen zugunsten des Mitternachtsbusses.

Sie können ihre Erntegaben am Freitag dem 28.09.18 zwischen 9 und 16 Uhr in der Kita abgeben oder direkt zum Gottesdienst mitbringen. Jede Gabe ist wertvoll, ob groß oder klein.

Foto: Regine Währer

Großes Kinderchorkonzert "Zauber der Jahreszeiten"

Am Sonntag, dem 03. Juni 2018, nahmen uns die Kinderchöre aus Maria Magdalenen und St. Antonius Alsterdorf unter der Leitung von Lilli Marhenke mit auf eine Reise durch die Jahreszeiten. Das Potpourri reichte von Volksliederrn aus verschiedenen Jahrhunderten und Kirchenliedern bis hin zu Bodypercussion, bei dem die Kinder es mit ihren Körpern regnen, stürmen und gewittern ließen.

 

Die Kinder hatten sichtlich Spaß und bewältigten die verschiedenen Musikstile und Sprachen bravourös. Ausgeschmückt wurden die verschiedenen Jahreszeiten durch Kopfschmuck, den die Kinder und Eltern gemeinsam hergestellt haben, einem blauen Himmel im Hintergrund – im Winter Teil mit Lichterketten - und einer Blumengirlande, die sich quer durch die Kirche spannte. Am Ende gab es tosenden Applaus, der gar nicht aufhören wollte. Es war ein großes und bewegendes Konzert, das für Lilli Marhenke zugleich eine Prüfung im Rahmen ihres Masterabschlusses in „Kinder- und Jugendchorleitung“ war, den sie in diesem Sommer abschließen wird.

Am Ende gingen alle beschwingt nach Hause, all das Vorbereiten und Proben hatte sich gelohnt für dieses großartige Erlebnis.

Beckerath-Orgel generalüberholt

4 Wochen musste die Orgel in Maria Magdalenen schweigen, denn eine Generalüberholung war nötig geworden, nachdem sich Schimmel auf Innenteilen der Orgel gebildet hatte. Dass sich Schimmel an diesen Stellen bildet, ist nicht ungewöhnlich. Ursache ist eine unzureichende Belüftung und Partikel in der Luft, die sich absetzen. Um den Schimmel zu entfernen und eine Grundreinigung der gesamten Orgel durchzuführen, musste die Orgel ganz und gar auseinander genommen werden. Dazu mussten alle ca. 1200 Pfeifen der Orgel einzeln ausgebaut werden, die dann Stück für Stück per Hand gereinigt wurden. Ladenbälge, die  zuständig sind für die gleichmäßige Erzeugung, Regulierung, Verteilung und Modellierung der Luftströme, mussten erneuert werden. 3 Geräte zu Belüftung und 1 Luftfiltergerät wurden zusätzlich eingebaut, um erneuten Schimmelbefall zu verhindern, beziehungsweise zu erschweren. Klanglich gelang eine Verbesserung bei der Fagottpfeife. Zum Schluss musste nicht nur alles wieder zusammengebaut werden, sondern sämtliche Pfeifen mussten neu intoniert und gestimmt werden, um einen reinen Klang sicher zu stellen. Am Schluss hatten die Orgelbauer jede einzelne der 1200 Pfeifen ca. 5 Mal in der Hand. All das ist Handarbeit und erfordert Zeit und Ruhe. Umso größer die Freude, die Orgel nun wieder in den Gottesdiensten erklingen zu hören.

Peter und der Wolf im Gemeindesaal

Am Samstag, den 27. Januar 2018, füllte sich der Gemeindesaal bis auf den letzten Platz und die Vorfreude war groß. Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters und der Schauspieler Michael Prelle als Sprecher hatten sich angekündigt, das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew frei nach Loriot zu erzählen und zu spielen, cofinanziert von der Kirchengemeinde Maria Magdalenen.

Pastor Melsbach begrüßte die Vortragenden und stellte mit reger Beteiligung der Kinder die Instrumente vor. Alle hörten anschließend gespannt der angenehm-sonoren Stimme von Michael Prelle zu und erlebten die spannende Geschichte von Peter (mehrere Instrumente), seiner Ente (Oboe) einem vorwitzigen Vogel (Flöte), der Katze (Klarinette), dem Wolf (Horn), dem Großvater (Fagott) und den Jägern.

Die Instrumente untermalten die Geschichte musikalisch, so dass man die Leichtigkeit des Vogels, die Katze auf ihren sanften Tatzen, die Bedrohlichkeit des Wolfes und die ruhige Art des Großvaters fast greifen konnte. Alle lauschten voller Spannung dem Sprecher und den Instrumenten, bis am Ende der Wolf seine Fänger darum bat, ihn statt in den Zoo zurück in den Wald zu bringen.                                                                                                             
Es war ein musikalischer Hochgenuss, ein wahrhaft außergewöhnliches Erlebnis, das uns die Musiker Manuela Tyllack, Ralph van Daal, Christian Seibold, Pascal Deuber, Fabian Lachenmaier und Sprecher Michael Prelle bescherten. Und wir freuen uns auf weitere Projekte dieser Art!

Der Mitternachtsbus zu Gast beim Erntedankfest

Zum Erntedankgottesdienst am 08. Oktober 2017 war die Kirche erneut voll besetzt. Mit allen darüber nachzudenken, woraus wir leben dürfen und dafür danke zu sagen immer im Blick auch auf diejenigen, denen es nicht so gut geht, ist ein wichtiges und beliebtes Fest im Kirchenjahr. Einige Kinder der Kita zeigten ein Spiel, wie die Pflanzen in der Erde wachsen und gedeihen können und auch in die Predigt sowie der Frage, für wen wir beten können, flossen die Vorstellungen der Kinder ein, die Pastor Melsbach aufnahm und weiterführte.

Das Besondere an dem Erntedankfest in diesem Jahr war, dass der Mitternachtsbus vor Ort war. Schon seit vielen Jahren geht der Erlös der Erntegaben an den Mitternachtsbus. Auf besondere Anfrage einiger Kinder waren zwei ehrenamtliche Mitarbeiter vom Mitternachtsbus mit einem Bus vor Ort. So konnten nach dem Gottesdienst alle hautnah erleben, wie vom Bus aus Obdachlose mit Essen und Trinken versorgt werden. Es war Raum und Zeit für Fragen mit dem Gedanken, wie es ist, auf der Straße zu leben. Im Gottesdienst hatte Hr. Wolfgang Behrens, der jahrelang ehrenamtlich nachts mit dem Bus unterwegs war, die Arbeit des Mitternachtsbusses erläutert und was der Mitternachtsbus alles leistet.

Bei der Kollekte des Gottesdienstes für „Brot für die Welt“ kamen 368,08 € zusammen, beim Erlös der Erntegaben sowie Suppen, Kuchen und Getränke zugunsten des Mitternachtsbusses noch einmal 436,91 €.

Wir danken allen, die dazu beigetragen haben, für ihre Spenden.