Foto: Annika Gandelheid

"Ein lebendiger Adventskalender" - Machen Sie mit!

Liebe Klein Borsteler,

Weihnachten kommt jedes Jahr wieder – plötzlich steht es vor der Tür. In diesem Jahr würden wir gerne mit Ihnen in unserer Gemeinde und unserem Dorf einen Lebendigen Adventskalender gestalten. Mit einem Adventskalender werden die 24 Tage bis Weihnachten gezählt. Lebendig wird er durch Menschen. Dafür brauchen wir Sie! Sie treffen sich draußen vor Fenstern, Türen, Carports oder in Gärten in Klein Borstel und singen oder hören Weihnachtslieder, lernen Weihnachtsbräuche, hören Geschichten, Gebete oder ein Segenswort zur Adventszeit. Meist dauern die Treffen rund 20 bis 30 Minuten.  

Organisiert wird dies von uns mit Ihrer Hilfe und Mitwirkung, indem Sie als einer der Gastgeber Ihr „Fenster“ oder Ihre „Tür“ für einen von 23 Tagen abends um 18:00 Uhr öffnen. Schön wäre es, wenn Sie Ihr Fenster oder Ihre Tür zuvor adventlich oder weihnachtlich mit der von Ihnen gewählten Datumszahl gestalten. Mit dem Eintreffen der Gäste bei der Adresse des „Fensters“ oder der „Tür“ werden die Gäste von Ihnen draußen begrüßt. Dann leiten die Gastgebenden durch eine kleine Feier, deren Inhalte frei gestaltbar sind. Das 24. Türchen öffnet unsere Kirche Maria Magdalenen für uns alle, um mit uns den Heiligen Abend zu feiern.
Die Liste der Fenster und Türen wird in dem Gemeindebrief vor Weihnachten veröffentlicht werden.  Kirsten Forsblad

Haben Sie Lust mitzumachen und ein Fenster oder Türchen zu gestalten? Dann melden Sie sich gerne schon jetzt bei Frau Dr. Forsblad vom Kirchengemeinderat unter kirstenforsblad@hotmail.com oder unter 040 – 513 11 253.

Beckerath-Orgel generalüberholt

4 Wochen musste die Orgel in Maria Magdalenen schweigen, denn eine Generalüberholung war nötig geworden, nachdem sich Schimmel auf Innenteilen der Orgel gebildet hatte. Dass sich Schimmel an diesen Stellen bildet, ist nicht ungewöhnlich. Ursache ist eine unzureichende Belüftung und Partikel in der Luft, die sich absetzen. Um den Schimmel zu entfernen und eine Grundreinigung der gesamten Orgel durchzuführen, musste die Orgel ganz und gar auseinander genommen werden. Dazu mussten alle ca. 1200 Pfeifen der Orgel einzeln ausgebaut werden, die dann Stück für Stück per Hand gereinigt wurden. Ladenbälge, die  zuständig sind für die gleichmäßige Erzeugung, Regulierung, Verteilung und Modellierung der Luftströme, mussten erneuert werden. 3 Geräte zu Belüftung und 1 Luftfiltergerät wurden zusätzlich eingebaut, um erneuten Schimmelbefall zu verhindern, beziehungsweise zu erschweren. Klanglich gelang eine Verbesserung bei der Fagottpfeife. Zum Schluss musste nicht nur alles wieder zusammengebaut werden, sondern sämtliche Pfeifen mussten neu intoniert und gestimmt werden, um einen reinen Klang sicher zu stellen. Am Schluss hatten die Orgelbauer jede einzelne der 1200 Pfeifen ca. 5 Mal in der Hand. All das ist Handarbeit und erfordert Zeit und Ruhe. Umso größer die Freude, die Orgel nun wieder in den Gottesdiensten erklingen zu hören.

Peter und der Wolf im Gemeindesaal

Am Samstag, den 27. Januar 2018, füllte sich der Gemeindesaal bis auf den letzten Platz und die Vorfreude war groß. Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters und der Schauspieler Michael Prelle als Sprecher hatten sich angekündigt, das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew frei nach Loriot zu erzählen und zu spielen, cofinanziert von der Kirchengemeinde Maria Magdalenen.

Pastor Melsbach begrüßte die Vortragenden und stellte mit reger Beteiligung der Kinder die Instrumente vor. Alle hörten anschließend gespannt der angenehm-sonoren Stimme von Michael Prelle zu und erlebten die spannende Geschichte von Peter (mehrere Instrumente), seiner Ente (Oboe) einem vorwitzigen Vogel (Flöte), der Katze (Klarinette), dem Wolf (Horn), dem Großvater (Fagott) und den Jägern.

Die Instrumente untermalten die Geschichte musikalisch, so dass man die Leichtigkeit des Vogels, die Katze auf ihren sanften Tatzen, die Bedrohlichkeit des Wolfes und die ruhige Art des Großvaters fast greifen konnte. Alle lauschten voller Spannung dem Sprecher und den Instrumenten, bis am Ende der Wolf seine Fänger darum bat, ihn statt in den Zoo zurück in den Wald zu bringen.                                                                                                             
Es war ein musikalischer Hochgenuss, ein wahrhaft außergewöhnliches Erlebnis, das uns die Musiker Manuela Tyllack, Ralph van Daal, Christian Seibold, Pascal Deuber, Fabian Lachenmaier und Sprecher Michael Prelle bescherten. Und wir freuen uns auf weitere Projekte dieser Art!

Der Mitternachtsbus zu Gast beim Erntedankfest

Zum Erntedankgottesdienst am 08. Oktober 2017 war die Kirche erneut voll besetzt. Mit allen darüber nachzudenken, woraus wir leben dürfen und dafür danke zu sagen immer im Blick auch auf diejenigen, denen es nicht so gut geht, ist ein wichtiges und beliebtes Fest im Kirchenjahr. Einige Kinder der Kita zeigten ein Spiel, wie die Pflanzen in der Erde wachsen und gedeihen können und auch in die Predigt sowie der Frage, für wen wir beten können, flossen die Vorstellungen der Kinder ein, die Pastor Melsbach aufnahm und weiterführte.

Das Besondere an dem Erntedankfest in diesem Jahr war, dass der Mitternachtsbus vor Ort war. Schon seit vielen Jahren geht der Erlös der Erntegaben an den Mitternachtsbus. Auf besondere Anfrage einiger Kinder waren zwei ehrenamtliche Mitarbeiter vom Mitternachtsbus mit einem Bus vor Ort. So konnten nach dem Gottesdienst alle hautnah erleben, wie vom Bus aus Obdachlose mit Essen und Trinken versorgt werden. Es war Raum und Zeit für Fragen mit dem Gedanken, wie es ist, auf der Straße zu leben. Im Gottesdienst hatte Hr. Wolfgang Behrens, der jahrelang ehrenamtlich nachts mit dem Bus unterwegs war, die Arbeit des Mitternachtsbusses erläutert und was der Mitternachtsbus alles leistet.

Bei der Kollekte des Gottesdienstes für „Brot für die Welt“ kamen 368,08 € zusammen, beim Erlös der Erntegaben sowie Suppen, Kuchen und Getränke zugunsten des Mitternachtsbusses noch einmal 436,91 €.

Wir danken allen, die dazu beigetragen haben, für ihre Spenden.