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Lebendiger Adventskalender 2019

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wollen wir auch dieses Jahr im Advent mit Ihnen gerne in unserem Dorf einen Lebendigen Adventskalender gestalten. 

Mit einem Adventskalender werden die 24 Tage bis Weihnachten gezählt. Lebendig wird dieser durch Menschen.

Wir würden uns daher freuen, wenn sich auch in diesem Jahr wieder Menschen aus Klein Borstel finden, um einen Abend für den Adventskalender zu gestalten und ein „Türchen“ bei sich zu öffnen. 

Täglich um 18:00 Uhr können Besucher dann einen besonderen Ort in Klein Borstel und kleine Feiern an den Türchen erleben. Hierfür schmücken die Gastgeber oft ein Fenster, eine Haustür oder auch ihr Geschäft. Die Besucher kommen dann zu dem jeweiligen Gastgeber und werden von diesem draußen begrüßt.

Dabei sind die Türchen so vielfältig, wie die Orte: Jeden Tag gibt es ein adventliches Programm mit Liedern, Geschichten und Gedichten. Die Gestaltung darf und soll individuell sein. Sie soll aber einen Bezug zur Adventszeit oder zu Weihnachten haben.

Das 24. Türchen öffnet dann unsere Kirche Maria Magdalenen für uns alle, um mit uns den Heiligen Abend zu feiern.

Die Liste der Fenster und Türen wird in dem Gemeindebrief vor Weihnachten veröffentlicht werden.

Haben Sie Lust mitzumachen und ein Fenster oder eine Tür zu gestalten?

Dann melden Sie sich gerne schon jetzt unter kirstenforsblad@hotmail.com oder unter 040 513 11 253.

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Vielfältige Musik in Maria Magdalenen

Die letzten Monate waren gespickt mit vielfältigen Konzerten und Musik im Gottesdienst.

 Im März begann der Reigen mit einem Harfenkonzert von Silke Aichinger, die der Konzertgemeinde ihr Instrument und die Möglichkeiten des Muszierens auf einer Harfe nahebrachte. Da ging es von Klassik bis Jazz, vieles von Silke Aichinger umgeschrieben für die Harfe, da es nur wenig speziell für Harfe komponierte Musikstücke gibt.

Weiter ging es mit sehr experimenteller Musik mit Andrew Levine. Drei Musiker erzeugten ein Klangbild, frei improvisiert, mit sehr ausgefallenen Instrumenten. Mit dem Theremin werden sphärische Klänge erzeugt allein durch Bewegung in einem elektrisch hergestellten Magnetfeld, dazu ein Daxaphon und Flötentöne.

Ein besonderes Highlight war das Konzert mit dem Philharmonischen Bläserquintett, das unterstützt vom Klavier zwei Sextette und als Höhepunkt eine Komposition von Leon Gurvitch uraufführte. Das Publikum war so begeistert, dass der Komponist sich spontan an den Flügel setzte und eigene vom Jazz inspirierte Variationen zu dem schon von Brahms bearbeiteten Thema von Paganini zum Besten gab.  

Im Mai erfreute dann Elena Järisch bei einem Klavierabend die Zuhörerschaft mit sehr einfühlsam vorgetragenen Werken vom Barock bis zum Impressionismus.

Aber auch die Musik im Gottesdienst war sehr bereichernd: Taizé-Gesänge im Gottesdienst zum Gründonnerstag, das „Stabat mater“ von Pergolesi am Karfreitag, und kurz nach Ostern der bewegende ökumenische Gottesdienst mit den beiden Chören aus Frankreich und Maria Magdalenen.

Dazwischen moderne Kirchenlieder bei den Gottesdienstlaboren und Konfirmationen, unterstützt von der sich gerade konstituierenden Band.

Hinreißend auch wieder der Kinderchor „Stimmbändchen“ am Ostersonntag, der fröhliche Auferstehungsstimmung verbreitete.

Auch in den kommenden Wochen wird es wieder gute musikalische Angebote in der Gemeinde und unserer Region Mittleres Alstertal geben.

Beachten Sie bitte die entsprechenden Hinweise.  

Nach den Sommerferien startet dann der Gospelchor Living Motion in Maria Magdalenen seine Probenarbeit, der Gemeinde bestens bekannt durch die Gospelmessen vor dem Martinsmarkt. 
 

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Schutzkonzept in Maria Magdalenen

Unsere Kirchengemeinde arbeitet an einem Schutzkonzept, denn bei uns soll es keinen Raum für Missbrauch in jeglicher Form geben.

Ein kleines Team bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Kirchengemeinderats, Jugendreferentin Almut Kieffer und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat sich Ende letzten Jahres bereits an zwei Abenden mit Psychologen, Therapeuten und Pädagogen der Organisation Wendepunkt e.V. getroffen. Die Angestellten von Wendepunkt e.V. sind Experten auf diesem Gebiet und darauf spezialisiert, Kirchengemeinden oder auch Vereine bei der Erarbeitung eines Schutzkonzeptes zu begleiten und zu beraten. Sie werden uns auch in Zukunft weiter unterstützen und auf unserem Weg zum Schutzkonzept anleiten.

Um solch ein Konzept zu erstellen, sind viele Schritte und Überlegungen nötig, die wir mit Dir und Ihnen gemeinsam angehen möchten.

Deshalb laden wir alle Interessierten, Konfis, Jugendliche, Eltern, Mitarbeitende, Senioren und alle anderen Interessierten am Montag, dem 18. März 2019 um 18:30 Uhr zu einer Info-Veranstaltung in unseren Gemeindesaal ein. Dipl. Pädagogin Hanne Traulsen von Wendepunkt e.V. wird ebenfalls dort sein und uns alle noch viel genauer als dieser kurze Text in das Thema einführen.

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen und Deine und Ihre Mitarbeit, damit unser Schutzkonzept eine sichere Sache wird.

 

 

Foto: Regine Währer

Neujahrsempfang 2019

Viele, viele waren der Einladung gefolgt und der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Pastor Melsbach, nach seiner dreimonatigen Auszeit zurück in Maria Magdalenen, führte durch einen geselligen Abend mit Berichten aus der Gemeindearbeit und aus der Region, mit Vorhaben und Plänen des Kirchengemeinderates und ganz viel geselligem Austausch mit den Vertretern der Institutionen in Klein Borsteln und all den Menschen, die im Gemeindesaal zusammen gekommen waren. Damit der Abend gesellig blieb und nicht zu wortlastig wurde, sorgte Christoph Seibold mit einem Kollegen für musikalische Darbietungen; für Stärkung sorgte eine Suppe von Vivere.

Es tut sich viel in Maria Magdalenen. Neue Projekte werden angeschoben wie das Gottesdienstlabor und die Erarbeitung eines Präventionskonzeptes. Die Jugendarbeit in Maria Magdalenen und in der Region läuft erfolgreich und so geht es im Juli zum 2. Mal zum Konficamp nach Fehmarn. Claudia Jürß, neu in den Kirchengemeinderat gewählt, konnte viel Gutes berichten vom Martinsmarkt; der Turmchor Maria Magdalenen freut sich auf einen Gegenbesuch eines Chores aus Frankreich.

Der kirchlichen Landschaft stehen große Veränderungen bevor, insbesondere durch einen zu erwartenden Pastorenmangel. Das wird eine Herausforderung für alle. Umso wichtiger werden der Förderverein, die Vermietung des Gemeindehauses und die Stiftung, damit Maria Magdalenen weiter vor Ort für die Menschen in Klein Borstel da sein kann. All den Unterstützern und Spendern sei an dieser Stelle ein großer Dank ausgesprochen.

Foto: Annika Gandelheid

"Ein lebendiger Adventskalender" Treffpunkte am Abend

War das ein Erfolg!

Fast an jedem Abend in der Adventszeit öffneten sich irgendwo in Klein Borstel die Türen und eröffneten ein lebendiges Adventstürchen.

Da wurde gesungen, es wurden weihnachtsliche Geschichten vorgelesen, mal lustig, mal besinnlich, oft gab es im Anschluss Punsch und Tee und Zeit zum Klönen und Verweilen.

Klein Borsteler fanden sich zusammen an den verschiedensten Orten, oft mit Kindern, und stimmten sich ein auf Weihnachten.

Das Besondere war wohl auch, dass man auf Menschen traf, die man bisher noch nicht so gut kannte.

So entstand eine Adventskalendergemeinschaft, ungezwungen und offen sich bereichern zu lassen.

Fr. Dr, Forsblad hatte alles hervorragend vorbereiten mit Bechern für Punsch und Tee, Liedzetteln etc.

Vielen Dank Dr. Kirsten Forsblad! Es war eine große Bereicherung für viele und wir freuen uns schon jetzte auf die Adventszeit im Jahr 2019.

 

 

 

 

Foto: Regine Währer
Foto: Regine Währer
Foto: Regine Währer

Beckerath-Orgel generalüberholt

4 Wochen musste die Orgel in Maria Magdalenen schweigen, denn eine Generalüberholung war nötig geworden, nachdem sich Schimmel auf Innenteilen der Orgel gebildet hatte. Dass sich Schimmel an diesen Stellen bildet, ist nicht ungewöhnlich. Ursache ist eine unzureichende Belüftung und Partikel in der Luft, die sich absetzen. Um den Schimmel zu entfernen und eine Grundreinigung der gesamten Orgel durchzuführen, musste die Orgel ganz und gar auseinander genommen werden. Dazu mussten alle ca. 1200 Pfeifen der Orgel einzeln ausgebaut werden, die dann Stück für Stück per Hand gereinigt wurden. Ladenbälge, die  zuständig sind für die gleichmäßige Erzeugung, Regulierung, Verteilung und Modellierung der Luftströme, mussten erneuert werden. 3 Geräte zu Belüftung und 1 Luftfiltergerät wurden zusätzlich eingebaut, um erneuten Schimmelbefall zu verhindern, beziehungsweise zu erschweren. Klanglich gelang eine Verbesserung bei der Fagottpfeife. Zum Schluss musste nicht nur alles wieder zusammengebaut werden, sondern sämtliche Pfeifen mussten neu intoniert und gestimmt werden, um einen reinen Klang sicher zu stellen. Am Schluss hatten die Orgelbauer jede einzelne der 1200 Pfeifen ca. 5 Mal in der Hand. All das ist Handarbeit und erfordert Zeit und Ruhe. Umso größer die Freude, die Orgel nun wieder in den Gottesdiensten erklingen zu hören.