Die Mitglieder des neuen Kirchengemeinderates von links nach rechts:

Jürn Dittrich, Heiko Witt, Pastor Dr. Detlef Melsbach, Hartmut Wah, Christiane von Knorre,

Dr. Katharina Menken, Regine Währer, Insa Dralle, Vincent Menken, Dr. Christoph Seibert,

es fehlt: Andreas Behem

Liebe Gemeinde, der neue KGR ist nun seit Januar im Amt - Zeit für eine „100-Tage-Bilanz“:

Wir haben uns untereinander als gutes KGR-Team, das Zusammenleben in der Gemeinde und die vielen und vielfältigen Aufgaben kennengelernt. Wir haben zusammen mit vielen anderen Ehrenamtlern die ersten Projekte angestoßen, wir haben auch die ersten Konflikte erlebt.

Insgesamt war und ist es sicher keine leichte Zeit, in der sich unsere Gemeinde befindet. Schon im letzten Gemeindebrief ist die Einstufung Maria Magdalenens als „nicht förderungswürdig“ thematisiert worden. Hinzu kam der Trennungsprozess von Frau Dralle. Diese Aufgabe stellt uns sicher alle vor Herausforderungen und hat auch Unruhe in die Gemeinde gebracht. Es gab Fragen und Kritik, insbesondere zur Kommunikation des KGR. Wir als KGR bedauern diese Entwicklung sehr. Es tut es uns leid, dass einzelne Gemeindemitglieder die Situation als schwierig empfinden. Dem KGR fällt dieser Trennungsschritt nicht leicht. Dennoch ist er das Ergebnis einer sorgfältigen Abwägung, unter Berücksichtigung verschiedenster - auch interner - Aspekte, in dem es für uns letztlich keine andere Möglichkeit als eine Trennung geben konnte.Die Kirchenmusik liegt uns weiterhin sehr am Herzen, genauso, wie jedes Gemeindemitglied und ein guter, vertrauensvoller Rückhalt in der Gemeinde.

Was gibt es Positives zu berichten? Wir arbeiten zusammen mit unseren Freunden aus der Region an einer zukunftsfähigen Kirche, die weiterhin vor Ort bestehen und lebendig bleibt. Wir haben den Kinder- und Jugendschwerpunkt Maria Magdalenens in der Region erarbeitet und durch die Einstellung einer Jugend-Diakonin in Vollzeit in unserer Gemeinde zum 01.09.2017 fest besiegelt. 

Auch die zukunftsfähige Nutzung der gemeindlichen Gebäude ist auf einem guten Weg: Der rückwärtige Garten des Pastorats wird zukünftig durch die Evangelische Kita genutzt. Der Bauvorbescheid für einen Anbau ist bereits eingereicht. Zum Pastorat selbst hat es diverse Gespräche mit Interessierten - wie etwa Klein Borstel hilft - und dem Bauamt als einem wichtigen Ansprechpartner gegeben. Wir werden an dieser Stelle weiter berichten.

Es liegen noch viele schöne, aber auch herausfordernde Aufgaben vor uns. Seien Sie - wie wir als KGR - zuversichtlich und schenken Sie uns weiterhin Ihr Vertrauen. Das Einzige, was uns am Herzen liegt, ist - war und bleibt - die Gemeinde.

Ihr Kirchengemeinderat