22.04.2026

Frie Bräsen bleibt Propst in Altona-Blankenese

Bischöfin Fehrs und Propst Frie Bräsen

Kirchenkreissynode wählt Frie Bräsen für zweite Amtszeit

Die Synode des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein hat Propst Frie Bräsen (61) am Mittwochabend für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Die Synodalen folgten dem Vorschlag des Kirchenkreisrats und sprachen ihm mit 62 von 77 Stimmen ihr Vertrauen aus. Bräsen leitet die Propstei Altona-Blankenese mit ihren 20 Kirchengemeinden seit 2016.

„Mit großer Energie, Glaubwürdigkeit und geistlicher Ausstrahlungskraft Vieles bewegt"

„Nach zehnjähriger Amtszeit hatte der Kirchenkreisrat eindeutig dafür votiert, Frie Bräsen für eine Wiederwahl zum Propst in der Propstei Altona-Blankenese vorzuschlagen – ein deutliches Votum, das die hohe Anerkennung seiner Arbeit in den vergangenen zehn Jahren mit ihren vielen Facetten und Themen zum Ausdruck bringt“, sagte Bischöfin Kirsten Fehrs nach erfolgter Wiederwahl.

„Frie Bräsen hat mit großer Energie, Glaubwürdigkeit und geistlicher Ausstrahlungskraft Vieles im Kirchenkreis bewegt und zugleich zusammengehalten. Aus biblischer Tradition und seinem Glauben heraus hat er sich stets mit großer Klarheit für eine diakonische Kirche in der Stadt positioniert. Er ist ein menschlich zugewandter Theologe, der Kurs hält, auch bei steifer Brise von vorn.“

So spreche er Klartext für Menschenrecht und gegen Rechtsextremismus und für eine Kirche, die in der Gesellschaft präsent bleibt. „Ihm ist es ein Herzensanliegen zu zeigen, dass sich Kirche in Gemeinschaft ereignet, mit ihren Ehren- und Hauptamtlichen, mit Pastorinnen und Pastoren, mit Diakonie und Seelsorge. Ich freue mich sehr, dass die Kirchenkreissynode dem Vorschlag zur Wiederwahl gefolgt ist und dass Frie Bräsen das pröpstliche Team des Kirchenkreises weiterhin bereichern wird.“
 

Präses Kraushaar freut sich auf weitere Zusammenarbeit

Auch Oliver Kraushaar, Präses der Kirchenkreissynode, gratulierte dem wiedergewählten Propst im Anschluss an die Wahl: „Dass Propst Frie Bräsen heute mit einer so deutlichen Mehrheit in seinem Amt bestätigt wurde, ist ein starkes Signal unserer Synode und ein großartiger Vertrauensbeweis. Die Synodalen würdigen damit seine herausragende Arbeit in den vergangenen zehn Jahren. Ich gratuliere ihm herzlich zur Wahl und freue mich außerordentlich darauf, auch in den kommenden Jahren gemeinsam mit Propst Bräsen und dem gesamten Pröpstlichen Team den Kirchenkreis vertrauensvoll und mutig weiterzugestalten.“

Bräsen dankt Synode für Vertrauen

Propst Frie Bräsen selbst dankte der Synode für das Vertrauen: „Ich danke der Synode von Herzen für das Vertrauen, das sie mir heute Abend ausgesprochen hat. In den vergangenen zehn Jahren habe ich erlebt, wie viel Kraft, Ideenreichtum und Glaubensmut in unseren Gemeinden, in den Einrichtungen und den vielen Arbeitsbereichen unseres Kirchenkreises steckt. Diese Kraft möchte ich in meiner zweiten Amtszeit weiter befördern – gerade dort, wo wir uns als Kirche verändern müssen.“

„Propst zu sein heißt für mich, Menschen zuzuhören, Räume für den Glauben offenzuhalten und Verantwortung für das Ganze zu tragen. Diesen Dienst möchte ich auch in den kommenden Jahren mit Freude und mit Gottvertrauen tun“, so Bräsen weiter.

Regulär umfasst die Amtszeit zehn Jahre – sie wird mit dem Ruhestand von Propst Bräsen enden.

Zur Person

Frie Bräsen, verheiratet und Vater von vier Kindern, absolvierte sein Theologiestudium in Hamburg und sein Vikariat in Flensburg, nachdem er in Tansania und Lübeck aufgewachsen war. Seine berufliche Laufbahn führte ihn zunächst ins Nordelbische Jugendwerk (1997–2002), dann als Pastor nach St. Johannis-Harvestehude und zur Evangelischen Studierendengemeinde Hamburg. Nach Tätigkeiten in der Hauptkirche St. Katharinen und der Flussschifferkirche war er seit 2005 Pastor an St. Gertrud in Hamburg-Uhlenhorst.

Zum Propst der Propstei Altona-Blankenese mit ihren 20 Kirchengemeinden war Bräsen im Januar 2016 gewählt worden. Bräsen verantwortet im Kirchenkreis u. a. die Verwaltung, den Bereich Personal, bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN sowie die Stabsstelle Organisationsentwicklung.

Weitere Propstwahl im September

Nach dem Abschied von Propst Thomas Drope wird derzeit die Neubesetzung vorbereitet. Die Stelle ist zum 1. April ausgeschrieben worden, anschließend folgen Gespräche und Beratungen mit der Bischöfin und dem Wahlausschuss.

Wenn der Zeitplan aufgeht, werden bereits vor der Sommerpause die Kandidat*innen feststehen. Nach der Sommerpause beginnt dann das eigentliche Wahlverfahren mit Vorstellungsgottesdiensten und Vorträgen.

Die Wahl der neuen pröpstlichen Person, deren Predigtstätte Pinneberg sein wird, ist für Mitte September vorgesehen. Bis dahin übernehmen Pröpstin Anja Botta und Propst Frie Bräsen die Aufgaben von Thomas Drope.

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