Vielfalt & Engagement

Die Evangelische Kirche Hamburg beim CSD

Eine Pride-Flagge weht auf dem CSD in Hamburg

Fürchte dich nicht. L(i)ebe frei und sichtbar

Jedes Jahr im August zieht der Christopher Street Day durch Hamburg. Die Evangelische Kirche Hamburg ist dabei – mit einem Truck, mit Haltung und mit einem klaren Zeichen: Alle Menschen sind gemeint, wenn wir von Gottes Liebe sprechen. 

Der CSD ist mehr als ein Fest: Er ist Erinnerung, Forderung und Feier zugleich: Erinnerung an den Stonewall-Aufstand vom 28. Juni 1969, als queere Menschen in New York erstmals lautstark für ihre Rechte eintraten. Forderung, weil Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt gegen LGBTIQ+-Menschen bis heute Realität sind – auch in Hamburg. Und Feier, weil Vielfalt etwas ist, das das Leben bereichert. 

Jedes Jahr kommen rund 250.000 Menschen zur Demo durch die Hamburger Innenstadt, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Die Evangelische Kirche ist seit 2023 offiziell mit einem eigenen Truck Teil dieser Parade – weil Schweigen keine Option ist.

Was ist der CSD – und warum ist Kirche dabei?

Ein Schild wird hochgehalten auf dem CSD in Hamburg

Der Christopher Street Day erinnert daran, dass gleiche Rechte für alle Menschen keine Selbstverständlichkeit sind, sondern erkämpft wurden und weiter verteidigt werden müssen. Dass queere Menschen in Würde leben, lieben und glauben können – dafür setzt sich die Evangelische Kirche Hamburg ein. Denn Kirche erhebt das Wort, wenn es um Menschenwürde geht.  

Das Motto des CSD Hamburg 2026 lautet: „Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst." Ein Motto, das zur Kirche passt: Glaube bedeutet Haltung – und Haltung braucht Sichtbarkeit. Deswegen sagen wir als Kirche: „Fürchte dich nicht. L(i)ebe frei und sichtbar“ – der Claim auf unserem Truck. 

Mit dem Truck dabei: Kirche auf der Straße

Denn auch 2026 ist die Evangelische Kirche Hamburg mit einem eigenen Truck bei der CSD-Demo am 1. August in der Hamburger Innenstadt vertreten. Hier begegnen sich Menschen aus Gemeinden, kirchlichen Einrichtungen und dem Ehrenamt – sichtbar und laut für Vielfalt, Selbstbestimmung und gegen jede Form von Diskriminierung.

Sie möchten mehr erfahren, mitfahren oder sich engagieren? 

Lukas Brinkmann steht Ihnen zur Verfügung. 

E-Mail:
lukas.brinkmann@zukunftsprozess.nordkirche.de

Telefon:  
+49 151 62672544 

Rund um den CSD: Kirchliche Angebote in der Pride Week

Auf dem CSD in Hamburg weht die Flagge der Evangelischen Kirche

Die Pride Week (25. Juli – 2. August) ist mehr als die Demo am 1. August. Die Evangelische Kirche Hamburg ist in dieser Woche an mehreren Orten präsent – mit Gottesdiensten, Segensangeboten und Begegnung. 

Am Sonntag, 26. Juli um 18 Uhr findet in der Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde ein Gottesdienst statt. In Anlehnung an den diesjährigen Claim von Hamburg Pride wird es um das Thema Haltung gehen.

Am Freitag, 31. Juli, veranstaltet die Hauptkirche St. Nikolai ein Pride-Konzert zum CSD im Rahmen des Orgelsommers. Beginn ist um 17 Uhr, es werden Werke gespielt von unter anderem Leonard Bernstein, Giacomo Puccini und Frédéric Chopin.

Am Sonntag, 2. August, um 11 Uhr lädt die St. Pauli Kirche zum CSD-Gottesdienst „Der Angst die Macht nehmen" ein – gemeinsam mit Pastor Sieghard Wilm, dem Team von positiv leben&lieben und der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, mit anschließendem Kiezfrühstück.

Auf dem CSD-Straßenfest (31. Juli – 2. August) ist außerdem das Team von st.moment unterwegs: mit Segen aus dem Kaugummi-Automaten, Gesprächen und – wer möchte – einer evangelischen Trauung.

Alle kirchlichen Veranstaltungen rund um den CSD finden Sie auf  nordkirche.de.

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