Details zur Veranstaltung
Die Bauzaunausstellung möchte das Gespräch über koloniale Verflechtungen und deren Fortwirken bis heute in Harburg anregen. Sie stellt die Fragen: Was hat Kolonialismus mit Harburg zu tun? Und welche Auswirkungen hat das bis heute auf den Bezirk? Eine Reihe von Texttafeln informiert über den industriellen Aufschwung Harburgs durch koloniale Rohstoffe. Das Beispiel Palmöl verdeutlicht, wie viele unterschiedliche Dimensionen die koloniale Geschichte Harburgs hat. Wir erfahren, wie Harburg durch seine kolonialen Verflechtungen baulich, wirtschaftlich, gesellschaftlich, kulturell und politisch geprägt wurde. Und wir lernen einige Folgen des Kolonialismus kennen, die bis heute – global und hier vor Ort – nachwirken.
Die Ausstellung ist aus der Zusammenarbeit von Globales Lernen Harburg, Tàimakoo e.V. – Verein zur Völkerverständigung sowie ehrenamtlich Engagierten entstanden. Unterstützt wird das Projekt durch das Bezirksamt Harburg.
Interessierte an der Ausstellung oder unserem gemeinsamen Projekt "Harburg dekolonisieren" (Arbeitstitel) können uns gerne kontaktieren über info@globales-lernen-harburg.de.
Wir freuen uns über eine Weiterverbreitung der Ankündigung sowie über Rückmeldungen und Anregungen zur Ausstellung!
Ausgangspunkt der Ausstellung ist der im August dieses Jahres veröffentlichte Abschlussbericht „Koloniales Harburg“ von Annika Bärwald und Dr. Yves Schmitz. Dieser fasst die Ergebnisse einer sechsmonatigen Archivarbeit zusammen, die die Stiftung Historische Museen Hamburg und das Bezirksamt Harburg in Auftrag gegeben hatten.
Dank gilt der Stiftung Historische Museen Hamburg, dem Archäologischen Museum Hamburg / Stadtmuseum Harburg, der Manchester City Gallery sowie der Geschichtswerkstatt Harburg e.V und dem Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG).