Ev.-luth. Epiphaniengemeinde Hamburg Cover des Gemeindebriefs 79 - Copyright: Ev.-luth. Epiphaniengemeinde Hamburg – mare grafikdesign

Willkommen auf der Seite der Epiphaniengemeinde

Lesen Sie hier unseren aktuellen Gemeindebrief und den Termineinhefter für die Monate Dezember 2023, Januar und Februar 2024.


Das geistliche Wort zum Advent – in die Bibel geschaut!

„Und der Engel sprach zu Maria: Fürchte dich nicht, Maria. Du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben.“

(Aus dem Lukasevangelium, 1, 30f.)

Diese Verse aus dem Lukasevangelium zeigen mir zweierlei: Fürchte dich nicht! Und: Habe Mut!

Die Adventszeit ist eine Zeit der Erwartung und des Wartens. Vielleicht habe ich manchmal zu hohe Erwartungen – das Weihnachtsfest soll schließlich das schönste und perfekteste Fest im Jahr für mich werden!?

Ich brauche auch Mut! Und ich brauche jemanden, der mir sagt: Fürchte dich nicht! Geh in den Advent hinein, geh deinen eigenen Weg, und mach dich innerlich bereit. Auch in dir möchte etwas wachsen und sich ausbreiten.

Ich brauche keinen Stress in der Adventszeit. Und ich möchte keine Erwartungen erfüllen. Auch in mir möchte etwas wachsen und sich ausbreiten. Ich warte ab. Ich öffne mich im Advent, mache mein Herz weit und öffne meine Herzenstür.

Vielleicht spüre ich in der Adventszeit einmal mehr in mich hinein: Wie begegne ich dem Wunder der Geburt Christi? Was ist mir wichtig? Wovor habe ich Angst? Was macht mich zuversichtlich? Ich darf diese Warte-Zeit, dieses Erwarten, auf meine eigene Art und Weise gestalten:

Fürchte dich nicht! Habe Mut!

„Wie soll ich dich empfangen und wie begegn ich dir, o aller Welt Verlangen, o meiner Seelen Zier?“ (Paul Gerhard, aus dem Lied Nr. 11 im Evangelischen Gesangbuch)

Ihre/Eure Prädikantin Eva Böhm


Immer informiert: Gleich Newsletter bestellen

Viele Menschen nutzen den Gemeindebrief, der neben dem Schaukasten vor der Kirche hängt, um sich über die Epiphaniengemeinde zu informieren und um sich zu Gottesdiensten und Veranstaltungen einladen zu lassen. Wenn Sie uns Ihre E-mail-Adresse mitteilen, dann können wir Ihnen auch gern regelmäßig einen elektronischen Newsletter mit allen Informationen und Terminen zusenden. Selbstverständlich können Sie den Newsletter jederzeit auch wieder abbestellen – aber so sind Sie ganz aktuell über alles Wissenswerte informiert. Wenn wir Sie in den Verteiler für den alle drei Monate erscheinenden Newsletter aufnehmen sollen, senden Sie einfach eine E-Mail an kirche@epiphaniengemeinde.de


Der Kirchengemeinderat berichtet

Wir beraten im KGR zur Zeit ein Präventionskonzept. Damit soll das Bewusstsein, die Aufmerksamkeit bei der Arbeit mit Schutzbefohlenen in der Kirchengemeinde erhöht werden. Es geht dabei um Menschen jeder Altersgruppe, und es geht um alle Arten von möglicher Übergriffigkeit oder gar Missbrauch. Solche Konzepte werden in vielen Gemeinden erstellt oder sind bereits fertig. Es gibt keinen konkreten Anlass, warum wir das gerade jetzt oder besonders in der Epiphaniengemeinde brauchen. Aber: unsere Achtsamkeit wird geschärft, und wir entwickeln Handlungsschemata, nach denen wir in Zukunft handeln werden. Der Klimawandel ist ein weiteres Thema, welches uns in der Gemeinde mit unseren Gebäuden betrifft. Wie erreichen wir, dass wir weniger Energie verbrauchen? Wie verändern wir unsere Gewohnheiten, wie ändern wir unsere Gebäude, um noch sparsamer mit Energie umzugehen?

Ein großes Thema ist die Gemeindeentwicklung: Wie wird die Epiphaniengemeinde ihr Profil und ihre Identität weiter entwickeln? Darüber haben wir intensiv auf der Gemeindeversammlung am 7. November nachgedacht und uns ausgetauscht. Die Zahl der Gemeindeglieder geht zurück. Die Zahl der Pastorinnen wird nicht mehr. Aktuell scheint es sehr wahrscheinlich, dass ab August 2026 die Stelle von Pastor Wandtke-Grohmann nicht wieder neu besetzt werden wird. Wie arbeitet eine Gemeinde, unsere Epiphaniengemeinde, wenn sie keinen „persönlichen“ Pastor mehr hat? Pastor*innen aus der Region werden dann mit uns Gottesdienste feiern, taufen, konfirmieren, trauen und beerdigen. Und ihre theologische Professionalität einbringen. Die Epiphaniengemeinde ist und bleibt ein Ort der Gastfreundschaft und Begegnung – unter unserem Epiphanien-Kirchenfenster, das erzählt, wie das Alltägliche verwandelt wird, wenn es in das Licht von Ostern gerät. Modenschau und Flohmarkt, Konzerte und Lesungen – alles, was wir mögen und gerne mit anderen teilen, ist verbunden mit der Auferstehungs-Botschaft, aus der wir als Kirchengemeinde leben.

Wir haben ein ganzes Team von Menschen, die Gesichter der Epiphaniengemeinde sind und einstehen für diese Gemeinde. Diese sind alle geistliche Menschen: Sie sind Alltagsseelsorgerinnen, sie können singen und beten, segnen und die Bibel auslegen. Vieles, was man nur bei einer Pfarrperson erwartet hat, können auch andere. Und wir werden damit auf vielfältige Weise erkennbar – als Kirchengemeinde.Wir laden weiter Menschen ein, die hier ihre Gaben, Zeit, Kraft, Geld und Leidenschaft einbringen wollen in Verbundenheit mit anderen. Die teilhaben wollen an der Epiphanien-Botschaft: Daran, dass wir selber durchscheinend werden für die verwandelnde Kraft von Gottes Geist. Mitten im Alltag.

Broder Jürgensen (für den Kirchengemeinderat) und Andreas Wandtke-Grohmann (Pastor)


Neu bei uns: Vikarin Anna Albers

„Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! Denn ich, der HERR, dein Gott, stehe dir bei, wohin du auch gehst.“ (Jos 1,9)

Diese Worte spricht Gott. Er spricht sie zu Josua. Und diese Worte zu hören hat Josua dringend nötig. Gerade noch war er nur ein Helfer von Mose. Doch nun ist Mose tot, und Josua trauert nicht nur um einen langjährigen Gefährten, sondern muss gleichzeitig ein ganzes Volk anführen. Auf in das neue, das lange versprochene Land! Kein Wunder, dass er Angst hat. Kein Wunder, dass er den Zuspruch Gottes braucht.

Situationen, in denen Zuspruch guttut, gibt es viele. Und gerade, wenn wir etwas Neues wagen, ist es schön, wenn jemand sagt: „Ich stehe dir bei, wohin du auch gehst“. Mich berührt dieser biblische Vers momentan sehr. Denn: Ich bin die Neue!

Mein Name ist Anna Albers.

Ursprünglich stamme ich aus Celle in Niedersachsen, aber seit über zehn Jahren ist Hamburg mein Zuhause. Hier habe ich – mit einem kurzen Abstecher nach Rom – evangelische Theologie studiert. Ich wohne mit meinem Mann und meiner Tochter im Hamburger Osten, genieße die Vielfalt an Menschen und Möglichkeiten. Und in der Jarrestadt beginnt für mich nun ein neuer Lebensabschnitt: Seit 1. Oktober 2023 bin ich die neue Vikarin in der Epiphaniengemeinde – zunächst mit einem Schwerpunkt in der Goldbek-Schule, ab März dann „mit voller Kraft“ in der Gemeinde. Pastor Wandtke-Grohmann wird mich als Anleiter in dieser letzten Phase meines langen Weges zur Pastorin begleiten.

Ich freue mich auf zwei Jahre, in denen ich mich ausprobieren und lernen darf. Zwei Jahre voller Herausforderungen und Neuem, das es zu meistern gilt. Und ganz besonders freue ich mich auf Sie, die Menschen in der Epiphaniengemeinde!


Offene Kirche

Unsere Kirche ist zu den Gottesdienstzeiten geöffnet. Und außerdem:

Zu den Büro-Öffnungszeiten
Dienstag 10.30–12 Uhr (netzwerk nachbarschaft)
Mittwoch 12–13 Uhr
Donnerstag von 10–12 Uhr

Dienstags um 12 Uhr
Mittagsandacht in der Kirche

Am 1. und 3. Mittwoch im Monat um 14.30 Uhr 
An-Gedacht in der Kirche

Zur Andacht am letzten Freitag im Monat
von 15–17 Uhr mit Pastor Andreas Wandtke-Grohmann


Anleitung: Seelsorge im Alltag

Es gibt Expert*innen in Seelsorge. Und es gibt die alltägliche Seelsorge, wo man zuhört und mitfühlt. Wenn da nicht die Sorge wäre: „Ich weiß ja gar nicht, was ich dann sagen soll…“ Bei der Seelsorge im Alltag geht es nicht um Beratung und Hilfe – es geht darum, für einen anderen Menschen so etwas wie das Ohr Gottes zu sein. Denn in der Seelsorge sind wir zu dritt: eine sprechende Person, eine hörende Person – und Gott, der uns miteinander hält. Das macht es möglich, in der Verunsicherung zu bleiben, ohne nach schnellen Lösungen Ausschau zu halten. Wir laden ein, das zu üben, und treffen uns dafür jeweils Mittwoch, 24. Januar, 31. Januar und 7. Februar, von 19–21 Uhr im Gemeindesaal unter der Leitung von Pastor Andreas Wandtke-Grohmann. Außerdem schauen wir uns am Samstag, 17. Februar, von 16–18 Uhr im Gemeindesaal Situationen an, die besonders schwierig oder belastend sind – mit Aufstellungen, um tiefer zu verstehen und die Richtung zu finden, aus der eine Lösung kommen könnte. Wenn Sie interessiert sind, wenden Sie sich an Pastor Andreas Wandtke-Grohmann unter Telefon 040-270 83 08 oder E-Mail wandtke-grohmann@epiphaniengemeinde.de


Heiliges Treibgut – Blog der Kirchenkreis Pastor*Innen

https://heiligestreibgut.wordpress.com/


Unsere Kirche

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Epiphanien-Kirche

Öffnungszeiten:

freitags von 15:00 bis 17:00 Uhr

Offene Kirche
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