Willkommen auf der Seite der Epiphaniengemeinde

Lesen Sie hier unseren aktuellen Gemeindebrief und den Termineinhefter für die Monate Dezember 2019, Januar und Februar 2020.


Ausstellung „Widerstand und Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus – Biographien aus Winterhude“

Euthanasie, Homosexuellen-Verfolgung, Bekämpfung der Swing-Jugend, anti-jüdische Maßnahmen, politische Verfolgung (20. Juli, KPD, SPD, Weiße Rose)

Organisiert von der Epiphaniengemeinde und der AnwohnerInnen-Initiative-Jarrestadt, findet im Februar in der Kirche eine besondere Ausstellung statt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zum Gemeindeleben.


Pastorin Friederike Heinecke

Hilfe!

Ein Schrei.
„Hilfe! – Atemholen – Ich bin verzweifelt!“
Ganz laut. Alle hören es.
Atemholen, Ausatmen. Ich fühle … was …?

Und jetzt die Geschichte:

Ein schwerkrankes Kind wird von seinem Vater zu Jesus gebracht. Jesus ist zunächst unwillig, erbarmt sich dann und heilt das Kind. Gefragt, woher er die Kraft habe, antwortet Jesus: Dieser böse Geist könne nur durch das Gebet überwunden werden.
Ein Schrei der Verzweiflung – Erbarmen – Gebet.
„Böser Geist“.

Die Menschen damals wussten nichts von der Erkrankung, die man heute Epilepsie nennt. Ihr eigenes Entsetzen, ihren Schrecken und ihre Abwehr gegen das, was sie bei einem Anfall zu sehen bekamen, erklärten sie sich mit „bösem Geist“. Dann war das schlechte Gefühl nicht mehr drinnen in einem selbst sondern draußen. Jesus dürfte auch eine so ähnliche Abwehr gehabt haben, als er unwillig wurde. Doch dann die Wende: Erbarmen, Wohlwollen, liebevolle Güte. Der Abwehrstrom wird umgeleitet durch Mitgefühl: Wie schrecklich mag es dem gehen, der da so schreit? Und eine klare Ausrichtung: ich gebe dir von meiner Fähigkeit zu lieben, egal, wer du bist. Ich verströme mich.

Auf wie viel Verzweiflung, auf wie viel Nicht-Mehr-Glauben-Wollen treffen wir tagein tagaus? Bei anderen sehen wir es leichter. In uns selbst ist es auch. Stop! Umkehren der Blickrichtung. Mitfühlen ohne im Gefühlten zu versinken. Liebe verströmen so viel es geht. Liebe ist der Schatz in uns, der größer wird, wenn wir ihn verteilen.

Der Schrei des Vaters im Markus-Evangelium 9,24 ist die Jahreslosung für 2020.Der Schrei der Kinder und Jugendlichen „Fridays for Future“ heißt: Wir wollen leben! Dafür brauchen wir eine große Anstrengung aller Generationen, das WIR.

In Liebe, in Verbundenheit, in Solidarität. In Dankbarkeit für alles, was da ist.

Auf ein gesegnetes Jahr 2020!
Ihre Pastorin Friederike Heinecke


Unsere Kirche

Epiphanien-Kirche

Öffnungszeiten:

freitags von 15:00 bis 17:00 Uhr

Offene Kirche

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