„Einsamkeit ist in unserer Gesellschaft stigmatisiert“, sagt Pastorin Frauke Rörden. Sie ist Teil des Seelsorge-Teams im Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift, begleitet jeden Tag Menschen in Krisen: belastende Diagnosen, schwere Erkrankungen und Gefühle wie Unsicherheit, Schuld und Trauer sind ihr Alltag.
Trotzdem – oder gerade deswegen – ist ihr wichtig zu betonen, dass ein Krankenhaus kein trauriger oder einsamer Ort ist. Mindestens nicht nur und nicht ihr Krankenhaus. „Menschen, die hier landen, haben viele Anknüpfungspunkte. Zum Beispiel unsere Grünen Damen, die zweimal die Woche von Zimmer zu Zimmer gehen und Gespräche anbieten. Die haben immer ein Lächeln für die Patient*innen.“
Grüne Damen (und Herren) sind Ehrenamtliche, die in der Evangelischen Kranken- und Alten-Hilfe e.V. (eKH) engagiert sind.