26.03.2026
Frieden suchen in unruhigen Zeiten

„Welt in Unordnung“: Was gerechter Friede heute heißt

Die Hauptkirche St. Petri in Hamburg

Was gerechter Friede heute heißt

Die neue Ausgabe von „Himmel & Elbe“ im Hamburger Abendblatt nimmt das Thema Frieden in den Blick. Leser*innen begegnen darin Menschen und Projekten, die in einer „Welt in Unordnung“ für Verständigung, Schutz vor Gewalt und neues Vertrauen arbeiten.

„Welt in Unordnung“ – der Titel der neuen friedensethischen Denkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland trifft die Stimmung vieler Menschen in Hamburg ziemlich genau.

Kriege in der Ukraine, im Nahen Osten und im Iran, Debatten über „Kriegstüchtigkeit“ und Wehrpflicht, die Sorge um Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Zukunft junger Menschen: All das lässt die Frage nach Frieden drängender denn je erscheinen. Wie können christliche Menschen inmitten der aktuellen Unruhen hoffnungsvoll und handlungsfähig bleiben?

Die aktuelle Ausgabe von „Himmel & Elbe“ nimmt diese Spannung auf. Sie spannt den Bogen vom Leitbild des „gerechten Friedens“ über Friedensgebete in der Hauptkirche St. Petri und interreligiöse Begegnungen bis zur konsequent gewaltfreien Tradition der Mennoniten.

Darüber hinaus thematisiert werden Militärseelsorge im Einsatz sowie Jugendliche, die als Friedensbotschafter*innen im Schulalltag einüben, was es heißt, Konflikte anders auszutragen. 

Was „gerechter Friede“ aus evangelischer Sicht meint

Im Zentrum der Ausgabe steht ein Essay von Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter zur neuen EKD-Denkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“. Er entfaltet das Leitbild des gerechten Friedens, das Gewalt begrenzen, Gerechtigkeit stärken und Zusammenleben in Vielfalt ermöglichen will.

Hierbei wird auch eine vieldiskutierte Spannung thematisiert: Christliche Friedensethik ringt darum, Gewalt zu widerstehen – und gleichzeitig Menschen vor Gewalt zu schützen, wo Leben konkret bedroht ist.

Friedensarbeit in Hamburg – vom Gebet bis zur Schulpause

Damit Friede mehr bleibt als ein großes Wort, zeigt „Himmel & Elbe“ christliche Friedensarbeit vor Ort. Vorgestellt werden Friedensgebete in der Hauptkirche St. Petri, das Interreligiöse Forum in Hamburg und Projekte, in denen Schüler*innen als Friedensbotschafter*innen ihren Schulhof verändern.

Ebenso kommen die Mennoniten zu Wort, die an einem konsequent gewaltfreien Weg festhalten und Beratung für Kriegsdienstverweigernde anbieten, sowie Militärseelsorger, die Soldat*innen in schwierigen Einsätzen begleiten.

Passend zur Osterzeit erklärt das Glaubens‑ABC die Karwoche – vom Einzug Jesu in Jerusalem bis zur Osterfreude – als Spannungsbogen zwischen Gewalt, Ohnmacht und neuer Hoffnung.

Aktuelle Ausgabe von "Himmel & Elbe"

Die Hauptkirche St. Petri in Hamburg

Aktuelle Ausgabe von "Himmel & Elbe"

Hier finden Sie die neue “Himmel & Elbe” zum Thema Frieden.

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