Das Kirchenschiff war am Samstag mit mehr als 500 Menschen gefüllt, die sich von Ulrike Murmann verabschieden wollten.
Der Verabschiedungsgottesdienst am 4. Juli folgte dem Leitwort „Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit" (2. Kor 3,17). Bischöfin Kirsten Fehrs, Hauptpastor Alexander Röder, Propst Dr. Tobias Woydack sowie weitere pastorale Personen gestalteten den Gottesdienst gemeinsam mit der Kantorei St. Katharinen unter Kirchenmusikdirektor Andreas Fischer. Im Anschluss sprachen Kultursenator Dr. Carsten Brosda, Prof. Dr. Kristin Merle, Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter sowie die stellvertretende KGR-Vorsitzende Sophie Ahrens von Bismarck Grußworte.
Bischöfin Kirsten Fehrs fand bei der Verabschiedung eindringliche Worte: „Nach sage und schreibe 22 Jahren intensiver und beständiger Arbeit als Hauptpastorin und Pröpstin fällt es nicht leicht, sich St. Katharinen ohne Ulrike Murmann vorzustellen", sagte sie – „ohne Osterpredigt mit Witzeinlage, ohne ihre ganz besondere Gabe, Menschen, Themen und Gotteserfahrung miteinander zu verbinden, ohne die ihr innewohnende kraftvolle Ruhe, die jede und jeden mitnimmt." Murmann sei gewesen, was nur wenige von sich behaupten können: „Immer ansprechbar, zugewandt, kollegial, klug, krisenstabil."
Ihren Abschluss fand die Verabschiedung in einem Satz: „Geh beflügelt und bleib behütet, liebe Ulrike."