Kann es „gerechten Frieden" geben ? Die russische Großinvasion in der Ukraine, der Krieg in Gaza, überlappende Krisen und steigende Militärausgaben lassen die Hoffnung auf Frieden schwinden.
Mitten in hitzigen Diskussionen, Angst und Sorgen stellt die Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) die christliche Friedensethik neu in den Kontext einer Welt, in der „die Stärke des Rechts vom Recht des Stärkeren" bedroht wird, so Bischöfin Kirsten Fehrs.
Zusammen mit Vertreter*innen aus Bundeswehr, Friedensforschung und Journalismus diskutierte sie in der Hauptkirche St. Nikolai das Leitbild des „gerechten Friedens" im Licht aktueller Krisen und Sicherheitsdebatten.
Im Zentrum die Frage: Wie kann christliche Friedensethik Gewalt möglichst verhindern, gleichzeitig staatliche Schutzpflichten und militärische Gewalt als äußerstes Mittel verantworten?