Über ein Jahrhundert schon gehen Frauen und Mädchen für ihre Rechte auf die Straße – und wünschen sich keine Blumen und Pralinen, sondern strukturelle Veränderungen und Gerechtigkeit. Unter anderem das Frauenwerk Hamburg‑West/Südholstein wird am kommenden 8. März demonstrieren und dabei auch auf die Kampagne für Saubere Kleidung aufmerksam machen.
Im Gespräch erzählen die Ehrenamtlichen Sinje und Hannah sowie Kelly Thomsen, Referentin des Frauenwerks, warum sie vom „feministischen Kampftag“ sprechen, wie eng Schönheitsideale, Modeindustrie und Ausbeutung zusammenhängen – und weshalb Kirche aus ihrer Sicht selbstverständlich systemkritisch sein muss.