„Das Narrativ um geflüchtete Menschen stellt sie vor allem als hilfebedürftig dar – das wollen wir hinterfragen“, erklärt Aurelius Mercado im Gespräch. Er leitet das Projekt „Gemeinsam Stark – Geflüchtete ins Ehrenamt“ und will zusammen mit seinen Kolleg*innen im WillkommensKulturHaus (WKH) in Hamburg-Ottensen nicht nur mit Vorurteilen aufräumen. Vor allem, so der gebürtige Nicaraguaner, gehe es darum, mit dem Projekt eine Brücke zu sein, die es den geflüchteten Menschen erlaubt, ihre vielfältigen Talente sichtbar zu machen und einzubringen.