Mit einem mulmigen Bauchgefühl steht Mubarak an einer Bürotür in Hamburg-Harburg und ringt mit sich. Es ist das Jahr 2023, Mubarak ist gerade einmal seit drei Monaten in Deutschland. Sein Deutsch reicht zu diesem Zeitpunkt kaum für einen ganzen Satz, seit Wochen überlegte er hin und her, ob er überhaupt an den Ort gehen soll, vor dem er jetzt innehält und abwägt. „Ich hatte große Angst“, erinnert er sich im Interview mit Kirche Hamburg. Dann überwindet er sich. „Im schlimmsten Fall schmeißen sie mich wieder raus.“
Das haben sie nicht. Heute ist Mubarak für das Freiwilligennetzwerk Harburg (FNH) ein fester Bestandteil des Teams aus Engagierten. Das FNH ist ein Projekt des Kirchenkreises Hamburg-Ost und vermittelt Menschen, die sich freiwillig engagieren möchten, an soziale Projekte und gemeinnützige Organisationen in Harburg – von der Seniorenbegleitung bis zur Beratung für Neuankömmlinge.